Der Wolf beißt wieder

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Wolf Maahn und sein neues Album VEREINIGTE STAATEN

Offenbach - Das erste Studioalbum seit 6 Jahren - „Großartig“ befand der Rolling Stone. Von „Maahnischer Hysterie“ berichteten die Kieler Nachrichten, und die WAZ stellte fest: „Die Qualität seiner zahlreichen Hits ist hierzulande unvergleichlich.“ Von Holger Strehl

Die MOPO ergänzte mit einem ganzseitigen Bericht und der Überschrift : „Wolf Maahn spielte sein Publikum "glückstrunken"“ Es läuft gut für Wolf Maahn, deutsche Rocklegende und Zaubermeister des R&B gefärbten Rock. Hinter ihm liegen eine vielerorts ausverkaufte Tour, DIREKT INS BLUT II – (UN)PLUGGED, sein insgesamt 10. Album in den deutschen Album Charts und die Ehre eines eigenen TV Specials des WDR zur besten Sendezeit. Ein wichtiger Erfolg nach seiner Trennung vom Major Label Universal und beste Voraussetzungen für den Release eines brandneuen Studioalbums.

WOLF MAAHN & BAND / VEREINIGTE STAATEN - TOUR 2010
26.03.2010 Kiel, Räucherei
27.03.2010 Lübeck, Werkhof
23.04.2010 Unna, Kühlschiff
24.04.2010 Eppelborn, Big Eppel
01.05.2010 Düsseldorf, Savoy Theater
29.10.2010 Schwerin, Speicher
30.10.2010 Magdeburg, Festungmark
05.11.2010 Frankfurt, Batschkapp
06.11.2010 Syke, Syker Theater
12.11.2010 Bonn, Harmonie
13.11.2010 Stuttgart, Universum

VEREINIGTE STAATEN, der erste Longplayer mit ausschließlich neuem Material seit 6 Jahren, wird allseits mit Spannung erwartet. Seit der Titel im Dezember im Internet bekannt wurde, gibt es unter seinen Fans Spekulationen, wie „Vereinigte Staaten“ wohl gemeint ist und wo die Reise musikalisch und textlich hingeht. Dazu mischte sich eine gewisse Erleichterung, daß sich der Kölner Rockpoet und Linkshänder wieder auf sein Kerngeschäft konzentriert. Gerade noch, im Herbst, spielte Maahn den Friedrich Schiller in "Das Lied von Schillers Glocke", und sein erster Ausflug in die Schauspielkunst schlug Wellen, die Medien bis zum ZDF "Heute Journal" berichteten bundesweit. Seit 19. März 2010 ist es soweit! Musikalisch geht Maahn mit seiner exzellenten Band in die Vollen, klingt wieder deutlich elektrischer und liefert eine aufregende Mischung aus wild treibenden Rocksongs, Reggaegrooves, Soul-, Country- & Blues Balladen ab. Starke Ohrwürmer und besondere Hör-Abenteuer zeichnen sich ab. Die anstehende Tournee begann bereits im Februar und, da das Album erst in der Mitte des ersten Tourzeitraums erschien, hatte sie 9 Vorpremieren.

Mehr Informationen gibt‘s auf der Internetseite von Wolf Maahn.

Eine Live Institution wie Wolf Maahn tourt auch mal losgelöst von aktuellen Releases, und mit dem letzten Feinschliff im Studio dauert es halt manchmal ein bisschen länger. Beim Titel, erläutert Maahn, ginge es ihm um „das Prinzip von freien, eigenständigen Wesen, die Gegensätze überwinden um gemeinsam etwas zu bewegen“. Dies gelte „sowohl für zwei Menschen wie auch ganze Völker“. Versinnbildlicht wird es auf dem Frontcover durch ein Foto von zwei angeschirrten Huskies namens „chilli + pepper“. Inspiriert zu dieser Idee wurde Maahn auf einer Reise in die Arktis zum 78° Nord nach Spitzbergen/Norwegen.

Wolf Maahn wie man ihn kennt und schätzt.

Die unmittelbaren Natur-Erfahrungen in der Wildnis, das beeindruckende Erlebnis bei einem Huskie Trip, das sensible ökologische Gleichgewicht und die Unberührtheit der Natur haben eine wichtige Rolle beim Grundgedanken gespielt. Nicht nur im Opener „Unter einem großen Himmel“ sondern bei mehreren Songs klingt das Thema in verschiedenen Akzentuierungen an. Beim Titelsong geht es um die kleinste Einheit. Maahn besingt die Liebe und die Gegensätzlichkeiten in der Beziehung zu seiner Frau Angelika „ Liebe, Amen / wir leben zusammen / Vielfalt der Arten / in Vereinigten Staaten“. Es geht um ein universelles Prinzip. Bei ironischen Songs wie „Was dümmer macht“ (über Brustimplantate) oder „NonStop Superflat PopUp Internet Show“ (über Internet-Communities) wird irgendwann klar: Diese VEREINIGTEN STAATEN gehen uns alle an. Viele seiner Songs sind zu “Rockklassikern" (Rolling Stone) gereift. Für Hobbymusiker, diverse Coverbands bis hin zu verwegenen Strandparties in den Dünen sind sie zum Teil eines neuen, deutschen Liedgutes gereift. Wer dieses Album nicht hört, kann eventuell jetzt nicht mitreden - und später nicht mitsingen.

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