Norah Jones traumhaft beiläufig

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Norah Jones

Frankfurt - Sie wird mit tobendem Applaus empfangen: Norah Jones. Die zierliche Jazz- und Soulsängerin aus New York betritt die in trübes rotes Licht getauchte Bühne der Alten Oper - passend zu ihrem schlichten roten Kleid, das sie am Samstagabend trägt. Von Bettina Link

Die wechselnden Farben des Lichts auf der Bühne sind das einzige, was ihren Auftritt zusätzlich untermalen. Mehr braucht dieses Konzert auch nicht. Norah Jones, deren Stimme spätestens seit dem Song „Sunrise“ unverkennbar ist, nimmt den großen Saal der Alten Oper ganz für sich ein und hüllt ihn in eine heimelige Atmosphäre.

Mit dem Titel „Good Morning“ von ihrem erst kürzlich erschienen Album „Little broken hearts“ begrüßt sie das Publikum. Vom ersten Moment an zieht die Sängerin mit ihrer Mischung aus Jazz, Pop, Folk und Soul die Besucher in ihren Bann.

Begleitet von einer vierköpfigen Band

Begleitet wird die Sängerin, die schon mehrere Grammys gewonnen hat, von einer vierköpfigen Band. Doch Schlagzeug und Gitarre treten hinter ihrer Stimme zurück. Norah Jones begleitet jeden ihre Titel selbst am Klavier oder an der Gitarre, doch das geschieht so beiläufig, als würde nicht sie selbst das Instrument spielen. Mit ihrer warmen, beruhigenden, aber auch melancholischen Stimme verbreitet sie ein mollig warmes Gefühl, sie lädt zum Träumen ein.

Jones begeistert nicht nur mit neuen Titeln wie „Take it back“ oder „Out on the road“ von ihrer aktuellen Platte, sondern auch mit früheren Songs. Denn für Titel wie „Sunrise“ wird sie von ihren Fans auch an diesem Abend bejubelt. Die Zugabe „Don’t know why“ hebt das Publikum aus den Sesseln.

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