"Superstar"-Voting: RTL will Anrufer entschädigen

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Marco Angelil war so wütend, dass er hinter der Bühne ausrastete

Berlin - Das verpatzte Telefon-Voting für die Kandidaten Zazou Mall und Marco Angelini sorgte bei der "DSDS"-Show am Samstag für einen Skandal. Jetzt will RTL die Anrufer entschädigen.

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Der Kölner Privatsender RTL sucht nach der Telefon-Panne in der Castingshow “Deutschland sucht den Superstar“ den Ausgleich mit seinem Publikum. RTL will den Zuschauern, die am Samstag nach 22.39 Uhr für einen Kandidaten anriefen, die Kosten dafür erstatten, wie der Sender am Montag mitteilte.

RTL hatte während der Show um 22.39 Uhr eine Gewinnspieltafel eingeblendet, auf der die Endnummern der Kandidaten Marco Angelini und Zazou Mall vertauscht worden waren. Mehr als eine Stunde später, um 23.54 Uhr, brach der Sender das Telefonvoting ab. Die Show wurde nicht gewertet, alle sechs Kandidaten blieben im Rennen, so dass es eine weitere, bisher nicht eingeplante DSDS-Show geben wird. Das Finale ist nun für den 7. Mai vorgesehen. 

Sexy! Bikini-Recall bei DSDS

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RTL wolle mit den Telefonanbietern klären, den betroffenen Anrufern die entstandenen Kosten gar nicht erst in Rechnung zu stellen. Bei den Telefonfirmen, bei denen dies nicht möglich sein sollte, bot RTL den Anrufern an, die Telefongebühr zu erstatten. Voraussetzung dafür sei aber ein Einzelverbindungsnachweis.

“Wir entschuldigen uns noch mal bei allen Anrufern für den technischen Fehler und hoffen, mit dieser Lösung eine faire und für alle befriedigende Lösung gefunden zu haben“, sagte Unterhaltungschef Tom Sänger . Die Telefonstimmen für Kandidaten, die bis zu dem Fehler um 22.39 Uhr eingingen, sollen bei der nächsten Show mitgezählt werden.

dpa

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