Corona in Hessen

Hohe Infektionszahlen: Frankfurt testet neue Corona-Maßnahmen in U-Bahn-Stationen

Die Zahl der Corona-Infizierten in Hessen ist weiter gestiegen. Die VGF führt nun neue Maßnahmen an U-Bahn-Stationen ein.

  • Das Coronavirus ist in Hessen noch lange nicht besiegt, das RKI zählt insgesamt mehr als 16.000 Infektionen mit Sars-Cov-2.
  • Frankfurt erreicht wieder Warnstufe 2 des hessischen Eskalationskonzepts.
  • Die VGF führt neue Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen in U-Bahn-Stationen ein.

Alle aktuellen Informationen zur Corona-Lage in Hessen finden Sie in unserem neuen News-Ticker.

+++ 12.12 Uhr: Die Zahlen der Bus- und Bahnfahrenden steigt seit einigen Wochen wieder an. Aufgrund der Corona-Pandemie gelten aber weiterhin strenge Schutzmaßnahmen und eine Maskenpflicht. Unter dem Hashtag #gesundheithatvorfahrt testet die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) nun neue Hygiene- und Sauberkeitsmaßnahmen in U-Bahn-Stationen. Eine Befragung der Fahrgäste zu den neuen Maßnhamen soll der VGF eine Einschätzung und mögliche Anregungen liefern. Zu diesen geplanten Maßnahmen gehören nach Angaben der VGF:

  • Filmclips zur Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr auf den Bildschirmen der Infoscreens sowie der Fahrscheinautomaten
  • Bestrahlung von Rolltreppen-Handläufen mit UV-Licht (Testobjekt sei eine Rolltreppe in der Station „Leipziger Straße“) - UV-Licht wird zur trockenen und chemikalienfreien Desinfektion von Oberflächen, Luft und Wasser eingesetzt
  • Beschichtung aller Bedienelemente sowie Haltestangen an bzw. in Aufzügen (getestet wird an einem Aufzug in der Station „Konstablerwache“) - Die aufgesprühte Beschichtung soll Mikrobakterien schneller zerstören
  • Aufstellen von Spendern mit Handdesinfektionsmittel in den Stationen „Hauptwache“, „Konstablerwache“, „Willy-Brandt-Platz“ und „Südbahnhof“

Frankfurter Virologin in NDR-Podcast „Coronavirus-Update“

in dem NDR Podcast „Coronavirus-Update“ spricht die Wissenschaftsredakteurin Korinna Hennig mit Christian Drosten, dem Leiter der Virologie in der Berliner Charité, und mit Sandra Ciesek, der Leiterin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt. Wie die „Hessenschau“ berichtet, möchte Sandra Ciesek nun mehr über Falschmeldungen zu dem Corona-Virus berichten und ihre Einschätzung erklären. Sie habe, neben ihrer Forschung an Sars-Cov-2 , mehrere Jahre in der Innere Medizin gearbeitet und kenne dadurch die Patientenperspektive gut. Durch ihre Erfahrung könne sie komplexe Themen einfach erklären.

Update vom Dienstag, 08.09.2020, 07.35 Uhr: Nach aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag, 08.09.2020 um 0 Uhr, sind in Hessen insgesamt 16.278 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 133 mehr als am Vortag. Die Zahl der Covid-19-Toten liegt dennoch unverändert bei 535.

+++ 14.20 Uhr: Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die neuen Corona-Zahlen für das Land Hessen veröffentlicht. Die Zahl der positiv getesteten Coronainfizierten steigt auf 16.145 Menschen. Inzwischen verzeichnen fast alle Städte und Kreise in Hessen bei der 7-Tages-Inzidenz einen Wert unter 20. Nur der Wert der Stadt Frankfurt ist wieder angestiegen auf 21,6. Der Main-Taunus-Kreis befindet sich mit einem Indzidenzwert von 19,7 an der Grenze zur zweiten Warnstufe.

Die aktuellen Corona-Fallzahlen in Hessen im Überblick:

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 546, Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 10,0
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 648 (+4), Todesfälle 20, 7-Tage-Inzidenz 14,4
  • Kreis Fulda: Infizierte 526, Todesfälle 13, 7-Tage-Inzidenz 11,7
  • Kreis Gießen: Infizierte 392, Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 8,1
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 860, Todesfälle 15, 7-Tage-Inzidenz 18,5
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 349, Todesfälle 23, 7-Tage-Inzidenz 1,7
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 390, Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 7,6
  • Kreis Kassel: Infizierte 519, Todesfälle 31, 7-Tage-Inzidenz 5,1
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 458 (+5), Todesfälle 20, 7-Tage-Inzidenz 4,3
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 413 (+1), Todesfälle 7, 7-Tage-Inzidenz 8,7
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 1185, Todesfälle 52, 7-Tage-Inzidenz 10,7
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 611, Todesfälle 16, 7-Tage-Inzidenz 19,7
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 322 (+4), Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 6,9
  • Odenwaldkreis: Infizierte 467, Todesfälle 63, 7-Tage-Inzidenz 1,0
  • Kreis Offenbach: Infizierte 1072, Todesfälle 44, 7-Tage-Inzidenz 8,4
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 442 (+2), Todesfälle 8, 7-Tage-Inzidenz 5,3
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 646, Todesfälle 39, 7-Tage-Inzidenz 2,8
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 167, Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 3,8
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 234, Todesfälle 5, 7-Tage-Inzidenz 2,6
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 249 (+1), Todesfälle 16, 7-Tage-Inzidenz 3,0
  • Wetteraukreis: Infizierte 529, Todesfälle 13, 7-Tage-Inzidenz 6,2
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 365 (+1), Todesfälle 18, 7-Tage-Inzidenz 10,0
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 2.830 (+15), Todesfälle 69, 7-Tage-Inzidenz 21,6
  • Stadt Kassel: Infizierte 530 (+1), Todesfälle 9, 7-Tage-Inzidenz 5,0
  • Stadt Offenbach: Infizierte 488, Todesfälle 9, 7-Tage-Inzidenz 15,3
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 907 (+13), Todesfälle 22, 7-Tage-Inzidenz 14,7

Update vom Montag, 07.09.2020, 6.49 Uhr: Nach aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag, 07.09.2020, 0 Uhr, waren oder sind in Hessen insgesamt 16.145 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 47 mehr als am Vortag. Die Zahl der Covid-19-Toten liegt demnach unverändert bei 535.

+++ 15.17 Uhr: Die Stadt Frankfurt hat bei den Corona-Neuinfektionen wieder einen kritischen Wert erreicht und befindet sich damit erneut in Warnstufe 2 des hessischen Eskalationskonzepts. Die Inzidenz ist nach Angaben des hessischen Sozialministeriums auf 20,4 Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gestiegen.

Ähnlich hohe Werte erreichen dem Ministerium zufolge der Main-Taunus-Kreis (19,7), der Kreis Groß-Gerau (18,5) und die Stadt Offenbach (17,6). Alle diese Gebiete liegen aber unter der kritischen 7-Tage-Inzidenz von 20, die neue Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nach sich ziehen würde. Insgesamt steigt die Zahl der Corona-Infizierten in Hessen auf 16.098. Es gab 535 Covid-19-Tote.

Frankfurt erreicht bei den Corona-Neuinfektionen wieder Warnstufe 2 des hessischen Eskalationskonzepts.

Offenbach lockert Corona-Regeln

+++ 14.25 Uhr: Die Stadt Offenbach hat gute Nachrichten: Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 17,9 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gesunken. „Bleibt diese Zahl bis Mittwoch, 9. September unter 20, ist die ‚zweite Welle‘ in Offenbach eingedämmt“, heißt es in einer optimistischen Nachricht der Stadt. Damit gibt Offenbach auch gleich Lockerungen der Corona-Regeln* bekannt, die op-online.de in einer Übersicht zusammengestellt hat.

Weihnachtsmarkt in Hessen wegen Corona abgesagt

+++ 12.15 Uhr: Können sich die Menschen in Hessen dieses Jahr auf Budenzauber freuen oder nicht? Wegen Corona wird es Glühwein und Bratwürstchen vor dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum am Rathaus in Witzenhausen in diesem Jahr nicht geben. Der Weihnachtsmarkt in Witzenhausen wurde abgesagt*, berichtet hna.de. Die Tourist-Information plane allerdings für die Vorweihnachtszeit ein Alternativprogramm. In Bad Homburg hingegen soll der Weihnachtsmarkt* stattfinden. Die Stadt Bad Homburg arbeitet demnach an Konzepten, um den Romantischen Weihnachtsmarkt am Landgrafenschloss nicht absagen zu müssen.

Ob die Weihnachtsmärkte in Hessen trotz Corona stattfinden können, bleibt weiter Diskussionsthema. (Symbolbild)

Unterdessen hagelt es im Landkreis Limburg-Weilburg regelmäßig Beschwerden über Masken-Muffel*. Angeblich wird die Einhaltung der Maskenpflicht einem Bericht von fnp.de zufolge aber regelmäßig kontrolliert.

Zahl der Corona-Infizierten in Hessen überschreitet neue Schwelle

Update vom Sonntag, 06.09.2020, 9.43 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in Hessen hat die Schwelle von 16.000 überschritten. Nach aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag, 06.09.2020, 0 Uhr, waren oder sind dort insgesamt 16.098 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 120 mehr als am Vortag. Die Zahl der Covid-19-Toten liegt demnach unverändert bei 535.

Wegen Corona verlagert sich die Prostitution in Frankfurt

+++ 21.02 Uhr: Weil die Bordelle wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind, hat sich die Prostitution im Bahnhofsviertel in Frankfurt in die Hotels verlagert, berichtet die „Frankfurter Rundschau“. Wie das Geschäft zwischen den Prostituierten und den Hotelbesitzern abläuft, erklärt eine ehemalige Prostituierte der Zeitung.

Die Frauen stehen laut dem Bericht meist an der Kaiserstraße bei einer Drogerie, aber auch in der Taunusstraße oder der Münchener Straße. „Die Männer gehen hin, fragen meist nur: ‚Welches Hotel bist du?‘. Dann laufen sie der Frau hinterher und gehen in das Hotel“, erklärt die ehemalige Prostituierte weiter. Die Frauen verhandeln vorab Tagespreise oder Monatspauschalen für ein Zimmer. Damit bewegen sich die Frauen in einem Graubereich. In der Corona-Verordnung von Hessen steht, dass die Prostitution in Prostitutionsstätten und auf der Straße untersagt ist. Aber: Hotels sind keine Prostitutionsstätten.

Landkreis in Hessen nähert sich neuer Corona-Warnstufe

+++ 14.26 Uhr: Bei den Corona-Neuinfektionen in Hessen nähert sich ein Landkreis der zweiten Warnstufe des hessischen Eskalationskonzepts: Der Main-Taunus-Kreis verzeichnet mit Stand Samstag (05.09.2020), 0 Uhr, mit einem Wert von 19,7 die hessenweit höchste 7-Tages-Inzidenz. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Hessischen Sozialministeriums. Ab 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gilt Warnstufe 2.

In den übrigen Städten und Landkreisen in Hessen ist die Lage demnach entspannt. Der ehemalige Corona-Hotspot Offenbach verzeichnet nur noch ein 7-Tages-Inzidenz von 16,1, das ist die derzeit zweithöchste in Hessen. Darauf folgt der Landkreis Groß-Gerau mit einem Wert von 15,6.

Karnevalsumzug in Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden wegen Corona abgesagt

+++ 14.06 Uhr: Wegen der Corona-Pandemie fällt in Wiesbaden im Jahr 2021 der Karnevalsumzug am Fastnachtssonntag aus. Große Veranstaltungen wie die Saalfastnacht und den Umzug mit 400.000 Zuschauern sowie den Kinderumzug werde es in der bisherigen Form nicht geben, sagte Simon Rottloff, Vorsitzender der Dachorganisation (Dacho) Wiesbadener Karneval 1950, am Samstag (05.09.2020).

„Das tut uns richtig weh, wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagte Rottloff. Man gehe allerdings davon aus, dass im Februar in Sachen Corona eine ähnliche Situation wie jetzt herrsche. Ausfallen soll die Fastnacht als Brauchtum aber nicht: „Wir werden trotzdem kleinere Formate anbieten.“ Dazu gehöre beispielsweise das Fahnenhissen am 11. November am Wiesbadener Rathaus – als „symbolischer Akt, nicht als Großveranstaltung“.

Corona-Fälle im Team: Spiel von Eintracht Frankfurt gegen Mainz 05 abgesagt

+++ 12.38 Uhr: Wegen zwei Corona-Fällen beim Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 fällt das für diesen Samstag (05.09.2020) um 15.30 Uhr angesetzte Testspiel gegen Eintracht Frankfurt aus. Dies teilten die Mainzer am Samstag mit. Die Entscheidung sei nach Rücksprache mit den Gesundheitsbehörden und Liga-Konkurrent Frankfurt gefallen.

Die Corona-Tests bei den weiteren Mainzer Teammitgliedern seien negativ ausgefallen. Über das weitere Vorgehen werde man sich in den kommenden Tagen eng mit den Gesundheitsbehörden abstimmen, hieß es. Die Mainzer sollen zum Saisonstart am kommenden Freitag (11.09.2020) in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den TSV Havelse antreten. Bei der Eintracht setzte Trainer Adi Hütter für Samstag und Sonntag jeweils ein Training an.

Das Testspiel zwischen Eintracht Frankfurt und FSV Mainz 05 – hier ein Bild der Partie im Juni – fällt wegen Corona-Fällen aus.

Corona in Hessen: Die aktuellen Zahlen

Update vom Samstag, 05.09.2020, 9.33 Uhr: Nach den aktuellen Corona-Daten des Robert Koch-Instituts für Hessen hat sich die Zahl der Infizierten um 66 auf insgesamt 15.978 erhöht (Stand Samstag, 05.09.2020, 0 Uhr). Die Zahl der Todesfälle durch Covid-19 liegt unverändert bei 535.

Die 7-Tages-Inzidenz, also die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, liegt in allen Städten und Landkreisen in Hessen weiterhin unter 20. Damit befinden sich alle Regionen in Warnstufe 1 des hessischen Eskalationskonzepts.

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration gibt neue Corona-Zahlen bekannt

+++ 14.46 Uhr: Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die neuen Corona-Zahlen für das Land Hessen veröffentlicht. Die Zahl der positiv getesteten Coronainfizierten steigt auf 15.830 Menschen. Inzwischen verzeichnen alle Städte und Kreise in Hessen einen Wert der 7-Tages-Inzidenz unter 20. Den höchsten Inzidenzwert gibt es laut Sozialministerium in der Frankfurt (16,1) und im Kreis Groß-Gerau (15,2).

RMV: Hessen halten sich größtenteils an Maskenpflicht in Bussen und Bahnen

+++ 14.32 Uhr: Nach Erfahrungen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) hielten sich in jüngster Zeit nur zwei Prozent der Fahrgäste in Bussen und Bahnen nicht an die Maskenpflicht. Demnach bleibt diese weiterhin bestehen. Der RMV-Geschäftsführer André Kavai sagte am Freitag (04.09), dass die Kontrollen in den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie der „moralische Druck“ eine Wirkung zeigen würde. Wer eine Maske verweigert, muss seit Mitte August in Hessen 50 Euro Bußgeld zahlen. Diese Strafe kann derzeit nur von Polizei-Beamten oder Mitarbeitern der kommunalen Ordnungsbehörden erhoben werden.

In Hessen halten sich die meisten Menschen an die Maskenpflicht wegen Corona (Symbolbild).

Corona in Hessen: Infektionen beim SV Wehen Wiesbaden

+++ 11.22 Uhr: Im Umfeld der Fußball-Profis des SV Wehen Wiesbaden wurden zwei Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilte der Club mit. Die Betroffenen zeigen laut Mitteilung bislang keine Symptome. Der gesamte Profikader sowie das Trainerteam und der Staff haben sich in häusliche Quarantäne begeben. Bis auf Weiteres trainieren die Wiesbadener individuell. „Je nach Befundlage im Rahmen der nächsten Testungen wird anschließend mit den Experten des Gesundheitsamtes über das weitere Vorgehen entschieden“, hieß es. Das Testspiel zwischen dem Drittligisten SV Wehen Wiesbaden und dem Zweitligisten SV Sandhausen an diesem Freitag (17.00 Uhr) ist abgesagt.

Aktuelle Corona-Zahlen für Hessen

Update vom Freitag, 04.09.2020, 11.16 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Hessen aus. Wie das Robert Koch Institut (RKI) meldete, stieg die Zahl der Hessen, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden, mit dem heutigen Freitag auf 15.912 (Stand 0 Uhr). Landesweit wurden 136 Neuinfektionen gemeldet. Aus den Zahlen des RKI geht auch hervor, dass ein weiterer Mensch, der an Covid-19 erkrankt war, gestorben ist. Die Zahl der Todesfälle in Hessen stieg damit auf 535.

Anmerkung der Redaktion: Wegen einer Datenpanne hat das RKI die Corona-Zahlen für ganz Deutschland im Nachhinein nach oben korrigiert. Wir haben das in unserem Update entsprechend angepasst.

Corona in Hessen: Polizei kontrolliert Maskenpflicht – und bittet Verweigerer zur Kasse

+++ 17.50 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen steigt auch im Wetteraukreis weiter an. Die Zahl der bislang nachgewiesenen Fälle liegt am Donnerstag (03.09) bei 519. Aufgrund der Corona-Krise und der hessenweit steigenden Zahlen an Neuinfektionen, haben viele Faschings- und Karnevalshochburgen rund um die Wetterau Veranstaltungen abgesagt. Nun hat auch die Gemeinde Ober-Mörlen, eine Fastnachtshochburg in der Wetterau, die Saalfastnacht sowie den Umzug abgesagt. „Die Gesundheit unserer Akteure, Mitglieder und Gäste liegt uns am Herzen, ein Gut, welches wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen werden“, berichtet die Karnevalsgesellschaft „Mörlau" e.V.

+++ 17.01 Uhr: Das Tragen von Masken im ÖPNV ist seit vielen Wochen in Hessen verpflichtend. Die Polizei und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) haben auch diese Woche wieder in Bahnen und an Stationen gemeinsame Kontrollen durchgeführt. Bereits am Mittwoch (02.09) konnten die Beamten 26 Verstöße gegen die Maskenpflicht registrieren. Am Donnerstag (03.09) beteiligte sich auch die Landespolizei mit zirka 30 Beamten an einer Kontrolle, unter anderem in den U-Bahnen, an Bahnsteigen und einer Straßenbahnlinie. Das Ergebnis: 41 Verstöße gegen die Landesverodnung.

Maskenpflicht in Bus und Bahn: Kontrolle kann teuer enden

Bei ihrer Kontrolle am Donnerstag (03.09) registrierten die Beamten mehrere Verstöße gegen die Maskenpflicht. Ein Fahrgast hatte zudem kein Ticket - die Fahrt endete für ihn mit einem Bußgeld von 110 €. Auch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie ein Fall von unerlaubtem Waffenbesitz konnte die Landespolizei feststellen. Aufgrund der Vielzahl an Personen, die sich nicht an die Maskenpflicht halten, weist die VGF erneut darauf hin, dass an folgenden Orten eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss:

Im ÖPNV gilt die Maskenpflicht. Die Polizei in Frankfurt kontrolliert dies – und bittet Verweigerer direkt zur Kasse. (Symbolbild)
  • U-Bahnen
  • Straßenbahnen
  • Bussen
  • Bahnsteigen der unterirdischen Stationen
  • Zugängen (Steintreppen, Rolltreppen, Aufzügen)

Auf Jeden, der keine Maske in diesen Bereichen trägt, kommt ein Bußgeld von 50 € zu, welches von der Stadt-, Landes- oder Bundespolizei erhoben werden kann.

+++13.33 Uhr: Dass der volle Präsenzunterricht an den Schulen in Hessen nach den Sommerferien sofort mit allen Schülerinnen und Schülern fortgesetzt wurde, stößt im Taunus auf Kritik. In einem Schreiben an den Hessischen Kultusminister teilte Landrat Ulrich Krebs sein Unverständnis darüber mit. Seiner Ansicht nach wären versetze Unterrichtzeiten besser gewesen, damit die Kinder die Regeln einüben könnten. Auch die Situation in den Schulbussen wurde kritisiert, die viele Eltern im Taunus für "problematisch, wenn nicht gar katastrophal“, halten.

Corona-Demo in Wiesbaden: Querdenken-Initiative plant Protestzug - Stadt stellt Regeln auf

+++13.30 Uhr: Die Querdenken-Initiative plant am Sonntag (06.09.2020) wieder eine Demonstration, diesmal in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Die Demo des Ablegers der Stuttgarter Initiative soll um 15.30 Uhr unter dem Motto „Frieden, Freiheit, Wahrheit, Liebe“ auf dem Dern’schen Gelände beginnen, berichtet „faz.net“.

Erlaubt seien jedoch höchstens 200 Teilnehmer, außerdem müsse ein Abstand von drei Metern zu anderen Demonstranten eingehalten werden. Auch eine Empfehlung für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wurde von der Stadt empfohlen. Fahnen oder Plakate, die verfassungsfeindliche Symbole zeigten, seien verboten. Laut Stadtangaben soll eine Frau aus Taunusstein die Demo angemeldet haben.

+++13.15 Uhr: Bei einer Hochzeitsfeier mit etwa 100 Gästen in Mainz, hatten sich mehrere Menschen mit Corona infiziert. Nun leitete die Stadt ein Bußgeldverfahren ein. Es solle genau geklärt werden, bei wem die Verantwortung als Veranstalter liege, sagte ein Stadtsprecher am Donnerstag. Untersucht werde auch die Rolle des Vermieters des Veranstaltungszentrums.

Corona in Hessen: Bestätigte Fälle an Grundschule - Weitere Schließung

Update vom Donnerstag, 03.09.2020, 8.21 Uhr: Eine weitere Schule in Hessen muss wegen zwei Corona-Fällen schließen. Dieses Mal ist die Steinbergschule in Hofheim im Main-Taunus-Kreis betroffen. Wie die Schule in einem Brief an die Eltern mitgeteilt hat, wurden in zwei Klassen der Jahrgänge 1 und 3 jeweils Kinder positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Der Unterricht an der Hofheimer Steinbergschule soll dem Elternschreiben nach für zwei Tage (03.09.2020 und 04.09.2020) für alle Kinder ausfallen. Auch Lehrer sind von Quarantänemaßnahmen betroffen. Es ist eine Notbetreuung bis zum Ende des regulären Stundenplans eingerichtet, hieß es vonseiten der Schule, auch am Freitag können „nicht anders zu lösende Betreuungsfälle“ damit versorgt werden. Die Kinder der betroffenen Klassen dürfen nicht an der Betreuung teilnehmen, sondern müssen zuhause bleiben.

Laut dem Elternbrief wurde die Schulleitung erst am Donnerstag um 22 Uhr über die Fälle unterrichtet. Die Eltern werden dazu aufgerufen, nicht in der Schule anzurufen, sondern regelmäßig in ihre E-Mails zu schauen, um informiert zu bleiben.

Fastnacht-Kampagne 2020/2021 in Eschborn wegen Corona abgesagt

+++ 15.28 Uhr: Nachdem bereits gestern die Fuldaer Fastnacht für die Saison 2020/2021 aufgrund der Corona-Pandemie komplett abgesagt wurde, hat sich auch die Stadt Eschborn gemeinsam mit ihren Karnevalsvereinen Eschborner Käwwern und Kappen-Club-Niederhöchstadt und der Arbeitsgemeinschaft Eschborner Fastnachtszug darauf verständigt, die Fastnachts-Kampagne 2020/2021 abzusagen.

Die Absage sei „aufgrund der völligen Unsicherheit, wie sich die Infektionen entwickeln werden, und mit Blick auf den langen Zeitvorlauf für die Planungen und Organisationen, vernünftig und richtig“, äußerten sich die Vorsitzenden der Eschborner Karnevalsvereine zur Absage des Eschborner Fastnachtszug und weiteren Veranstaltungen.

40 Lehrer in Quarantäne - Schule im Kreis Hersfeld-Rotenburg macht dicht

+++ 15.08 Uhr: Nach einem positiven Corona-Fall an einer Schule im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind alle 40 Lehrer der Schule unter Quarantäne gestellt worden. Deswegen falle der Unterricht in der Gesamtschule in Wildeck-Obersuhl zunächst komplett aus, sagte ein Kreissprecher am Mittwoch.

Auch 111 Schüler der neunten Jahrgangsstufe seien in Quarantäne. Der Sprecher betonte zudem, es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. „Es gibt keine Hinweise auf ein Fehlverhalten.“ Laut Angaben des Kreises war am Mittwoch ein Neuntklässler positiv auf das Coronavirus getestet worden. In den kommenden Tagen sollen nun auch alle Lehrkräfte einem Corona-Test unterzogen werden.

Sobald die ersten negativen Ergebnisse bei Lehrern vorlägen, solle der Unterricht in der Schule wieder aufgenommen werden. Lehrkräfte die in direktem Kontakt mit dem positiv auf das Coronavirus getesteten Schüler standen, verbleiben zunächst in Quarantäne.

Maskenpflicht im Unterricht: Klage eines Schülers erfolgreich

Unterdessen hat das Wiesbadener Verwaltungsgericht entschieden, dass eine Schule keine „dringende Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Unterricht“ aussprechen darf. Dafür gebe es keine Rechtsgrundlage, teilte das Verwaltungsgericht Wiesbaden am Mittwoch mit. Die Richter gaben damit dem Eilantrag eines Schülers teilweise statt. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig.

In der Begründung des Verwaltungsgericht Wiesbaden hieß es, dass die „dringende Empfehlung“ über eine „einfache Bitte oder Empfehlung“ hinausgehe und damit eine „Form von Zwang" ausgeübt würde. Zwar sei die Schule verpflichtet, einen eigenen Corona-Hygieneplan aufzustellen. Sie habe aber missachtet, dass nach der aktuellen Verordnung des Landes ein Mund-Nasen-Schutz im Unterricht gerade nicht zwingend zu tragen sei. Das Tragen von Masken im Unterricht habe damit eine Ausnahme zu sein und nicht der Regelfall, erklärte das Verwaltungsgericht. Einzelne Schulen dürften davon nicht abweichen.

+++15.03 Uhr: Innerhalb der letzten 24 Stunden sind in Hessen 96 neue Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 registriert worden. Dies geht aus dem täglichen Corona-Bulletin des Hessischen Sozialministeriums hervor. Des Weiteren verzeichnet das Ministerium zwei neue Todesfälle, beide im Rheingau-Taunus-Kreis. Die aktuelle Gesamtzahl der Todesfälle in Hessen liegt damit bei 534 (Stand 14.00 Uhr). Seit Beginn der Ausbreitung in Hessen haben sich 15.692 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt.

Inzwischen verzeichnen alle Städte und Kreise in Hessen wieder einen Wert der 7-Tages-Inzidenz unter 20. Die höchsten Inzidenzwert gibt es laut Sozialministerium in Wiesbaden (19,7) und im Main-Taunus-Kreis (19,3).

Die offizielle Verteilung der Corona-Fälle: Inzidenzwerte sinken weiter

Bei den Inzidenzberechnungen kann es zu Abweichungen kommen, da das RKI geringfügig abweichende Bevölkerungszahlen zugrunde legt.

RKI gibt aktuelle Fallzahlen bekannt: Zwei neue Todefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Hessen

+++10.16 Uhr: Für die letzten 24 Stunden vermeldet das Robert Koch Institut für Hessen einen Anstieg der bestätigten Corona-Neuinfektionen um 96 (Stand Mittwoch 0 Uhr). Außerdem meldet das RKI zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Damit liegt der Gesamtzahl der Todesfälle in Hessen seit Ausbruch der Corona-Pandemie bei 534. Insgesamt wurden bisher 15.692 Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen registriert.

Den höchsten Wert der 7-Tages-Inzidenz in ganz Hessen hat laut Robert Koch Institut nach wie vor die Stadt Wiesbaden. Mit 19,8 Fällen pro 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt dieser aber wieder unter 20.

Kreis Groß-Gerau: In mehreren Städten besteht keine Maskenpflicht im Unterricht mehr

Update vom Mittwoch, 02.9.2020, 9.59 Uhr: Bereits ab heute besteht für Schülerinnen und Schüler in mehreren Städten des Kreises Groß-Gerau keine Maskenpflicht im Unterricht mehr. Ursprünglich galt die Verpflichtung, auch während der Unterrichtszeit einen Mund-Nasen-Schutz zur Eindämmung des Coronavirus zu tragen, bis zum 13. September. Die Aufhebung gilt für die Städte Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach, Bischofsheim, Ginsheim-Gustavsburg und Mörfelden-Walldorf. Auf dem Pausenhof und auf dem Weg ins Klassenzimmer muss die Maske weiterhin getragen werden.

Grund für die Aufhebung der Maßnahmen sei nach Angaben von Dr. Angela Carstens, Leiterin des lokalen Gesundheitsamtes im Kreis Groß-Gerau, die sinkende Zahl neuer Corona-Infektionen im Kreis. Landrat Thomas Will ergänzte dazu am Dienstag: „Wir sind weit weg von der kritischen Zahl von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage.“ Am Dienstag lag der Wert der 7-Tage-Inzidenz bei 13,8.

Corona: Kultusminister Lorz lehnt flächendeckende Maskenpflicht im Unterricht ab

+++16.28 Uhr: Im Rahmen der 50. Plenarsitzung des Hessischen Landtages hat Hessens Kultusminister Alexander Lorz seine Regierungserklärung zum Schulstart in Zeiten der Corona-Pandemie abgegeben. „Die Pandemie verlangt unseren Schulleitungen und den Lehrkräften Außergewöhnliches ab, um den derzeitigen schulischen Alltag zu gestalten. Diese Herausforderungen zu meistern gelingt nur, weil an unseren Schulen hervorragende Arbeit geleistet wird“, lobte Lorz die Arbeit der vergangenen Wochen.

Schule in Zeiten der Corona-Pandemie: Einzelne Schulschließungen nicht vermeidbar

Dennoch seien vereinzelte vorübergehende Schulschließungen sowie die Quarantäne einzelnen Lerngruppen in Zeiten der Corona-Pandemie nicht vermeidbar, erklärte der hessische Kultusminister, der auch deutlich machte, dass die Schule inzwischen besser auf etwaige Schulschließungen vorbereitet seien. Dennoch sei es wichtig, dass Eltern gerade in dieser für Familien außergewöhnlichen Zeit mit einem gewöhnlichen Schulalltag rechnen können.

Alexander Lorz (CDU), Kultusminister des Landes Hessen, gibt während der Plenarsitzung des hessischen Landtags seine Regierungserklärung zur Situation an den Schulen während der aktuellen Corona-Pandemie ab.

Zu weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in den Schulen sagte Lorz, dass diese weiterhin „verhältnismäßig bleiben“ müssen und von den kommunalen Entscheidungsträgern im Austausch mit den lokalen Gesundheitsämtern beschlossen werden müssen. Eine grundsätzliche Maskenpflicht im Unterricht soll es demnach nicht geben. „Die kommunalen Gesundheitsbehörden können in Abhängigkeit von der Entwicklung der Fallzahlen das Tragen einer Maske im Unterricht temporär anordnen", so Lorz weiter.

„Gemeinsam müssen wir vom Krisenmodus in den Normalbetrieb zurückkehren“ sagte Lorz zum Abschluss seiner Rede. Dafür sollen die Schulen in Hessen so viel „Planbarkeit und Gestaltungsfreiheit“ erhalten, „wie es gesundheitspolitisch möglich ist.“

Neue Corona-Fallzahlen für Hessen: 51 neue Infektionen in Frankfurt

+++ 15.16 Uhr: Innerhalb der letzten 24 Stunden sind in Hessen 165 neue Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 registriert worden. Dies geht aus dem täglichen Corona-Bulletin des Hessischen Sozialministeriums hervor. Die Zahl der Todesfälle liegt demnach bei 532 (Stand 14 Uhr). Seit Beginn der Ausbreitung in Hessen haben sich 15.596 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt.

In Offenbach sank die 7-Tage-Inzidenz nach Angaben des Ministeriums im Vergleich zum Vortag weiter. Der Wert lag am Dienstag (14 Uhr) bei 19,9, tags zuvor noch bei 22,2. Auch in Wiesbaden, nach wie vor die Stadt mit dem höchsten Inzidenzwert in Hessen, sank die 7-Tage-Inzidenz von 35,5 auf 26,9. Einen Anstieg dagegen ist in Frankfurt zu verzeichnen. Durch 51 neue Corona-Infektionen beträgt der Wert nun 18,5.

Corona-Fallzahlen: Die offizielle Verteilung auf die Städte und Kreise in Hessen

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 534 (+15), Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 16,3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 606 (+3), Todesfälle 20, 7-Tage-Inzidenz 16,4
  • Kreis Fulda: Infizierte 512 (+12), Todesfälle 13, 7-Tage-Inzidenz 8,1
  • Kreis Gießen: Infizierte 371 (+2), Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 7,0
  • Kreis Groß-Gerau: Infizierte 826 (+16), Todesfälle 15, 7-Tage-Inzidenz 13,8
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Infizierte 347 (+1), Todesfälle 23, 7-Tage-Inzidenz 0,8
  • Hochtaunuskreis: Infizierte 377 (+5), Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 8,0
  • Kreis Kassel: Infizierte 514 (+6), Todesfälle 31, 7-Tage-Inzidenz 5,1
  • Lahn-Dill-Kreis: Infizierte 447, Todesfälle 20, 7-Tage-Inzidenz 5,9
  • Kreis Limburg-Weilburg: Infizierte 399 (+1), Todesfälle 7 (+1), 7-Tage-Inzidenz 5,8
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 1150 (+11), Todesfälle 52, 7-Tage-Inzidenz 15,9
  • Main-Taunus-Kreis: Infizierte 575 (+11), Todesfälle 15, 7-Tage-Inzidenz 14,7
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Infizierte 306 (+4), Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 6,9
  • Odenwaldkreis: Infizierte 466, Todesfälle 63, 7-Tage-Inzidenz 3,1
  • Kreis Offenbach: Infizierte 1050 (+8), Todesfälle 44, 7-Tage-Inzidenz 15,7
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Infizierte 432, Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 7,5
  • Schwalm-Eder-Kreis: Infizierte 642 (+1), Todesfälle 39, 7-Tage-Inzidenz 3,9
  • Vogelsbergkreis: Infizierte 164 (+1), Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 2,8
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Infizierte 230, Todesfälle 5, 7-Tage-Inzidenz 4,5
  • Werra-Meißner-Kreis: Infizierte 246, Todesfälle 16, 7-Tage-Inzidenz 3,0
  • Wetteraukreis: Infizierte 514 (+8), Todesfälle 13, 7-Tage-Inzidenz 5,8
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 348 (+1), Todesfälle 18, 7-Tage-Inzidenz 7,5
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 2.681 (+51), Todesfälle 69, 7-Tage-Inzidenz 18,5
  • Stadt Kassel: Infizierte 521 (+2), Todesfälle 9, 7-Tage-Inzidenz 7,9
  • Stadt Offenbach: Infizierte 470 (+2), Todesfälle 9, 7-Tage-Inzidenz 19,9
  • Stadt Wiesbaden: Infizierte 868 (+4), Todesfälle 22, 7-Tage-Inzidenz 26,9

Die Zahlen des Ministeriums können von den Daten der Kreisgesundheitsämter abweichen. Grund dafür ist der Verzug im Meldesystem.

Fulda: Fastnacht fällt wegen der Corona-Pandemie komplett aus

+++ 13.35 Uhr: In Fulda wurde aufgrund der Corona-Pandemie die Fastnacht abgesagt. Die Fuldaer Karneval-Gesellschaft (FKG) und die 14 Rand- und Bundesstaaten haben sich am Montag (31.08.2020) dazu entschieden, die Kampagne für das Jahr 20/21 ausfallen zu lassen. „Es ist verantwortungsvoll. Außerdem wird man so im Moment auch keinen Spaß haben", sagt der Stadtpfarrer Stefan Buß in der Fuldaer Zeitung. Nach Angaben dieser soll dennoch ein Friedensgottesdienst stattfinden, so wie jedes Jahr. „Es ist eine Entscheidung, die schmerzt, aber absolut richtig ist“, berichtet Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld der Zeitung.

+++ 12.32 Uhr: Im Kreis Limburg-Weilburg gibt es Probleme mit der Auswertung von Corona-Tests. Wie der Kreis mitteilte, ist die Region von einem bundesweiten Engpass bei Reagenzien betroffen, die für die Auswertung von Abstrichen benötigt werden Das vom Kreis beauftragte Labor könne derzeit nicht alle Corona-Abstriche „zeitnah“ auswerten. „Das Labor hofft, im Laufe der Woche neues Material zu erhalten“, so Landrat Michael Köberle. Auch danach werde es „einige Tage dauern, die vorübergehend konservierten Abstriche abzuarbeiten“. Der Kreis will die Betroffenen informieren, sobald die Ergebnisse vorliegen.

Coronavirus in Hessen: Deutlicher Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen

Erstmeldung vom Dienstag, 01.09.2020, 12.16 Uhr: Frankfurt – In Hessen sind die Corona-Zahlen am Dienstag (01.09.2020) stärker angestiegen als in den Tagen zuvor. Das geht aus den jüngsten Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) hervor. Seit Beginn der Pandemie wurde bei insgesamt 15.596 Hessen das Coronavirus Sars-Cov-2 festgestellt. Binnen 24 Stunden kamen 165 Neuinfektionen hinzu (Stand 0 Uhr). Rund 13.500 Menschen gelten inzwischen wieder als geheilt. Das RKI meldete für Hessen außerdem einen weiteren Todesfall. Landesweit starben demnach bislang 532 Menschen, die an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt waren.

Ein medizinischer Mitarbeiter hält in einem Testzentrum einen Abstrich.

Die meisten Neuinfektionen gibt es im Schnitt in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Dort liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 26,9. Die 7-Tage-Inzidenz gibt für jeden Landkreis an, wie viele bestätigte Corona-Fälle es dort innerhalb der vergangenen sieben Tage gab – gemittelt auf 100.000 Einwohner. Wiesbaden liegt in dieser Statistik seit Tagen an der Spitze. Jüngst erließ die Stadt ein Besuchsverbot für die Kliniken. Im Vergleich zum Vortag sank die 7-Tage-Inzidenz in Wiesbaden nun jedoch deutlich.

Corona in Hessen: Offenbach und Frankfurt bleiben Sorgenkinder

Hinter Wiesbaden rangieren bei der 7-Tage-Inzidenz Offenbach (20,2), Frankfurt (18,7) und der Kreis Darmstadt-Dieburg (16,5), wie das RKI berichtet. Insbesondere Offenbach und Frankfurt galten lange als Hessens Sorgenkinder. Die Stadt Offenbach war die erste Region, die einen der Corona-Schwellenwerte überschritt, die das Land ausgegeben hatte. Als eine Art Frühwarnsystem hatte die Landesregierung festgelegt, ab welchem 7-Tage-Inzidenz-Wert erste lokale und regionale Corona-Maßnahmen nötig werden.

Gemäß der Bundesregierung sind strikte Einschränkungen des öffentlichen Lebens ab einer 7-Tage-Inzidenz von 50 vorgesehen. Hessens Eskalationskonzept greift bereits ab einem Wert von 20. Dann gilt die Warnstufe 2, die erste Folgen wie ein erweitertes Meldewesen hat. Mit jeder Warnstufe werden die Konsequenzen schärfer – erst für besonders stark von Corona betroffene Kommunen, dann für ganze Landkreise.

7-Tage-Inzidenz*Erforderliche Maßnahmen
weniger als 20Routinebetrieb, planende Maßnahmen
ab 20Erhöhte Aufmerksamkeit, erweitertes Meldewesen
ab 35Einbindung Planungsstab Covid-19 des HMSI
ab 50Konsequentes Beschränkungskonzept
ab 75Steuerung der medizinischen Lage durch den Planungsstab

* Die 7-Tage-Inzidenz beschreibt die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage in einer Region.

Coronavirus in Hessen: Region reagieren auf Anstieg der Corona-Neuinfektionen

Waren erst nur vereinzelte Region betroffenen, wurde in Hessen zuletzt häufiger die Corona-Warnstufe 2 oder 3 erreicht – zumindest zeitweise. Kreise und kreisfreie Kommunen stimmen sich dann zwar mit dem Land ab, ihnen bleibt aber Spielraum dabei, wie sie auf das Übertreten eines Schwellenwerts reagieren wollen. Die Stadt Offenbach erweiterte beispielsweise erst die Maskenpflicht im Stadtgebiet und verhängte dann eine Quarantänepflicht für Reiserückkehrer. Als Offenbach auch als erste Region in Hessen eine 7-Tage-Inzidenz von 50 erreichte, folgten Verbote für größere Gruppentreffen und Veranstaltungen. (ag/red) *fnp.de, fr.de, hna.de und op-online.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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