Schüler zeigen sich „Fit und gesund“

Friedrich-Fröbel-Schule: Abschied mit fröhlichem Fest

+
Schulleiterin Jutta Kruske mit der Abschlussklasse und deren Klassenlehrerin Angela Rühl-Schäfer (rechts). Bild links: Die Schüler des Projektes „Kunterbuntes gesundes Essen“ mit den Lehrerinnen Nina Westphalen und Jona Lachmann zeigen ihre Lebensmittelpyramide und ihre Collagen.

Neu-Isenburg - Für zehn Schüler der Abschlussklasse der Friedrich-Fröbel-Schule beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Beim großen Schulfest am Samstag erhielten sie ihre Abschlusszeugnisse als Beleg für eine erfolgreiche Schulzeit.

„Damit habt ihr euch eine Basis geschaffen, um das Leben zu meistern – ihr müsst es nur nutzen“, so Klassenlehrerin Angela Rühl-Schäfer. Schulleiterin Jutta Kruske bescheinigte allen den Willen zum Erfolg und wünschte ihnen viel Erfolg beim nächsten Schritt in die glückliche Zukunft. Einige wechseln in die berufsorientierte Max-Eyth-Schule nach Sprendlingen, andere werden sich über das Berufsbildungswerk weitere Qualifikationen erarbeiten. „Auch wenn nicht immer alles ganz ohne Problemchen verlief, das ist im Leben ganz normal, war es eine schöne Zeit mit euch, wir werden euch vermissen“, so Kruske zum Abschied.

Ein weiterer Schwerpunkt des Schulfests war die Präsentation der Projektarbeiten. Eine Woche lang hatten sich Schüler in Gruppen zusammengefunden, um Themen zum Motto „Fit und gesund“ zu bearbeiten. So gab es das Projekt „Wohlfühlen“; hier wurden die Aspekte Wohlfühlen und gesund bleiben erarbeitet. Die Schüler sammelten „Gefühle“ für den persönlichen Wetterbericht, unternahmen eine Traumreise zu ihrem inneren Ort, an dem sie sich wohl und geborgen fühlten. „Dann haben wir so einen Ort gemalt, an dem wir uns wirklich ganz wohlfühlen würden“, berichtete Mahib. Schließlich wurde noch ein gesundes Frühstück zubereitet. „Ich glaube, viele haben noch nie so gesund gegessen, andere waren aber auch froh, dass die gesunde Woche endlich vorbei war und sie wieder viel Süßes essen durften“, beschreibt Projekt-Lehrerin Nina Westphalen die verschiedenen Gefühlslagen der Schüler.

Abitur und Schulabschluss in der Region

Im Projekt „Alles Müll oder was?“ hat sich eine andere Gruppe mit den Möglichkeiten des Recyclings beschäftigt. So ging’s unter anderem zum Wertstoffhof des DLB, aus „Müll“ wurde dann Neues gestaltet – etwa aus Gläsern und Servietten schöne Windlichter, aus Kerzenresten neue Kerzen und aus leeren Tetrapacks gar brauchbare Portemonnaies.

Aber auch ein problematisches Thema wurde nicht ausgespart: „Sucht, Abhängigkeit und Drogen“. Dort ging es um „legale“ und illegale Drogen, insbesondere wurde über Alkohol und Nikotin gesprochen. Ganz wichtig war der Aspekt, wie aus übermäßigem Gebrauch eine Sucht werden kann – und wo es entsprechende Therapie-Angebote gibt. „Wir müssen uns heute auch, gerade bei unseren älteren Schülern, solchen Themen stellen“, betonte Jutta Kruske. (lfp)

Kickoff zum Fairplay

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare