Peter Maffay bald auf großer Tour

Verbeugung vor „großen Helden“

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Peter Maffay lässt es demnächst krachen.

Frankfurt - Peter Maffay geht mit seiner Band im nächsten Jahr auf Tour. Am 20. und 21. Januar 2015 wird er Konzerte in der Frankfurter Festhalle geben. Auch in der SAP-Arena in Mannheim wird er auftreten. Von Thomas Ungeheuer

Dort stellt er am 23. Januar sein aktuelles Album „Wenn das so ist“. Seit Anfang dieses Jahres ist Maffays 35. Studioalbum etwa dreihunderttausend Mal über den Ladentisch gegangen. Tatsächlich will der 65-jährige mit seiner Band das gesamte Album bei seinen Konzerten spielen. Wer sich auf dieses Erlebnis einstimmen will, kann dies mit einer Live-CD oder Live-DVD tun, die an diesem Freitag in den Handel kommen. Sie dokumentieren die erste Albumpräsentation im ausverkauften Münchner „Zenit“ am 15. Januar dieses Jahres, die mitgeschnitten wurde.

Im Vergleich dazu wird es allerdings bei der anstehenden Tour eine um vieles aufwendiger gestaltete Show geben. Schließlich ist deren Kernstück eine äußerst weitläufige Bühnenkonstruktion. Etwa in der Mitte der Halle soll eine sich drehende Rundbühne stehen, auf der Maffay mit seiner achtköpfigen Band eine dreiviertel Stunde lang unplugged spielt. Da gibt es aber keine Maffay-Songs auf die Ohren, sondern ausschließlich Lieder der „großen Helden“ der Band. „Musiker, die uns irgendwann einmal dazu gebracht haben, selber Musiker zu werden“, wie Peter Maffay gestern in Frankfurt sagte.

In diesem Sinne spielen die Musiker in Kurzversionen Songs von „Cream“, den „Rolling Stones“, von Eric Clapton, Van Morrison, Chuck Berry, Elvis Presley oder Eddie Cochran. Dabei wird nicht nur Peter Maffay am Mikro stehen, sondern auch einige seiner Bandmitglieder singen. Begleitend werden auf großen LED-Leinwänden jeweils Fotos dieser prägenden Musiker gezeigt. „Die DNA von damals lebt in unserem jetzigen Album ziemlich vital mit“, ist Maffay überzeugt.

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Nach dem ersten Teil der Show werden zwei der drei Laufstege, die von der kleinen Rundbühne zur Hauptbühne führen, mit tausenden LED-Lampen beleuchtet. „Dort werden wir das gesamte Album ,Wenn das so ist’ von vorne bis hinten spielen.“ Eine gute Stunde mag der zweite Teil dauern. Im Anschluss ist geplant, noch drei oder vier, „vielleicht auch ein paar mehr“, ältere Hits zu spielen. Dabei soll das Publikum in der Halle aus einem Angebot von zwanzig Liedern jene auswählen, die in diesem dritten Teil Platz haben.

Eines weiß Maffay jedoch nicht. Nämlich wie sich seine Musiker während der etwa zweieinhalbstündigen Show über die verschiedenen Bühnen und Laufstege bewegen. Aber er ist gewiss, dass vor allem die Musik des aktuellen Albums sie dazu animiert, dies ausgiebig zu tun. Weil das Bühnengeschehen über Monitore übertragen wird, können auch Besucher, die hinter der Bühne sitzen, innerhalb eines 360 Grad-Konzepts sehen, was in der Halle geschieht. Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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