Sexy City-Soundtrack

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Das Cover des Soundtracks

Am 6. Juni 1998 wird die erste Folge von “Sex And The City“ im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt und der Hype um Carrie, Samantha, Miranda und Charlotte startet. Jetzt gibt es den zweiten Kinofilm und mit ihm kommt ein sexy City-Soundtrack.

Sex And The City 2 online:

www.sexandthecitymovie.com

Sechs Staffeln, die das (Liebes-)Leben vier New Yorkerinnen in der Blüte ihrer Weiblichkeit beschreiben. Nun kommt der zweite Kinofilm mit einem abwechslungsreichen Soundtrack an den Start. Wenn Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda rufen, folgt ihnen eine weit reichende Fanschar. “Sex And The City“ wird zur neuen Religion, für Großstadtmenschen (oder die, die es gerne wären) die Schuhe (vorzugsweise Manolo Blahniks) anbeten, Cocktailkonsum und Shopping zu neuen Wissenschaften erklären und die Serie als neuen Leitfaden für die Suche nach “Mr. Big“ ausschreiben.

Frauen reden offen über Sex und geben den Blick durchs Schlüsselloch preis, der so manches Missgeschick offen legt. Die Darstellerinnen werden zu Stil & Modeikonen – zum Sprachrohr einer neuen Generation. Carries Wille geschehe. Mottopartys führen Gleichgesinnte zusammen. Die Nachricht über die Ausstrahlung der letzten Episode löst globale Empörung aus. Doch die Aussicht auf eine Kinoreihe beschwichtigt die zähnefletschende Meute und während sich diese noch sämtliche Wiederholungen reinzieht, erblickt 2008 “Sex And The City – Der Film“ das Licht der Welt.

Szene aus "Sex And The City 2"

Damals bereits mit einem amtlichen Soundtrack versehen, lässt man für die Fortsetzung keinen Zweifel an der geballten Frauenpower, die dem Streifen inne wohnt. Nicht nur in Deutschland warten zahlreiche Frauen auf den Start von “Sex And The City 2“. So liest sich die Liste der beteiligten Künstler wie das Who is Who des Diva-ismus: Alicia Keys, Leona Lewis, Liza Minnelli, Cyndi Lauper oder Dido. Auch Erykah Badu ist mit ihrem entspannten “Window seat“, dessen skandalträchtiges Video jüngst die Musikpresse beschäftigte, darauf vertreten. Die neue New York Hymne “Empire state of mind“ in der Alicia Keys Fassung – als Pianoballade ohne Beats und Jay-Zs Rapvocals. Sie leitet den Soundtrack auch mit dem flotten Blondie Cover “Rapture“ ein, das darüber hinaus Samples vom SATC Theme verarbeitet. “Everything to love“ und “Language of love“ (hier darf mit Cee Lo u.a. auch mal ein Mann seinen Beitrag abgeben) sexy und pulsierend – eine Huldigung an die Weiblichkeit. Natacha Atlas greift das Thema der Fortsetzung auf (die Vier reisen gemeinsam nach Abu Dhabi) und bringt orientalische Klänge ins Spiel. Ebenso “Euphrates Dream“, das von Michael McGregor komponiert wurde. Hobbybauchtänzer dürfen schon mal vorschwingen.

Weniger gelungen Liza Minnelli mit ihrer eigenen Version von Beyoncés “Single ladies“. Da fehlt es ein wenig an Stimmvolumen, um dem Original gerecht zu werden. Ricki-Lee macht es mit ihrem “Can’t touch it“ wesentlich besser und sorgt für kollektive Bewegung. Selbst die Hauptdarstellerinnen lassen sich das Mikrophon reichen. Schlußendlich ist “Sex And The City 2“ ein gelungener Soundtrack – zwischen Schlafzimmersongs und Tanzflächenfüllern, neuen und alten Titeln -, der die Momente und Situationen des Films sicherlich stimmig untermalen und den Fans viel Freude bereiten wird. Vor, während und danach.  JJH

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