Warten auf Novemberhilfen

Gastronomen in Fulda steht wegen Corona das Wasser bis zum Hals - „Situation ist eine Vollkatastrophe“

Der Außenbereich eines Restaurants ist mit Flatterband abgesperrt.
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Das Aus der Kultkneipe „Löwe“ wegen Corona sorgt für Verunsicherung in der Gastro-Szene in Fulda. (Symbolbild)

Das Aus der Traditionsgaststätte „Löwe“ in Fulda sorgt in der Gastro-Szene für Verunsicherung. Wie viele Kneipen und Restaurants werden die Corona-Pandemie überleben?

Fulda - Die deutlichsten Worte findet eine Gastronomin aus der Rhön: „Für uns Gastronomen ist die jetzige Situation eine Vollkatastrophe*.“ Die Schließung der Gastronomie im Corona-Lockdown bis mindestens 10. Januar war allerdings laut Dehoga-Chef Steffen Ackermann (Fulda) absehbar. „Trotzdem für uns unverständlich, da wir uns nicht als Treiber der Pandemie sehen.“ Der verlängerte Lockdown trifft die Branche hart, schließlich fällt mit dem Weihnachts- und Silvestergeschäft der umsatzstärkste Monat im Jahr weg.

„Wir sind an der Grenze“, verdeutlicht ein Gastronom aus Fulda und spricht seinen Kollegen aus der Seele. Seit Anfang November fließen so gut wie keine Einnahmen. „Dank der Abschlagszahlung konnte ich die Löhne meiner Mitarbeiter zahlen, wann die Novemberhilfen kommen, weiß ich nicht.“ Bei dieser Frage tappen so gut wie alle Gastronomen im Dunkeln, was auch Fuldas Dehoga-Chef Ackermann immens ärgert. *Fuldaerzeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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