Polizeieinsatz mit Verletzten

Burger für einen Cent: Riesenandrang und Tumulte

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3000 statt 200 Gäste: Riesenandrang bei Burgerladen-Eröffnung in Wiesbaden

Wiesbaden - Rap-Musik und fast kostenlose Burger führen zur völligen Überfüllung einer Straße in Wiesbaden. Nachdem die Veranstaltung für beendet erklärt wird, kommt es in Veranstaltungsnähe zu Handgreiflichkeiten zwischen Jugendlichen und der Polizei.

Burger für einen Cent und ein Auftritt des Rappers Eno183: Dieses Angebot hat am Freitagnachmittag bis zu 3000 Menschen in die Wiesbadener Wellritzstraße gelockt. Ursprünglich war nur mit rund 200 Gästen zur Eröffnung eines Burgerladens gerechnet worden. Wegen Überfüllung beendete der Organisator die Veranstaltung nach nur 40 Minuten.

Anschließend forderte die Polizei die meist jugendlichen Besucher auf, den Ort zu verlassen. Eine angrenzende Straße wurde vorübergehend für den Verkehr gesperrt, um die Räumung zu beschleunigen. Sie konnte erst nach mehr als eineinhalb Stunden wieder komplett freigegeben werden.

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Rund eine Stunde nach Veranstaltungsende kam es zu Tumulten in der Nähe des Ladens. Nach Polizeiangaben wurde zunächst eine Streife aus einer Gruppe von 50 Menschen heraus beschimpft. Als die Polizisten den mutmaßlichen Beleidiger festnehmen wollten, versuchten mehrere Personen, die Festnahme zu verhindern. Der 18-Jährige und ein weiterer Gleichaltriger konnten den Angaben zufolge nur durch Unterstützung von weiteren Streifen und mit Einsatz von Pfefferspray festgenommen werden. Bei der Auseinandersetzung wurden zwei Polizisten leicht verletzt. Ob die Jugendlichen und die zwei Festgenommenen zuvor die Eröffnungsveranstaltung besucht hatten, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. (dpa)

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