Gefährlicher Eingriff in den Flugverkehr

Bei Suche nach vermisstem Senior mit Laser geblendet

Roßdorf-Gundernhausen - Bei der Suche nach einem vermissten Senior aus Klein-Zimmern ist die Besatzung eines Hubschraubers der hessischen Polizeifliegerstaffel am Mittwochabend mit einem Laserpointer geblendet worden.

Eine hinzugezogene Streife konnte die Wohnung, von der aus das grüne Licht kam, rasch lokalisieren und einen Laserpointer bei einem 47 Jahre alten Mann aus Roßdorf sicherstellen. Nachvollziehbare Gründe, warum er den Laserstrahl gegen den Hubschrauber richtete, konnte der Mann den Polizeiangaben zufolge nicht nennen. Fest steht, dass die Ordnungshüter nun die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Flugverkehr aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet haben.

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In diesem Zusammenhang warnt die Polizei: Die Zweckentfremdung von Laserpointern und mobilen Laserstrahlquellen zur absichtlichen Blendung stellt eine Gefahr dar! Je nach Stärke können die Strahlen nicht nur die Augen bleibend schädigen. Werden die Laserstrahlen absichtlich zur Blendung eingesetzt, zieht dies auch entsprechende strafrechtliche Folgen nach sich. Hierbei gilt es zu beachten, dass keine Konsequenzen, wie zum Beispiel Unfälle, durch diese Eingriffe entstehen müssen. Es genügt allein die Absicht jemanden blenden zu wollen. (ses)

Rubriklistenbild: © dpa

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