News-Ticker

Hessen: Corona-Test jetzt auch beim Zahnarzt und in der Apotheke möglich

Grundsätzlich kann man sich nun auch in Zahnarztpraxen und Apotheken auf das Coronavirus testen lassen. Allerdings muss das Gesundheitsamt einen Auftrag geben.

  • Das Coronavirus* hat Hessen auch weiterhin fest im Griff.
  • Die südafrikanische Corona-Variante B.1.351 ist in Hessen nachgewiesen worden.
  • Angela Merkel will wohl für Deutschland einen Komplett-Lockdown mit noch härteren Regeln.

+++ 19.14 Uhr: Ab sofort sind Corona-Tests grundsätzlich auch in Apotheken und in Zahnarztpraxen möglich. Eine entsprechende Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums trat am Samstag (16.01.2021) in Kraft. Voraussetzung ist allerdings jeweils ein Auftrag durch die Gesundheitsbehörden. Zugleich wurde die Anzahl der Tests für ambulante Pflegedienste, insbesondere solche der ambulanten Intensivpflege sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe, auf 20 Tests pro Betreuten und Monat erhöht. Künftig können auch Tests in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe erfolgen.

„Der Kreis der beauftragungsfähigen Personen und Einrichtungen wird konkretisiert, um die für die Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes erforderliche Rechtssicherheit zu schaffen“, teilte das Ministerium dazu mit. Neben medizinischen Laboren sowie Ärztinnen und Ärzten würden auch Zahnärztinnen und Zahnärzte für Corona-Tests an möglicherweise infizierten Menschen sowie deren Kontaktpersonen zugelassen.

Auch in Apotheken und Zahnarztpraxen darf jetzt auf das Coronavirus getestet werden. (Symbolbild)

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) wies allerdings darauf hin, dass es Zahnärzten ohne einen entsprechenden Auftrag durch das Gesundheitsamt weiterhin nicht möglich sei, Patienten mittels eines Antigen- oder PCR-Tests auf das Corona-Virus zu testen. Für Apotheken wird die Zulassung zudem auf die Vornahme von Antigen-Schnelltests begrenzt.

Ambulante Pflegedienste sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen können der Neuregelung zufolge nun „ähnlich wie bereits stationäre Pflegeeinrichtungen in Absprache mit den Gesundheitsämtern pro Monat eine bestimmte Menge an Antigen-Schnelltests beschaffen und eigenverantwortlich nutzen“.

Corona in Hessen: Mutierte Form in Altersheim nachgewiesen

+++ 13.17 Uhr: In einem Altersheim im Kreis Limburg-Weilburg wurde eine mutierte Variante des Coronavirus nachgewiesen. Wie der Kreis mitteilt, haben sich in dem Heim St. Georg in Limburg insgesamt Menschen mit einer Mutante angesteckt, zwei aus der Belegschaft sowie eine Person aus der Bewohnerschaft. Das Heim hatte zuvor dem Landkreis zufolge „auf Grund eines anhaltenden, erheblichen Ausbruchsgeschehens und mindestens einer Reinfektion“ Proben zur Uniklinik Frankfurt geschickt, um diese dort untersuchen zu lassen. Dabei wurde bei drei der 100 eingeschickten Proben eine Mutation nachgewiesen.

Um welche der sich im Umlauf befindenden Mutanten es sich handelt, müsse in weiteren Untersuchungen ermittelt werden, die noch bis Ende Januar dauern, hieß es. „Diese veränderte Sequenz könnte für eine erhöhte Ansteckungsfähigkeit (mit-) verantwortlich sein“, schreibt der Kreis Limburg-Weilburg in einer Pressemitteilung. Der Kreis will wegen des Nachweises der mutierten Form des Coronavirus die Schutzmaßnahmen für die Bewohnerinnen und Bewohner erhöhen. So dürfe eine Entisolierung von positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohnern ab sofort nur noch beim Vorliegen eines negativen PCR-Abstrichergebnisses erfolgen.

In einem Altersheim im Kreis Limburg-Weilburg wurde eine mutierte Form des Coronavirus nachgewiesen. (Symbolbild)

Corona in Hessen: RKI vermeldet aktuelle Fallzahlen – Erneut mehr als 1.000 Neuinfektionen

Update vom Samstag, 16.01.2021, 9.00 Uhr: Das RKI hat die aktuellen Fallzahlen veröffentlicht. Demnach wurden in den Gesundheitsämtern von Hessen 1.128 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der Infizierten liegt bei 157.255. Am Freitag starben 64 Personen mit Covid-19, die Gesamtzahl der Toten stieg auf 3.907. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 128,9 und ist im Vergleich zum Vortag (136,1) gesunken. Geschätzt wird, dass die Zahl der „aktiv Infizierten“ in Hessen insgesamt um 200 gesunken ist. Rund 1.300 Personen gelten nach ihrer Erkrankung mit Covid-19 nun als wieder genesen.

Besorgniserregend ist die Lage weiterhin im Kreis Fulda mit einem Inzidenzwert von 307,0. Im Vergleich zum Vortag (313,7) ist dieser nur leicht nach unten gegangen. Über der kritischen Schwelle von 200 liegt noch immer der Landkreis Limburg-Weilburg (207,7). Hier ist der Wert im Vergleich zum Freitag (200,1) sogar gestiegen. In Frankfurt liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 93,7. Hier haben die Gesundheitsämter keine Neuinfektionen oder Todesfälle mit Covid-19 an das RKI übermittelt. In Kassel liegt der Wert bei 98,0, in Wiesbaden bei 98,4 und in Offenbach bei 177,3. Die niedrigste Inzidenz in Hessen hat der Rheingau-Taunus-Kreis zu verzeichnen. In den letzten sieben Tagen wurden pro 100.000 Einwohner 87,6 Corona-Neuinfektionen bestätigt.

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Corona in Hessen: Neue Variante B.1351 aus Südafrika erstmals nachgewiesen

+++ 15.47 Uhr: In Hessen ist bei einem Patienten erstmals die Coronavirus-Variante B.1.351 nachgewiesen worden, die bisher vor allem in Südafrika aufgetreten und womöglich besonders ansteckend ist. Wie das Sozialministerium am Freitag (15.01.2021) in Wiesbaden mitteilte, war der Patient Ende Dezember aus Südafrika eingereist und liegt derzeit im Krankenhaus. Auch Kontaktpersonen seien positiv auf Corona getestet worden.

„Die aktuellen Fälle verdeutlichen, dass wir absehbar immer wieder neue Coronavirus-Varianten finden werden“, erklärte Sozialminister Kai Klose (Grüne). Am Mittwoch (13.01.2021) war in Hessen erstmals auch die womöglich ansteckendere Coronavirus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden, die in Großbritannien verbreitet ist. Klose appellierte an die Menschen, auf alle vermeidbaren Auslandsreisen zu verzichten. Außerdem soll verstärkt nach solchen Varianten gesucht und ein Ausbruch durch priorisierte Nachverfolgung und Quarantäne möglichst begrenzt werden.

Ab Samstag (16.01.2021) muss das Personal in hessischen Alten- und Pflegeeinrichtungen mehrmals in der Woche auf Corona getestet werden (Symbolbild).

Corona in Hessen: Inzidenz im Kreis Fulda weiter hoch

+++ 14.12 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Städte und Kreise gemeldet. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden demnach 1.627 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (Stand 15.01.2021, 0 Uhr). Insgesamt haben sich in Hessen nun 156.127 Menschen mit dem Virus angesteckt. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, erhöht sich um 63 Fälle auf nun 3.843.

In Hessen liegt aktuell nur noch der Kreis Fulda über dem höchsten Warnwert des Eskalationskonzeptes des Landes, der ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 200 greift. Der Kreis im Osten Hessens reißt diesen Wert mit 313,9 sehr deutlich. Laut den Zahlen des Sozialministeriums bleibt der Kreis Limburg-Weilburg mit einem Inzidenz-Wert von 199,8 erstmals wieder sehr knapp unter der 200er-Grenze. Den niedrigsten Inzidenz-Wert in Hessen weist weiter der Hochtaunuskreis mit 95,3 aus.

  • Kreis Bergstraße: Neuinfektionen 115, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 158,3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Neuinfektionen 98, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 101
  • Kreis Fulda: Neuinfektionen 131, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 313,9
  • Kreis Gießen: Neuinfektionen 88, aktuelle Todesfälle 5, 7-Tage-Inzidenz 176,6
  • Kreis Groß-Gerau: Neuinfektionen 45, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 136,6
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Neuinfektionen 47, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 130,1
  • Hochtaunuskreis: Neuinfektionen 49, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 95,3
  • Kreis Kassel: Neuinfektionen 48, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 124,2
  • Lahn-Dill-Kreis: Neuinfektionen 63, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 120
  • Kreis Limburg-Weilburg: Neuinfektionen 35, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 199,8
  • Main-Kinzig-Kreis: Neuinfektionen 132, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 134,9
  • Main-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 52, aktuelle Todesfälle 5, 7-Tage-Inzidenz 103,9
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Neuinfektionen 24, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 113,6
  • Odenwaldkreis: Neuinfektionen 41, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 157,3
  • Kreis Offenbach: Neuinfektionen 72, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 177,8
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 36, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 100,9
  • Schwalm-Eder-Kreis: Neuinfektionen 37, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 103,5
  • Vogelsbergkreis: Neuinfektionen 34, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 175,1
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Neuinfektionen 19, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 155,4
  • Werra-Meißner-Kreis: Neuinfektionen 28, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 147,5
  • Wetteraukreis: Neuinfektionen 123, aktuelle Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 107,5
  • Stadt Darmstadt: Neuinfektionen 49, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 100,7
  • Stadt Frankfurt: Neuinfektionen 149, aktuelle Todesfälle 9, 7-Tage-Inzidenz 115,2
  • Stadt Kassel: Neuinfektionen 21, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 112,5
  • Stadt Offenbach: Neuinfektionen 47, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 167,7
  • Stadt Wiesbaden: Neuinfektionen 44, aktuelle Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 116,3
  • Immer wieder kommt es aufgrund von Meldeverzögerungen dazu, dass das Sozialministerium andere Zahlen veröffentlicht als die Kreise und Städte. Aktueller sind grundsätzlich die Daten der Gesundheitsämter vor Ort.

Corona in Hessen: Droht jetzt der Komplett-Lockdown?

+++ 13.53 Uhr: Angela Merkel will Medienberichten zufolge für Deutschland einen Komplett-Lockdown mit noch härteren Regeln. Bund und Länder beraten deshalb bereits am kommenden Dienstag (19.01.2021) erneut über die Corona-Maßnahmen. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, die Zahl der Neuinfektionen sei nach wie vor viel zu hoch. Dazu komme das Risiko einer neuen Virus-Variante. Es gehe darum, „noch mehr“ zu tun, um die Infektionszahlen zu senken, sagte Seibert.

Ob tatsächlich ein kompletter Lockdown kommt, ist noch unklar. Ob er in ganz Deutschland, also auch in Hessen, gleichermaßen hart gelten würde, ist ebenfalls offen. Ministerpräsident Volker Bouffier hat sich dazu bislang nicht öffentlich geäußert.

Ob wegen Corona tatsächlich ein kompletter Lockdown auch für Hessen kommt, ist noch unklar.

Corona in Hessen: Zwei Kreise über kritischem Wert, einer davon deutlich

Update vom Freitag, 15.01.2021, 6.29 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet 1626 Corona-Neuinfektionen in Hessen. Das sind 31 neue Fälle weniger als am Donnerstag (14.01.2021). Seit Beginn der Corona-Pandemie gab es 156.127 Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz für das Land hat den Wert 136,5 und ist damit im Vergleich zu gestern leicht gesunken (140,9). 63 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden dem RKI gemeldet. Das ist ein Fall weniger als gestern.

Im Kreis Fulda ist die Corona-Inzidenz mit einem Wert von 313,7 weiterhin angespannt. Daneben gibt es allerdings nur noch eine weitere Region in Hessen, die über dem kritischen Inzidenzwert von 200 liegt. Das ist der Kreis Limburg-Weilburg mit einer Inzidenz von 200,1. In der Stadt Frankfurt hat die Inzidenz den Wert von 115,3. Die niedrigste Inzidenz von 95,4 hat der Hochtaunuskreis.

Die Corona-Neuinfektionen gehen leicht zurück. Die Inzidenz sinkt. Derweil bekommen 36.000 Senioren Impftermine. (Symbolbild)

Corona: 36.000 Senioren bekommen einen Impftermin

+++ 19.40 Uhr: Rund 36 000 Senioren im Alter von über 80 Jahren haben in Hessen mittlerweile einen Termin für ihre Erst- und Zweitimpfung zum Schutz gegen das Coronavirus bekommen. Die Buchungsanfragen per Telefon oder über das Internet liefen trotz der weiter großen Nachfrage zuverlässig, teilte das Innenministerium am Donnerstag in Wiesbaden mit. Mit Wartezeiten müsse aber weiter gerechnet werden. Zum Start der Buchung hatte es wegen des enormen Ansturms massive technische Problemen bei den Buchungssystemen gegeben.

In allen sechs regionalen Impfzentren stiegen die Terminbuchungen stark an, erklärte das Ministerium. In Fulda und Gießen etwa gebe es bereits eine Terminauslastung von rund 80 Prozent. Insgesamt stehen zunächst rund 60 000 Termine für die hessischen Senioren zu einer Schutzimpfung gegen das Coronavirus zur Verfügung. So viele Impfdosen werden zunächst für drei Wochen ab dem 19. Januar in den sechs regionalen Impfzentren für die Erstimpfung bereitgestellt.

Corona in Hessen: Ärger bei Friseuren – Kunden drängen zum Haareschneiden

+++ 17.12 Uhr: Bereits seit Mitte Dezember haben aufgrund des verhängten Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie bundesweit die Friseursalons geschlossen. Ein Blick in die Bundesliga zeigt allerdings, dass sich viele Fußballprofis von Spieltag zu Spieltag mit frisch geschnittenen Haaren auf den Plätzen präsentieren. In einem Beschwerdebrief des Deutschen Friseurhandwerks* an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) heißt es, dass solche Bilder zu vermehrten Anrufen von Kunden führten, „die zu Schwarzarbeit und Regeverstößen wie Hausbesuchen überreden wollen“.

In Hessen sind 6.000 Friseurbetriebe mit 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von der coronabedingten Schließung betroffen. Die dadurch entstehenden Umsatzeinbußen machen der Branche schwer zu schaffen. In der Frankfurter Rundschau berichtete erst kürzlich ein Friseur* davon, dass er derzeit Stammkunden in seiner Privatwohnung die Haare schneide. Der Vorsitzende des Landesinnungsverbands Friseurhandwerk Hessen, Thomas Trapp, sagt dazu: „Ich weiß von Kollegen, die von Kunden das Angebot bekommen, das Doppelte wie üblich für ihren Schnitt zu bezahlen“, sagte er der Zeitung. 

Seit dem 16. Dezember müssen coronabedingt Friseursalons geschlossen sein. (Archivbild)

Corona in Hessen: Aktuelle Zahlen ‒ Pflegekräfte müssen sich häufiger testen lassen

+++ 14.32 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hessen steigen weiter stark an. Im Vergleich zum Vortag meldete das Hessische Sozialministerium am Donnerstag (14.01.2021) 1.656 neue Infektionen und 64 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt sind oder waren damit 154.500 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Toten stieg auf 3.780. Die Inzidenz in Hessen liegt mit einem Wert von 140,8 etwas unter dem bundesweiten Durchschnitt von 151,2.

Der Landkreis in Hessen mit den meisten Corona-Neuinfektionen innerhalb der vergangen sieben Tage ist der Kreis Fulda. Dort liegt die Inzidenz bei 308,5. Ebenfalls auf der höchsten Warnstufe des Landes Hessen liegen der Vogelsbergkreis mit einer Corona-Inzidenz von 220,6 und der Kreis Waldeck-Frankenberg mit einem Wert von 213. Auch im Kreis Limburg-Weilburg (212) und im Kreis Gießen (200,6) liegt die Inzidenz über dem Wert von 200. Mit einem Wert von 89,8 weist der Hochtaunuskreis die niedrigste Inzidenz auf. 

Die Zahl der Corona-Infektionen in Hessen steigt weiterhin an (Symbolfoto).

Corona in Hessen: Pflegekräfte müssen sich jetzt häufiger testen lassen

+++ 13.09 Uhr: Zur weiteren Eindämmung der Corona-Pandemie und zum Schutz von besonders gefährdeten Personengruppen hat Hessens Kabinett eine erweiterte Testpflicht für Alten- und Pflegeeinrichtungen beschlossen. Ab Samstag (16.01.2021) ist das gesamte Personal der entsprechenden Einrichtungen zu mehrmaligen und zu dokumentierenden Corona-Tests verpflichtet. „Konkret bedeutet das, Testungen erfolgen für alle Mitarbeitenden mindestens zweimal pro Woche sowie bei Dienstantritt nach einer Abwesenheit von mehr als drei Tagen“, erklärte Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Donnerstag (14.01.2021) in Wiesbaden.

Zur Durchführung der Tests hat das Land Hessen für ein wöchentliches Kontingent von 500.000 Schnelltests gesorgt, auf das die Einrichtungen zugreifen können. „Da die Bestellung online, mit einem verbindlichen Lieferzeitraum und darüber hinaus zu einem Preis erfolgt, der über die Pflegekassen abgerechnet werden kann, verbindet sich mit dem Kontingent ein Service des Landes, der den Einrichtungen Zeit und Geld spart“, so Gesundheitsminister Klose.  

Ab Samstag (16.01.2021) muss das Personal in hessischen Alten- und Pflegeeinrichtungen mehrmals in der Woche auf Corona getestet werden (Symbolbild).

Corona in Hessen: Fünf Regionen über kritischem Inzidenz-Wert – ein Kreis sticht heraus

+++ 10.08 Uhr: Offenbach kommt in der Eindämmung der Pandemie einen großen Schritt weiter. Am Mainuferparkplatz hat das erste Corona-Testzentrum in Offenbach* seinen Betrieb aufgenommen, berichtet op-online.de. Monatelang hatten die Stadt und die Kassenärztliche Vereinigung (KVH) nach einem geeigneten Standort gesucht, während die Sieben-Tage-Inzidenz mitunter erschreckend anstieg.

Corona in Hessen: Fünf Kreise über kritischem Inzidenz-Wert

Update vom Donnerstag, 14.01.2021, 6.55 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet 1657 neue Corona-Fälle in Hessen. Das sind 106 Neuinfektionen mehr als am Vortag (1551). Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie der Corona-Fälle steigt damit auf 154.500. Die Inzidenz fällt im Vergleich zum Tag zuvor (150) auf einen Wert von 140,9. Das RKI meldet 64 neue Todesfälle. Das sind weniger als am Mittwoch, wo innerhalb von 24 Stunden 128 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet wurden.

Der Kreis Fulda weist mit einer Inzidenz von 308,3 den höchsten Wert in Hessen auf. Auch der Vogelsbergkreis (220,6), der Kreis Waldeck-Frankenberg (212,9), der Kreis Limburg-Weilburg (212,3) und Kreis Gießen (200,6) haben eine Corona-Inzidenz über dem kritischen Wert von 200.

Hessen: Über 10 Millionen Anmelde-Versuche für Corona-Impfungen führen zu Chaos

+++ 17.10 Uhr: Der Start der Impf-Anmeldung in Hessen gegen das Coronavirus am Dienstag (12.01.2021) endete im Chaos. Über 10 Millionen Anmelde-Versuche sollen unter der Hotline und auf dem Online-Portal registriert worden sein. Dabei hat Hessen nur rund 6 Millionen Einwohner und die Anmeldung ist zunächst nur über 80-jährigen Menschen vorbehalten. Der Frust und Ärger war bei vielen Menschen groß. Auch für den heutigen Mittwoch prognostizierte das Hessische Innenministerium lange Wartezeiten.

In ihrer Verzweiflung haben sich viele Menschen mehreren Berichten zufolge offenbar an das Frankfurter Gesundheitsamt gewendet. Das musste die Anrufer wieder zurückweisen: „Die zentrale Terminvergabe läuft über das Land Hessen. Das Gesundheitsamt Frankfurt kann keine Termine vergeben und bittet dringend, von entsprechenden Anfragen abzusehen“, hieß es in einer Mitteilung.

Rund 9000 Impftermine sind am Dienstag (12.01.2021) vergeben worden, dazu sollen am Mittwoch weiter 7000 Termine kommen. Bis zum 5. Februar sollen 60 000 Impftermine gegen das Coronavirus  in Hessen vergeben werden.

Corona-Variante B 1.1.7 in Hessen nachgewiesen

+++ 16.17 Uhr: Die Corona-Variante B.1.1.7 ist erstmals in Hessen nachgewiesen worden. Ein Mann hat sich bei einem Reiserückkehrer aus Großbritannien angesteckt, wie das Sozialministerium mitteilt. Er werde aktuell in einer hessischen Klinik intensivmedizinisch behandelt. 

Corona in Hessen: Deutlich mehr Neuinfektionen – Weit über 100 Tote

+++ 15.11 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hessen steigen weiter. Im Vergleich zum Dienstag (12.01.2021) meldete das Hessische Sozialministerium am Mittwochnachmittag (13.01.2021) 1.551 neue Infektionen und 128 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt sind oder waren damit 152.844 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Toten stieg auf 3.716. Die Inzidenz in Hessen liegt mit einem Wert von 149,9 leicht unter dem bundesweiten Durchschnitt von 155,0.

Der Landkreis in Hessen mit den meisten Corona-Neuinfektionen ist der Kreis Fulda. Dort liegt die Inzidenz bei 327,8. Ebenfalls auf der höchsten Warnstufe des Landes Hessen liegen der Kreis Limburg-Weilburg mit einer Corona-Inzidenz von 252,1 und der Vogelsbergkreis mit einem Wert von 245,2. Auch im Kreis Gießen (230,5) und im Kreis Hersfeld-Rotenburg (212,2) liegt die Inzidenz über dem Wert von 200. Mit einem Wert von 86,9 weist der Hochtaunuskreis die niedrigste Inzidenz auf. 

Die Corona-Neuinfektionen in Hessen bleiben weiterhin hoch – trotz Impfungen. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Verdi fordert klare Regeln für Kita-Besuche

+++ 14.19 Uhr: Die Gewerkschaft Verdi fordert in Hessen eine klare Regelung darüber, welche Kinder während des Corona-Lockdowns in Kitas gehen dürfen und welche nicht. Wie im ersten Lockdown müsse die Politik festlegen, welche Berufsgruppen systemrelevant sind, fordert Thomas Winhold, Fachbereichleiter Gemeinden bei Verdi Hessen in einer Pressemitteilung. Dann sei klar, wer seine Kinder in die Kita bringen dürfe und wer nicht. Außerdem müsse Kindern mit dringendem pädagogischen Bedarf ein Kita-Besuch ermöglicht werden.

Aktuell gibt es keine verbindlichen Regeln vonseiten der Landesregierung Hessens. Die Entscheidung ist daher Erzieherinnen und Erziehern, Kitaleitungen und Eltern überlassen. Das führe zu Konflikten, so Verdi in einer Mitteilung. Die Kitas seien voller und damit das Gesundheitsrisiko für Erzieher höher. Verdi bezieht sich dabei auf eine Studie der AOK, wonach Erzieher die Berufsgruppe sind, die am häufigsten wegen Corona krankgeschrieben sind.

Auch für die Eltern ist die Situation im Lockdown schwierig. In Frankfurt sorgen die verkürzten Öffnungszeiten für Probleme. Grund dafür ist auch der Mangel an Erziehern.

Trotz Corona: Illegale Spielhalle in Frankfurt entdeckt

+++ 12.18 Uhr: Die Stadtpolizei Frankfurt hat eine illegale Spielhalle entdeckt*. An fünf Spielautomaten konnten Besucher in dem Lokal in Höchst ihr Glück versuchen – trotz Corona und den geltenden Schutzmaßnahmen. Der Betreiber eröffnete sie sogar genau zum zweiten Lockdown im November.

Corona in Hessen: Systeme für Anmeldung zur Impfung weiter überlastet

+++ 11.30 Uhr: Über die strengen Corona-Maßnahmen in Hessen und ganz Deutschland gibt es viele Diskussionen. Im Landkreis Limburg-Weilburg hat ein Mann Klage gegen die Corona-Regeln* eingereicht. Er will rund zwei Dutzend Rechtsverstöße festgestellt haben. Der Landkreis zeigt sich vorerst unbeeindruckt.

Derweil ist das Chaos bei der Anmeldung für die Corona-Impfung in Hessen perfekt: Die Systeme des Landes sind nach wie vor überlastet. Das Gesundheitsamt Frankfurt schlägt jetzt Alarm. Es ist gar nicht für die Terminvergabe zuständig, wird aber von Anrufern überrannt.

Höchste Corona-Inzidenz in Hessen weiterhin in Fulda

Update vom Mittwoch, 13.01.2021, 6.33 Uhr: In Hessen gibt es 1551 Corona-Neuinfektionen. Das sind 1027 mehr als am Vortag (524). Damit steigt die Zahl der Corona-Fälle im Land seit Beginn der Pandemie auf 152.844. Das geht aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (Stand 13.01.2021, 0 Uhr) hervor. Auch die Zahl der Todesfälle stieg von 75 am Vortag auf 128 an. Die Inzidenz in Hessen beträgt 150,0. Damit ist sie im Vergleich zum Dienstag (157,2) leicht gesunken und liegt unter dem Bundesdurchschnitt (155,0).

Die höchste Corona-Inzidenz in Hessen weist der Kreis Fulda mit einem Wert von 327 auf. Auch im Kreis Limburg-Weilburg (252,5), im Vogelsbergkreis (245,2), im Kreis Gießen (230,5) und im Kreis Hersfeld-Rotenburg (212,1) liegt die Inzidenz über dem kritischen Wert von 200. Die niedrigste Inzidenz von 87 gibt es im Hochtaunuskreis.

Die aktuellen Corona-Zahlen in Hessen sind allerdings nicht so belastbar, wie es vor den Feiertagen der Fall war. Während der Feiertage wurde teilweise weniger getestet und nicht alle Gesundheitsämter meldeten alle Zahlen sofort ans RKI. Deshalb sind Nachmeldungen möglich.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen steigt deutlich an. Es gibt mehr Todesfälle. (Symbolbild)

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt leicht, nur noch vier Kreise über kritischer Marke

Update vom Dienstag, 12.01.2021, 15.15 Uhr: Die Corona-Zahlen in Hessen steigen weiter. Im Vergleich zum Montag (11.01.2021) meldete das Hessische Sozialministerium am Dienstagnachmittag (12.01.2021) 503 neue Infektionen und 75 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt sind oder waren damit 151.293 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Toten stieg um 75 auf nun 3.588. Die Inzidenz in Hessen liegt mit einem Wert von 157,2 leicht unter dem bundesweiten Durchschnitt von 164,5. Am Vortag lag der Wert für Hessen noch bei 162,6.

Der Landkreis in Hessen mit den meisten Corona-Neuinfektionen ist der Kreis Fulda. Dort liegt die Inzidenz bei 346,2. Ein Großteil der Neuinfektionen seien laut Landrat Bernd Woide auf private Treffen zwischen Weihnachten und Neujahr zurückzuführen. Damit bewahrheitet sich im Kreis Fulda die Befürchtung, der Rückgang der Inzidenz zwischen den Jahren sei ein Trugschluss. Schon vor Weihnachten lag die Inzidenz bei 319, die Zahl ging über die Feiertage aber wegen deutlich weniger Test zurück. „Zu viele Menschen halten sich immer noch nicht an die bereits bestehenden Regelungen“, sagte Woide der „Fuldaer Zeitung“. Zudem gab es zuletzt ein Ausbruch in einem Seniorenheim in Hünfeld.

Corona in Hessen: Ein Landkreis verlässt höchste Warnstufe

Ebenfalls auf der höchsten Warnstufe des Landes Hessen liegen der Vogelsbergkreis mit einer Corona-Inzidenz von 272,7 und der Kreis Limburg-Weilburg mit einem Wert von 265,4. Auch im Kreisen Gießen (250,8) liegt die Inzidenz über dem Wert von 200. Der Kreis Hersfeld-Rotenburg liegt derweil nicht mehr auf der höchsten Warnstufe, die Inzidenz fiel von 218,7 am Vortag auf 189,8. Die niedrigste Inzidenz weist der Hochtaunuskreis auf. Dort stieg der Wert allerdings von 89,5 auf 94,0.

Corona in Hessen: Großer Andrang auf Impf-Termine – es kommt zu Problemen

+++ 10.58 Uhr: Das Interesse an den Corona-Impfungen in Hessen ist offenbar groß. Bereits kurz nach dem Start der Anmeldungen waren die Telefon-Hotlines überlastet. Anruferinnen und Anrufer der Nummer 116 117 hörten eine Meldung, dass sie es wegen der hohen Zahl an Anrufen zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal versuchen sollten, meldet die dpa. Auch eine Anmeldung über die Internetseite war zwischenzeitlich nicht möglich: Die Nutzerinnen und Nutzer bekamen eine Fehlermeldung wegen Überlastung zu sehen.

Seit dem heutigen Dienstag (12.01.2021) können sich mehr als 400.000 Menschen über 80 Jahren in Hessen für die Impfung gegen das Coronavirus anmelden. Die Anmeldung ist über die Nummer 116 117 oder das Onlineportal impfterminservice.de möglich. Anmeldungen können auch von Angehörigen und Unterstützern vorgenommen werden.

Corona in Hessen: Start der Impfungen am 19. Januar

Der geplante Start der Corona-Impfungen ist für den 19. Januar vorgesehen. Ab diesem Tag sollen die sechs regionalen Impfzentren in Hessen in Kassel, Gießen, Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt und Fulda zur Verfügung stehen. Die Impfungen sind kostenlos und können auch vor Ort durch mobile Impfteams durchgeführt werden. Diese Möglichkeit bietet das Land Hessen allen Menschen, die selbst nicht mobil sind

Corona: Frankfurter Virologe rechnet nicht mit sinkender Inzidenz

Erstmeldung vom 11.01.2021: Die neuen strengeren Corona-Maßnahmen in Hessen sind in Kraft getreten. Trotzdem äußert der Virologe Martin Stürmer aus Frankfurt Zweifel, ob die Corona-Zahlen fallen werden und sich das Infektionsgeschehen beruhigt. Das Ziel, eine Corona-Inzidenz von 50 zu erreichen, sei äußert schwierig, sagte der Wissenschaftler dem hr.

Martin Stürmer betont, dass es bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie auf das Handeln der Bürger in Hessen ankomme. Es sei ausschlaggebend, dass wirklich alle Menschen mitziehen. Wissenschaftler halten es für möglich, dass eine Inzidenz von 50 in ein paar Wochen erreicht wird. Wenn aber nur wenige Menschen sich nicht an die Corona-Regeln halten, sei das Ziel gefährdet, sagte der Virologie im Gespräch mit dem hr. Dazu seien schon ein bis zwei Prozent der Bürger ausreichend. Das liege daran, dass das Virus hochansteckend sei.

Neue Corona-Regeln in Hessen treten in Kraft. Der Frankfurter Virologe rechnet aber nicht damit, dass die angestrebte Inzidenz bald erreicht wird. (Symbolbild)

Die Corona-Inzidenz in Hessen liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Montag (11.01.2021) bei 162,6. Damit ist sie leicht unter der deutschlandweiten Inzidenz, die einen Wert von 166,6 einnimmt. Das RKI meldet außerdem 561 Neuinfektionen mit Corona. Außerdem wurden dem RKI 30 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus in Hessen gemeldet.

Datum7-Tage-Inzidenz (Quelle: Hessisches Sozialministerium)
10. Januar 2021161,6
09. Januar 2021147,7
08. Januar 2021 131,4
07. Januar 2021126,2
06. Januar 2021129,7

Corona in Hessen: Diese Regeln gelten ab 11. Januar

Die neuen Corona-Regeln in Hessen wurden am 6. Januar 2021 bis zum 31. Januar verlängert. Sie sehen eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen vor. Ein Haushalt darf sich nur noch mit einer weiteren Person treffen. In Corona-Hotspots gibt es Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, darunter auch nächtliche Ausgangssperren. In Regionen mit einer Inzidenz von über 200 ein Bewegungsradius von 15 Kilometern ab der Grenze des jeweiligen Wohnorts. Damit sollen vor allem tagestouristische Ausflüge eingegrenzt werden, so Ministerpräsident Volker Bouffier.

Als weiterer Teil der Bekämpfung der Corona-Pandemie sind Distanzunterricht ab der 7. Klasse und der Aufhebung der Präsenzpflicht für die Klassenstufen 1 bis 6 an Hessens Schulen vorgesehen. Für Kitas gilt eine ähnliche Regelung. Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, können außerdem zehn zusätzliche Tage Kinderkrankengeld pro Elternteil in Anspruch nehmen. Für den Einzelhandel ändert sich nichts; Geschäfte müssen mindestens bis Ende des Monats geschlossen bleiben. (Max Schäfer) *fnp.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa

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