Dreimal mit Traumnote 1,0

Adolf-Reichwein-Gymnasium: Schüler bestehen am das Abitur

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Bevor die Zeugnisse überreicht wurden, stellten sich die 79 ARG-Abiturienten des Jahres 2018 dem Fotografen. (Bild vergrößern, um alle zu sehen)

Heusenstamm - 79 junge Menschen haben am Adolf-Reichwein-Gymnasium ihr Abitur bestanden. Im Gesamtdurchschnitt erreichten sie die Note 2,36 und dürften damit nach Einschätzung des Schulleiters über dem Landesschnitt liegen.

Es lag schon ein gewisser Stolz in den Worten, die Schulleiter Siegfried Ritter an die 79 Schülerinnen und Schüler des Adolf-Reichwein-Gymnasiums richtete, die gerade ihr Abitur bestanden haben. Im Kultur- und Sportzentrum Martinsee wurde der erfolgreiche Abschluss der Gymnasialzeit mit einem Ball gefeiert.

Charlotte Metternich, Benedict Munz und Tim Rauch haben die „Traumnote 1,0“ erreicht, hob Ritter hervor. Geehrt wurden auch Florens Meyer mit der Note 1,1, Lisa Gelhausen mit dem Schnitt 1,2 sowie Nadine Landeck und Clemens Hirschberg mit je einer 1,3.

Wie schon im Vorjahr habe der Jahrgang einen Notendurchschnitt von 2,36 erreicht, hob Direktor Siegfried Ritter weiter hervor. Und bei 26 der 79 Absolventen sei die Gesamtnote besser als 2,0. Dennoch: „Wichtiger als der Notendurchschnitt ist die jeweilige Einzelleistung, und jede und jeder von ihnen hat Anerkennung verdient.“

Die Schule verlasse diesmal der erste Jahrgang, der bereits im neuen Jahrtausend geboren wurde, erinnerte Ritter weiter: „Sie sind das Neue, der Umbruch, die Zukunft.“ „Abilennium“ nannte der Schulleiter daher diesen Jahrgang und verband damit Erinnerungen an den eigenen Lebensweg. Als dieser Jahrgang 2010 an das Adolf-Reichwein-Gymnasium kam, war es für ihn der erste, den er als frisch gebackener Schulleiter begrüßen konnte.

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Schließlich ging Ritter auf das Abi-Motto des Jahrgangs ein: „das Beste aus zwei Jahrtausenden“. Daraus erwachse allerdings ein Anspruch, der über den privaten Bereich hinausrage. Denn Leistung einerseits und Engagement für eine offene, von Menschlichkeit und Toleranz getragene Gesellschaft andererseits seien keine Gegensätze, sondern die moralische Verpflichtung schlechthin: „Nur unter guten Bedingungen, für die wir gemeinschaftlich verantwortlich sind, kann das Beste gedeihen.“

Nach der Übergabe der Zeugnisse und der Ehrung der Besten feierten die jungen Leute zunächst mit ihren Familien, später unter sich bis zum frühen Morgen. (clb)

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