Ein Hoch auf sich

Abgänger der Aue-Schule feiern rauschendes Fest

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Alle Abgänger-Klassen stellten sich auch dem bestellten Abschiedsfoto-Fotografen.

Münster -  Mit „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen machten die 115 Abgänger der Schule auf der Aue am Samstagabend in der Kulturhalle schon zur Eröffnung klar, wo es lang geht. Von Thomas Meier 

Mit einer rauschenden Ballnacht feierten sich die Haupt- und Realschüler in der bis auf den letzten Platz besetzten „guten Stube“ Münsters. Die große Party – diesmal gänzlichst ohne Gymnasiasten wegen der Umstellung von G8 auf G) – hatte einmal mehr Herbert Hitzel und sein Team auf die Beine gestellt. Zahlreiche Eltern und Schüler waren eingespannt, für einen reibungslosen und komfortablen Ablauf zu sorgen. Die Fete stand unter dem Motto „Night of Proms 2018“, und so hatten sich die meisten der jungen Damen und Herren fein in Schale geworfen.

Durch das Programm führten die (nunmehr) Ex-Schüler John Trinh und Arjin Kurtay. Sie baten alle Abgänger im mit 350 Stühlen voll besetzten Saal auf die Bühne, was ein fulminates Gewusel gab. Doch sollten sich die einzelnen Klassen später bei einigen Spielen und Vorstellungen nochmals präsentieren.

Vor dem Reigen der Danksagungen ließen es die Abgänger nochmals musikalisch krachen mit „Ein Hoch auf uns“ von Andreas Bourani. Doch dann wurde die eigentliche Chefin auf die Bühne gebeten, Schulleiterin Sabine Behling. Ihr und auch ihrem Stellvertreter Matthias Beyer galten nicht nur kleine Präsente, sondern auch großer Dank.

Bis in die späte Nach währte das Fest mit anschließender Disco, bei dem freilich ganz viele Klassen- und Abschiedsfotos gemacht wurden.

Bilder: Abschlussball der Schule auf der Aue

Die 115 Schüler der Jahrgänge 9 und 10 aus Haupt- und Realschule, erlebten an der Heinrich-Heine-Straße einiges. Sie kamen 2012 oder 2013 als Fünftklässler und haben viele Veränderungen mitmachen dürfen.

2012 ging die neue Homepage der Schule an den Start, die zur Freude von Schulleiterin Sabine Behling „bis heute auch von den Schülern betreut wird“. 2013 wurde dann erstmals das fertige Konzept für die umfassende und noch einige weitere Jahre andauernde Schulsanierung vorgestellt. Weitere Neuerung: Der „Aueclub“, die offene Nachmittagsbetreuung, wurde eröffnet. Was die Schulleiterin besonders freute: „Die zweite Schulinspektion bescheinigte uns die gute Qualität unserer pädagogischen Arbeit.“

Gebaut wurde in der Schulzeit der jetzigen Abgänger ein allgemein als sehr gelungen gelobtes naturwissenschaftliches Gebäude. So wurden die jetzt Gehenden bereits in hochmodernen Labors und Fachräumen in Physik, Chemie und Biologie unterrichtet. Doch alles hat zwei Seiten: „Dafür gab es auch viel Provisorisches und Ausweichklassenräume“, erinnerte Behling. Der nächste Bauabschnitt der insgesamt 30 Millionen Euro verschlingenden Sanierung läuft bereits. Bis 2023 werden die Arbeiten den Schulunterricht berühren, die ersten sogenannten „Jahrsgangslernlandschaften“ werden für den Herbst erwartet.

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