Schnelltests teurer als Impfungen?

Immer mehr Corona-Impfstoff in Fulda vorhanden - gibt es jetzt zu wenige Impfwillige?

Wird jetzt die Corona-Impfwilligkeit in Fulda zum Problem? Das befürchtet Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt.
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Wird jetzt die Corona-Impfwilligkeit in Fulda zum Problem? Das befürchtet Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt.

Zu wenig Corona-Impfstoff im Impfzentrum in Fulda - das sei bisher immer das Problem gewesen. Nun bald wohl nicht mehr. Jetzt befürchtet Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt aber, dass es ein neues Problem geben könnte: zu wenige Impfwillige.

Fulda - „Bisher war immer die Corona*-Impfstoffmenge das Problem“, sagt Frederik Schmitt, Gesundheitsdezernent in Fulda*, im Interview mit der Fuldaer Zeitung. „Aber das wird sich in den nächsten Wochen ändern, dann kommen wir zu einem anderen Problem - die Impfwilligkeit. Die Frage wird sein: Wie viele derjenigen, die sich impfen lassen können, werden sich auch tatsächlich impfen lassen?“

Dabei gehe es etwa auch um jüngere Menschen, die „für sich die Notwendigkeit einer Corona-Impfung nicht sehen“.  Frederik Schmitt, Gesundheitsdezernent in Fulda, weist auch daraufhin, dass das Teuerste derzeit gar nicht die Corona-Impfungen seien. Das seien vielmehr die Schnelltests*. „Pro Woche werden im Landkreis Fulda 25.000 Corona-Schnelltests durchgeführt. Im Monat sind das 100.000.“ *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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