Der Weg zur Pop-Ikone

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Cover zu „Michael Jackson - The Motwon Years“ - die 50 besten Songs.

Der König ist tot, lang lebe der König! Doch was kam vor der Krönung? Kaum ist Michael Jackson, der unbestrittene König des Pop, von uns gegangen, überschlagen sich die Meldungen über sein Leben, sein Erbe und die Proben für sein geplantes Comeback. Von Holger Strehl

Die üblen Geschichten über den angeblichen Kindesmissbrauch, die Gerüchte um die Echtheit der Vaterschaft an seinen Kindern Prince Michael I (12), Paris (11) und Prince Michael II (7) werden wieder heiß diskutiert. Doch das Wesentliche an der Person Michael Jackson wird kaum erwähnt: die Musik! 

Diskographie Michael Jackson: Got To Be There (1972)

Ben (1972)

Music & Me (1973)

Forever Michael (1975)

Off The Wall (1979)

Thriller (1982)

Bad (1987)

Dangerous (1991)

HIStory - Past, Present and Future Book I (1995)

Invincible (2001)

Die Meilensteine der Pop-Geschichte von Michael Jacksons Alben Thriller, Bad und Dangerous sind uns noch allen im Ohr und werden auch für alle Zeit in den Herzen der Fans und der Neider und Skeptiker präsent sein. Doch der Weg zu Thriller und Co. war lang. Die oft vergessenen Jackson Five-Songs aus der Zeit in den 70er Jahre mit seinen vier Brüdern waren der Grundstein für eine beispiellose Karriere. Bereits im zarten Alter von 11 Jahren machte Michael Jackson Furore. Seine Brüder Jackie, Tito, Jermaine, Marlon bildeten schon nach den ersten Alben lediglich die Statisten um den kleinen, talentierten Leadsänger. Der Plattendeal beim wichtigsten US-amerikanischen Soul-Label Motown machte die Band 1968 über Nacht zu einer gefeierten Kombo.

Auf der offiziellen Homepage können Fans ihre Erinnerungen an den „king of Pop“ teilen.

Der Hit „I Want You Back“ schlug gleich mit zwei Millionen verkaufter Platten mächtig ein. Im Anschluss folgte eine Knaller auf den anderen. „ABC“, „I´ll Be There“ oder „Whatever You Got, I Want“ folgten und die Liste der genialen Soul- und R&B-Songs scheint unendlich. Insgesamt 13 Alben brachten die Brüder bei Motown heraus, bevor Michael mit dem Album „Thriller“ in ganz neue Sphären aufstieg . Nach der Trennung von Motown im Jahre 1976 nannten sich die Brüder „The Jacksons“, da die Namensrechte bei Motown blieben. Mit dem Wechsel ging der Erfolg zurück, obwohl die Jacksons weit aus mehr eigene Schaffenskraft beim Songwriting hinzugaben.

Diskographie Jackson Five / The Jacksons:

Diana Ross Presents The Jackson Five (1969)

ABC (1970)

Third Album (1970)

Christmas Album (1970)

Maybe Tomorrow (1971)

Goin Back To Indiana (1971)

Greatest Hits (1971)

Lookin' Through The Windows (1972)

Skywriter (1973)

Get It Together (1973)

Dancing Machine (1974)

Moving Violation (1975)

Joyful Jukebox Music (1976)

Anthology (1976)

The Jacksons (1976)

Goin' Places (1977)

Destiny (1978)

Boogie (1979)

Triumph (1980)

The Jacksons Live (1981)

Victory (1984)

Michael Jackson With The Jackson 5 Live (1988)

2300 Jackson Street (1989)

Big Boy - Michael Jackson Featuring The Jackson 5 (1990)

Soulsation! (1995)

Pre-History: The Lost Steeltown Recordings (1996)

The Very Best of the Jacksons (2004)

Anlässlich des 50. Geburtstages von König Michael veröffentlichte Universal im vergangenen Jahr eine 3-CD-Compilation mit den besten und schönsten Songs aus seiner Motown-Zeit. Die ersten beiden CDs bieten eine geniale und reichhaltige Retrospektive über die Zeit mit Jackson Five, während sich die dritte CD ausschließlich mit den ersten Solowerken des damaligen Teenagers befasst. Mit 13 startete Michael seine Solokarriere und die Songs „Got To Be There“, „Rockin Robin“ oder „Ain´t No Sunshine“ sind selbstverständlich vertreten und dokumentieren eindeutig, dass sie ebenso in die Liste der ewigen Klassiker aufgenommen werden müssen wie „Dirty Diana“, Heal The World“ oder „Smooth Criminal“.
Die ersten vier Michael Jackson Alben finden kaum Beachtung, dabei waren sie der Auslöser für alles, was folgen sollte. Bereits mit „Ben“ landete Michael seinen ersten Solo-Nr.1-Hit.
Und so sollte Michael in unseren Herzen und Erinnerungen weiterleben: als begnadeter Sänger und Songwriter, denn das machte ihn aus und ließ ihn zum unvergesslichen Heiligen aufsteigen.

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