Aus eins und eins mach zwei

Solo-Künstler singen gemeinsam „Zerrissen“

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Katie Juraschka und Thorsten Dietrich singen über Themen, die alle Menschen berühren: Leben, Liebe, Leute.

Offenbach - Leise erklingt die Gitarre, mit ruhiger Stimme legt Katie Juraschka los: „Es ist nutzlos, ich komm an dich nicht ran. . . “. Sie holt kurz Luft und setzt wieder an.

Wenig später steigt Thorsten Dietrich ein, beide werden lauter und singen unisono: „und der Kopf will nicht kapieren, ist es wirklich so, kann man alles verlieren“.

Dietrich macht schon seit vielen Jahren Musik. Klavier und Blockflöte in der Kindheit, später Schlagzeug und Gitarre. Im Laufe der Jahre wurde dann auch seine Stimme zum Instrument. „Ich wollte schon immer rocken“, gesteht der 34-Jährige, der in der Vergangenheit in verschiedenen Bands seiner Leidenschaft nachging.

Seit rund 15 Jahren ist er Mitglied der Punkrock-Band „Nevermind“. Erst 2010 traute sich Dietrich als Solokünstler alleine auf Bühnen und ans Mikrofon. Aktuell arbeitet er intensiv an seinem Solo-Projekt „Egotrips“.

Vollblutmusiker Juraschka und Dietrich

Die beiden Solo-Künstler Katie Juraschka und Thorsten Dietrich haben sich gefunden: Sie singen gemeinsam ihre neue Single „Zerrissen". Und freuen sich über die Bestätigung auf der Bühne.

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Doch damit nicht genug: Für die neue Single „Zerrissen“ suchte er sich Verstärkung. Und fand diese in Person von Katie Juraschka. Kennengelernt haben sich die beiden Musiker über ihr gemeinsames Label.

Beide setzen auf ruhige Musik mit rockigen Elementen, um abwechslungsreicher zu sein. Der deutschen Sprache bleiben Juraschka und Dietrich treu. Für Juraschka hat das einen einfachen Grund: “Ich bin Vollblut-Musikerin und kann mich in meiner Muttersprache am besten ausdrücken.“ Juraschka schreibt eigene Texte, singt die Songs danach selbst ein und performt am liebsten live auf der Bühne.

„Mein Leben ist ein großer Teil der Texte“

Neue Anreize für ihre Texte zieht sie aus eigenen Erfahrungen: „Mein Leben ist ein großer Teil der Texte, aber natürlich nicht alles.“ Auch im Freundeskreis sei schon ab und an ein neues Thema für ein Lied abgefallen. „Ich versuche über das Leben und die Liebe zu schreiben. Themen, die alle Menschen berühren“, erklärt Juraschka die Intention hinter ihrer Musik.

Auch Dietrich setzt bei seinen Projekt voll auf sich selbst: Schreiben, Komponieren, Instrumente spielen und aufnehmen. Trotzdem kann er von seiner Musik nicht leben. „Musik ist nur ein Hobby“, erklärt der hauptberufliche Sozialpädagoge und fügt hinzu: „Ein sehr zeit- und kostenintensives Hobby, das ich komplett selbst trage.“ Deshalb ist es vor allem die Zeit auf der Bühne, die im Kopf der beiden Musiker hängen bleibt. „Live-Erfahrungen kicken dich einfach, egal ob man vor 30 Leuten oder einer vollen Hütte spielt“, schildert Dietrich. Besonders klasse sei es, wenn das Publikum die Texte auswendig mitsingen könne. DANIEL SCHMITT

Weitere Informationen zu Juraschka und Dietrich gibt’s auf facebook.com/egotripmusik.

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