Interview mit Frederik Schmitt

Wird Ausgangssperre verlängert? Fuldas Vize-Landrat lehnt Corona-Lockerungen vehement ab 

Eine Polizistin und ein Polizist laufen während einer Kontroll-Streife zur nächtlichen Corona-Ausgangssperre in Dresden einen von Laternen erleuchteten Parkweg entlang.
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Die Ausgangssperre im Landkreis Fulda könnte verlängert werden.

Dass es immer mehr Zweifel an der Wirksamkeit von Ausgangssperren gibt und im Main-Kinzig-Kreis eine entsprechende Regelung gerichtlich gekippt wurde, beeindruckt Fuldas Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt (40, CDU) nicht. Im Interview stimmt er die Bürger auf eine Verlängerung der Restriktionen ein.

Fulda - Die Corona*-Fallzahlen im Landkreis Fulda* steigen und der Kreis zählt zu den Hotspots in Hessen*. Aus diesem Grund gibt es aktuell eine Ausgangssperre, die noch bis zum 18. April gilt. Ob diese Corona-Maßnahme verlängert wird, soll sich noch in dieser Woche entscheiden*, sagte Fuldas Vize-Landrat Frederik Schmitt im Interview mit der Fuldaer Zeitung: „Aufgrund der aktuellen Situation und den weiter steigenden Zahlen gehen wir gegenwärtig davon aus, dass wir die Allgemeinverfügung verlängern werden müssen.“

Zum Infektionsgeschehen im Kreis Fulda sagte Schmitt: „Der häufigste Infektionsort ist nach wie vor der private Bereich. Neben der Ausgangsbeschränkung gelten weitere Maßnahmen wie beispielsweise eine Vielzahl von Regelungen zu Kontaktbeschränkungen, die Sperrung von publikumsträchtigen Ausflugszielen, die Maskenpflicht in bestimmten Situationen, der Wechsel- beziehungsweise der Distanzunterricht, die Schließungen in Gastronomie und Einzelhandel, die Empfehlung, die Kinderbetreuung nur in dringenden Fällen in Anspruch zu nehmen sowie die Intensivierung der Kontrolle der Regelungen durch die Ordnungsbehörden.“ *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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