Wegen Corona-Krise

Dramatischer Einbruch im Tourismus im Kreis Fulda - Rhön profitiert vom Inlandstourismus

Segelflug und Fliegerdenkmal gehören zur Wasserkuppe.
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Segelflug und Fliegerdenkmal gehören zur Wasserkuppe.

Hotels und Kurkliniken im Kreis Fulda haben im Corona-Jahr 41 Prozent ihrer Übernachtungen verloren. Dennoch sind die Verantwortlichen optimistisch: Viele Urlauber haben die Rhön im Krisenjahr schätzen gelernt.

Kreis Fulda - Die Einbußen sind dramatisch: 41,2 Prozent beträgt das Minus bei den Übernachtungszahlen* kreisweit. Landrat Bernd Woide (CDU) ist nicht überrascht: „Der Einbruch der Zahlen war leider zu erwarten. Sie zeigen, wie sehr die Corona-Pandemie den Tourismusbetrieb deutschlandweit und damit auch im Landkreis Fulda gebeutelt hat und für viele stornierte Urlaube sorgte.“

Besonders gebeutelt sind die Tourismusbetriebe in der Stadt Fulda. Hier liegt das Minus sogar bei 46,6 Prozent - das ist fast das Niveau des Landes Hessen, das einen Rückgang von 48 Prozent meldet. „Die Zahlen für 2020 sind wie erwartet sehr ernüchternd ausgefallen und unterstreichen noch einmal die dramatische Lage für Hotellerie und Gastronomie in unserer Stadt“, sagt Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU). *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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