News-Ticker

Aktuelle Corona-Lage in Hessen: Kliniken sind ausgelastet - Bevölkerungsschutzgesetz greift

In Hessen bleibt die Corona-Lage noch immer kritisch. Nun greifen erste Regeln des dritten Bevölkerungsschutzgesetzes. Der News-Ticker.

  • Immer mehr Covid-19*-Patienten werden in hessischen Kliniken behandelt, viele Menschen in Hessen sterben pro Tag an oder mit Corona.
  • Die Hessische Krankenhausgesellschaft fordert Nachbesserungen beim Thema Freihaltepauschalen.
  • Die Corona-Inzidenzen im Süden des Landes scheinen sich etwas zu entspannen.

+++ 10.04 Uhr: Die Hessische Krankenhausgesellschaft begrüßt die Wiedereinführung der Freihaltepauschalen für Kliniken, fürchtet während der zweiten Corona-Welle jedoch negative Auswirkungen der bundesweiten Neuregelung für das Land Hessen. Es bestehe die Gefahr, dass damit am Ende sogar weniger Betten für Covid-19-Patienten zur Verfügung stehen, sagte der Geschäftsführende Direktor der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Steffen Gramminger, der Deutschen Presse-Agentur.

Aufgrund der starken Auslastungen von Kliniken und Intensivstationen in der zweiten Corona-Welle wurden erst vor kurzem die sogenannten Freihaltepauschalen wiedereingeführt. Die Regelung sieht vor, dass die Kliniken ihre entstehenden Kosten für freigehaltene Betten für Corona-Patienten vom Bund erstattet bekommen. Eine entsprechende Regelung hatte es bereits zu Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland gegeben.

Corona in Hessen: Viele Kliniken könnten aus neuer Regelung zur Freihaltepauschale herausfallen

Die nun im Rahmen des dritten Bevölkerungsschutzgesetzes wieder eingeführten Freihaltepauschalen bezeichnete Gramminger zwar als „absolut sinnvoll“. Er betonte jedoch gegenüber der dpa, dass die Bundes-Regelung nicht kompatibel mit dem hessischen Versorgungskonzept sei, da sie nur für diejenigen Kliniken gelte, die während der zweiten Corona-Welle in einer hohen Notfallstufe eingruppiert seien. Ein solche wird erreicht, wenn es in einer Region viele Corona-Fälle, jedoch nur wenig freie Intensivbetten gibt.

Daher sieht Gramminger die Gefahr, dass trotz steigender Corona-Fälle und der Dauerbelastung der Intensivstationen 50 bis 60 Prozent der Krankenhäuser in Hessen aus der neuen Regelung herausfallen könnten. „Aktuell fühlen sich die Krankenhäuser vor den Kopf gestoßen“, sagte Gramminger und fordert vom Bund entsprechende Nachbesserungen der neuen Regelung.

Die Freihaltepauschale wurde bundesweit wieder eingeführt, in Hessen gibt es dennoch Kritik (Symbolbild).

Aktuelle Corona-Lage in Hessen: Neuinfektionen steigen weiter – doch Inzidenzen geben Hoffnung in Südhessen

Update von Montag, 23.11.2020, 6.52 Uhr: Noch immer scheint die zweite Corona-Welle Hessen fest im Griff zu haben, das zeigen auch die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI). Zwar haben sich die täglichen Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden nur um 552 erhöht, das könnte allerdings daran liegen, dass am Wochenende erfahrungsgemäß weniger Fälle bei den Gesundheitsämtern gemeldet werden. Sechs weitere Menschen sind an oder mit dem Coronavirus gestorben, damit liegt die Todeszahl in Hessen bei 1.033, so das RKI (Stand: 23.11.2020, 00.00 Uhr).

In Hessen hat die zweite Corona-Welle das Land noch immer fest im Griff (Symbolbild).

Corona in Hessen: Die Inzidenzen im Süden des Landes lassen hoffen

Im Süden von Hessen ist die Corona-Lage besonders kritisch. Doch scheint sich die Situation zumindest bei einigen Städten wieder etwas zu beruhigen. So liegt beispielsweise die Stadt Frankfurt mit einer Inzidenz von 178,7 wieder unter der Marke von 200. Auch in Darmstadt ist die 7-Tage-Inzidenz wieder gesunken und liegt jetzt bei 127,6. Am Stärksten hat sich die Inzidenz in der Stadt Offenbach verändert. Laut RKI ist sie von 369 auf 307 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage gesunken. Auch der Kreis Offenbach kann sinkende Corona-Zahlen vorweisen und verzeichnet derzeit eine Inzidenz von 230,2.

Doch leider ist die Inzidenz auch an einigen Orten in Hessen wieder weiter angestiegen. In Wiesbaden kommen derzeit wieder 155,8 Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Auch der Kreis Limburg-Weilburg hat wieder mit einem Anstieg zu kämpfen, die Inzidenz liegt bei 180,9, meldet das RKI.

Coronavirus in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen des Sozialministeriums

+++ 16:50 Uhr: Das hessische Ministerium für Soziales hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. In ganz Hessen gab es 1.421 bestätigte Neuinfektionen, damit stiegen die bestätigten Fälle insgesamt auf 75.789. Außerdem wurden 17 neue Todesfälle berichtet, seit Beginn der Pandemie sind damit 1.027 Personen an oder mit einer Corona-Infektion gestorben.

Die höchste Inzidenz in Hessen gibt es in Offenbach mit 369,1. Die Stadt hat aber mittgeteilt, dass es sich dabei um einen „Statistischen Effekt“ handle. Am Vergangenen Samstag konnten nicht alle Fälle rechtzeitig gemeldet werden und gingen erst am Montag und Dienstag in die Statistik ein. Darum ist die Inzidenz in Offenbach tatsächlich etwas niedriger. Die Verteilung der Fälle in den einzelnen Kommunen im Überblick:

  • Kreis Bergstraße: Neuinfektionen 0, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 105
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Neuinfektionen 58, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 138,2
  • Kreis Fulda: Neuinfektionen 37, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 157,4
  • Kreis Gießen: Neuinfektionen 93, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 174,7
  • Kreis Groß-Gerau: Neuinfektionen 64, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 219,2
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Neuinfektionen 0, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 74,6
  • Hochtaunuskreis: Neuinfektionen 72, Neue Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 172,1
  • Kreis Kassel: Neuinfektionen 47, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 113,2
  • Lahn-Dill-Kreis: Neuinfektionen 0, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 132,6
  • Kreis Limburg-Weilburg: Neuinfektionen 53, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 176,6
  • Main-Kinzig-Kreis: Neuinfektionen 156, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 256,7
  • Main-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 0, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 142
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Neuinfektionen 53, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 142
  • Odenwaldkreis:  Neuinfektionen 20, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 138,7
  • Kreis Offenbach: Neuinfektionen 47, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 253,7
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 63, Neue Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 226,4
  • Schwalm-Eder-Kreis: Neuinfektionen 54, Neue Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 114,1
  • Vogelsbergkreis: Neuinfektionen 7, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 98,5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Neuinfektionen 0, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 111,9
  • Werra-Meißner-Kreis: Neuinfektionen 0, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 98,5
  • Wetteraukreis: Neuinfektionen 72, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 152,2
  • Stadt Darmstadt: Neuinfektionen 19, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 132
  • Stadt Frankfurt: Neuinfektionen 310, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 190,9
  • Stadt Kassel: Neuinfektionen 51, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 122,9
  • Stadt Offenbach: Neuinfektionen 84, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 369,1
  • Stadt Wiesbaden: Neuinfektionen 61, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 126,3

+++ 12.58 Uhr: Die Gastronomie in Hessen erhält in der Corona-Krise Zuschüsse vom Land zur Anschaffung von Kühlgeräten, Spülmaschinen, Herden und anderen Wirtschaftsgütern. Die Förderung bestehe aus einem Festbetrag von 1500 Euro für Investitionen von mindestens 2000 Euro, teilten Umweltministerin Priska Hinz und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (beide Grüne) am Sonntag in Wiesbaden mit.

Gastronomie bekommt aufgrund der Corona-Krise finanzielle Unterstützung vom Land Hessen

Gerade die Gastronomie leide unter den Corona-Beschränkungen, betonte Al-Wazir. Investitionen in neue Technik oder moderne Küchen müssten seit Monaten zurückgestellt werden. „Deshalb möchten wir sie gezielt unterstützen und dazu ermutigen, auch in dieser schwierigen Situation den Blick nach vorne zu richten und sich auf die Zeit nach der Pandemie vorzubereiten.“

Für das bis Ende 2022 laufende Programm stellen Umwelt- und Wirtschaftsministerium 3,4 Millionen Euro bereit. Die Mittel fließen den Angaben zufolge zur Hälfte in den ländlichen Raum und zur Hälfte in städtische Gebiete in Hessen. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Corona-Gelder bewilligt werden. Antragsberechtigt sind nach Angaben der Ministerien Gaststätten mit eigenem Gastraum, die sowohl Speisen als auch Getränke anbieten, höchstens 49 Beschäftigte zählen und einen Jahresumsatz von höchstens zehn Millionen Euro erzielen. Die Bewerbungsfrist der ersten Förderrunde endet am 26. November.

+++ Sonntag, 22.11.2020, 09.33 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. In Hessen wurden 1.421 Neuinfektionen vermeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle liegt damit bei 75.789. Es gibt 17 weitere Todesfälle. Damit sind in Hessen seit Beginn der Pandemie 1.027 Infizierte gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz für ganz Hessen liegt bei 169,96.

Corona-Infektionen in Hessen nehmen weiter zu

In Frankfurt gibt es 310 Corona-Neuinfektionen. Damit ist die Gesamtzahl auf 14.010 angestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 191,1. Im Landkreis Offenbach hat es seit dem Ausbruch der Pandemie 5.310 Corona-Infektionen gegeben. Die 7-Tage-Inzidenz weiterhin sehr hoch bei 253,8. Auch in der Stadt Offenbach stieg die Zahl der Infizierten auf inzwischen 2.675. Hier erreichte die Inzidenz sogar 370, und erreicht damit die siebthöchste bundesweit. In Darmstadt haben sich laut dem Robert-Koch-Institut 1.832 Personen mit Corona Infiziert. Die Inzidenz liegt hier bei 132.

Für Wiesbaden werden 61 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Fälle steigt damit auf 4.288, die Inzidenz liegt bei 126.4. Im Landkreis Limburg-Weilburg haben sich seit dem Frühjahr 1.772 Personen mit dem Corona-Virus infiziert, 53 mehr als am Vortag. Pro 100.000 Einwohner wurden 176,8 Fälle in den letzten sieben Tagen vom RKI gezählt.

Corona in Hessen: „Querdenker“-Demo mit gefälschten Attesten

+++ 20.34 Uhr: Knapp 100 „Querdenker“ haben in Wiesbaden gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen demonstriert. Trotz der geringen Teilnehmerzahl und zahlreicher Aufforderungen der Polizei, sich an die von der Versammlungsbehörde erteilten Auflagen zu halten, wurden drei Verstöße gegen die Hygienevorschriften festgestellt.

Zudem trugen drei Personen gefälschte Atteste bei sich, hieß es von der Polizei. In der Folge leiteten die Beamten drei Ordnungswidrigkeitsverfahren sowie drei Ermittlungsverfahren ein. Die Kundgebung von „Omas gegen Rechts“ auf dem Bahnhofsvorplatz lief problemlos und friedlich ab.

Corona in Hessen: Ministerium veröffentlicht die aktuellen Zahlen – Todesfälle jetzt vierstellig

+++ 14.56 Uhr: Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die neuen Corona-Fallzahlen für den 21.11.2019 veröffentlicht. Insgesamt gibt es 1.843 neue Fälle, 30 Personen sind an einer Infektion gestorben. Die Inzidenz für ganz Hessen liegt bei 169,8. Die meisten Neuinfektionen gab es im Main-Kinzig-Kreis, dort haben sich 233 Personen mit dem Virus infiziert. Der Kreis hat zudem mit 247,4 eine der höchsten 7-Tages-Inzidenzen in Hessen, nur der Landkreis Offenbach (265,5) und die Stadt Offenbach (310,1) verzeichnen mehr Infektionsfälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen.

  • Kreis Bergstraße: Neuinfektionen 135, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 135,4
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Neuinfektionen 48, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 136,6
  • Kreis Fulda: Neuinfektionen 56, Neue Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 147,1
  • Kreis Gießen: Neuinfektionen 57, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 167,3
  • Kreis Groß-Gerau: Neuinfektionen 142, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 227,1
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Neuinfektionen 15, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 82,9
  • Hochtaunuskreis: Neuinfektionen 59, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 176,3
  • Kreis Kassel: Neuinfektionen 37, Neue Todesfälle 7, 7-Tage-Inzidenz 109,8
  • Lahn-Dill-Kreis: Neuinfektionen 97, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 139,7
  • Kreis Limburg-Weilburg: Neuinfektionen 42, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 159,7
  • Main-Kinzig-Kreis: Neuinfektionen 233, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 247,4
  • Main-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 54, Neue Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 142
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Neuinfektionen 88, Neue Todesfälle 2, 7-Tage-Inzidenz 200,8
  • Odenwaldkreis:  Neuinfektionen 24, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 160,4
  • Kreis Offenbach: Neuinfektionen 126, Neue Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 265,5
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 89, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 219,5
  • Schwalm-Eder-Kreis: Neuinfektionen 39, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 92,4
  • Vogelsbergkreis: Neuinfektionen 19, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 98,5
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Neuinfektionen 23, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 122,2
  • Werra-Meißner-Kreis: Neuinfektionen 32, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 101,6
  • Wetteraukreis: Neuinfektionen 65, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 148,9
  • Stadt Darmstadt: Neuinfektionen 19, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 134,5
  • Stadt Frankfurt: Neuinfektionen 130, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 191,1
  • Stadt Kassel: Neuinfektionen 44, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 114,5
  • Stadt Offenbach: Neuinfektionen 60, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 310,1
  • Stadt Wiesbaden: Neuinfektionen 110, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 134,2

+++ Samstag, 21.11.2020, 09:32 Uhr: Die Corona-Pandemie hält Hessen weiterhin im Griff. Nachdem gestern vom Robert-Koch-Institut (RKI) ein neuer Rekordwert der Neuinfektionen gemeldet wurde, liegen die neuen Fälle nur knapp darunter. Seit gestern haben sich 1.843 Personen mit dem Coronavirus infiziert, die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie im Frühjahr steigt demnach auf 74.368.

Corona in Hessen: RKI meldet aktuelle Zahl der Infizierten – Zahl der Todesfälle jetzt vierstellig

Außerdem wurden 30 neue Todesfälle in Hessen gemeldet, damit überschreitet die Zahl der Verstorbenen die 1000er Marke und liegt jetzt bei 1.010. Die 7-Tage-Inzidenz bleibt in Hessen ungefähr gleich, momentan beträgt sie 169,89.

Die Corona-Lage in Hessen spitzt sich zu. Die Zahl der Verstorbenen überstieg jetzt 1.000. (Symbolbild).

Alleine im Landkreis Offenbach wurden vom RKI innerhalb eines Tages sieben neue Todesfälle gezählt, die Zahl stieg dadurch auf 99. Auch die Stadt Offenbach ist weiterhin stark von der Corona-Pandemie betroffen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt hier 310,9 und ist damit die neunthöchste in ganz Deutschland.

In Wiesbaden stieg die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen auf 4.227, die 7-Tage-Inzidenz liegt hier inzwischen bei 134,3. Todesfälle gab es 48 in der Landeshauptstadt. In Frankfurt stiegen die Corona-Infektionen um 130 auf 13.700. In der bevölkerungsreichsten Stadt Hessens sind inzwischen 157 Menschen an oder mit einer Corona-Infektion verstorben. Die Inzidenz beträgt hier 191,3. Im Landkreis Limburg-Weilburg haben sich seit dem Frühjahr 1.719 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Pro 100.000 Einwohner wurden 160 Fälle in den letzten sieben Tagen vom RKI gezählt. 15 Personen starben an einer Infektion.

Corona in Hessen: Streit um Maskenpflicht eskaliert – Mann greift Frau im Bahnhof an

+++ 17.40 Uhr: Im Bahnhof-Wilhelmshöhe in Kassel ist eine Frau ohne Corona-Maske unterwegs gewesen. Die 45-jährige Frau wurde von einem unbekannten Mann im Bahnhof auf ihren fehlenden Mund-Nasen-Schutz angesprochen. Eindringlich wies der Mann sie auf die Maskenpflicht im Bahnhof hin, berichtet die Polizei.

Daraufhin habe die Frau aus Kassel versucht zu erklären, dass sie aus medizinischen Gründen vom Tragen einer Corona-Maske befreit sei. Dies könne sie auch mit einem Attest belegen. Mit dieser Antwort gab sich der Mann allerdings nicht zufrieden. Die Auseinandersetzung über die fehlende Corona-Maske* schaukelte sich hoch und eskalierte. Plötzlich schlug der Mann die 45-Jährige unvermittelt. Dabei wurde die Frau leicht im Gesicht verletzt, so die Polizei. Der Mann flüchtete aus dem Bahnhof Wilhelmshöhe. Jetzt fahndet die Polizei mit einer Beschreibung nach dem Angreifer.

Nahe des Bahnhofs an der Wilhelmshöher Allee wurden in Kassel knapp 20 rot-weiße Hinweisschilder angebracht, die Passanten daran erinnern sollen, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

+++ 15.24 Uhr: Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die aktuellen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. 2.325 Neuinfektionen sind in Hessen zu verzeichnen. Das bedeutet einen Rekordwert und 195 Fälle mehr als noch am Vortag. Auch die Zahl der Todesfälle ist in Hessen gestiegen. 19 Personen sind am Coronavirus gestorben. Somit haben sich in Hessen seit Ausbruch der Pandemie bereits 72.525 Personen mit Corona infiziert, 980 Menschen verstarben an oder mit Covid-19. Das ist dem Bulletin des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration für Freitag (20.11.2020) zu entnehmen.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hessen erreicht einen Rekordwert.

Die meisten Todesfälle gibt es im Kreis Groß-Gerau, dem Hochtaunuskreis und dem Kreis Offenbach mit jeweils 4 Fällen. Die höchste 7-Tage-Inzidenz hat mit Abstand die Stadt Offenbach mit 313,9 Neuinfektionen auf 100.00 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Somit ist die Stadt Offenbach die einzige Region in Hessen mit einem Wert von über 300.

  • Kreis Bergstraße: Neuinfektionen 0*, Neue Todesfälle 0*, 7-Tage-Inzidenz 108
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Neuinfektionen 65, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 146,6
  • Kreis Fulda: Neuinfektionen 72, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 148
  • Kreis Gießen: Neuinfektionen 113, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 163,7
  • Kreis Groß-Gerau: Neuinfektionen 78, Neue Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 208,3
  • Kreis Hersfeld-Rotenburg: Neuinfektionen 41, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 86,2
  • Hochtaunuskreis: Neuinfektionen 80, Neue Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 174,6
  • Kreis Kassel: Neuinfektionen 50, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 107,3
  • Lahn-Dill-Kreis: Neuinfektionen 73, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 131
  • Kreis Limburg-Weilburg: Neuinfektionen 51, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 168,4
  • Main-Kinzig-Kreis: Neuinfektionen 196, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 224,9
  • Main-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 66, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 167,1
  • Kreis Marburg-Biedenkopf: Neuinfektionen 41, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 186,6
  • Odenwaldkreis:  Neuinfektionen 22, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 155,2
  • Kreis Offenbach: Neuinfektionen 156, Neue Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 271,9
  • Rheingau-Taunus-Kreis: Neuinfektionen 75, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 220
  • Schwalm-Eder-Kreis: Neuinfektionen 25, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 88,5
  • Vogelsbergkreis: Neuinfektionen 21, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 89
  • Kreis Waldeck-Frankenberg: Neuinfektionen 95, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 124,1
  • Werra-Meißner-Kreis: Neuinfektionen 22, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 77,7
  • Wetteraukreis: Neuinfektionen 94, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 158
  • Stadt Darmstadt: Neuinfektionen 23, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 151,4
  • Stadt Frankfurt: Neuinfektionen 614, Neue Todesfälle 2*, 7-Tage-Inzidenz 215
  • Stadt Kassel: Neuinfektionen 48, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 103,1
  • Stadt Offenbach: Neuinfektionen 77, Neue Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 313,9
  • Stadt Wiesbaden: Neuinfektionen 127, Neue Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 138,2
  • *Aufgrund von Meldeverzögerungen kann es vorkommen, dass dem Ministerium die aktuellen Fallzahlen einer Region noch nicht vorliegen.

Corona in Hessen: Rekordwert an Neuinfektionen

Update vom Freitag, 20.11.2020, 06.29 Uhr: Die Corona-Lage in Hessen bleibt weiter angespannt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. In Hessen wurden 2.325 Neuinfektionen vermeldet. Das ist ein neuer Rekordwert. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle liegt damit bei 72.525.

Es gibt 19 weitere Todesfälle. Damit sind in Hessen seit Beginn der Pandemie 980 Infizierte gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz für ganz Hessen liegt bei 170,29. Sie ist im Vergleich zum Donnerstag (19.11.2020) leicht gestiegen.

In Hessen hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen einen Rekordwert erreicht. Abstand halten ist nach wie vor oberstes Gebot.

In der Stadt Offenbach ist Situation weiter besonders angespannt. Laut Robert-Koch-Institut liegt dort die 7-Tage-Inzidenz bei 314,7. Es gibt insgesamt 2.531 Corona-Fälle und 22 Menschen sind bereits im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. In Frankfurt ist die 7-Tage-Inzidenz auf 215,2 gestiegen. 13.570 Personen haben sich mit Covid-19 infiziert. Es gibt 157 Todesfälle. Für den Main-Kinzig-Kreis werden 5.191 Corona-Fälle und eine 7-Tage-Inzidenz von 225,2 vermeldet. Seit dem Ausbruch der Pandemie sind dort 67 Leute in Verbindung mit Corona gestorben. Im Landkreis Offenbach gibt es 5.137 Infektionen und bislang 96 Tote. Das sind vier mehr als noch am Donnerstag. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 272,1.

Corona in Frankfurt: Kundgebung vor der Paulskirche

+++ 22.30 Uhr: Am Donnerstagabend (19.11.2020) wurde in Frankfurt wieder gegen die geltenden Maßnahmen in der Corona-Krise demonstriert. Mit dem sogenannten „Corona-Infobus“ sind die Wortführer der der Anti-Corona-Demo oder „Querdenker“ derzeit in ganz Deutschland unterwegs. Die Stadt Frankfurt hatte die Kundgebung am Donnerstagabend vor der Paulskirche eigentlich verboten, das Verwaltungsgericht hat das Verbot nach einem Eilantrag durch den Veranstalter aber wieder aufgehoben.

Die Polizei berichtet am Abend, dass sich die Teilnehmer der Corona-Demo in Frankfurt nach mehrmaliger Aufforderung größtenteils an die Auflagen, wie Maskenpflicht und Abstand, gehalten hatten. Allerdings fiel - wie bereits am Mittwoch in Berlin - ebenso häufig der Begriff „Ermächtigungsgesetz“, wie auf Plakaten „1933“ steht und Holocaust-Vergleiche gezogen werden. Die Beamten vor Ort hätten daraufhin einen Teilnehmer von der Kundgebung ausgeschlossen. „Er zog auf einem Plakat Parallelen zum 3. Reich. Das wurde als Störung der öffentlichen Ordnung eingestuft“, so ein Sprecher der Polizei Frankfurt.

Bei der Corona-Demo vor der Frankfurter Paulskirche rückt die Polizei mit einem Großaufgebot und dem Wasserwerfer an - doch der wird nicht benötigt.

Hohe Corona-Zahlen: Labore überlastet – Hessen ändert Teststrategie

+++ 16.17 Uhr: Das Ministerium für Soziales hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Städte und Kreise in Hessen gemeldet. Demnach haben sich landesweit allein seit Mittwoch (18.11.2020) 2.130 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt haben sich in Hessen damit nun 70.200 Menschen mit dem Virus angesteckt. Die Zahl der Todesfälle in Hessen stieg um 26 auf nun 961.

Im Kreis Offenbach und in Wiesbaden gibt es mehrere neue Todesfälle. Die hat Frankfurt nicht vermeldet, sonst aber auch nichts: Aufgrund technischer Schwierigkeiten wurden keine Daten aus der Mainmetropole ans Ministerium übermittelt. Laut Homepage der Stadt Frankfurt gab es dort 331 neue Corona-Fälle. Demnach sind auch hier zwei weitere Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Hohe Zahl an Corona-Fällen: Hessen ändert Teststrategie

+++ 14.53 Uhr: Wegen der massiven Belastung der medizinischen Labore setzt Hessen neue Prioritäten bei seiner Corona-Teststrategie. Menschen mit Krankheitssymptomen stünden bei den Tests im Mittelpunkt, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne). Gerade in der kalten Jahreszeit müsse schnell unterschieden werden, ob es sich etwa um eine Grippe oder eine Ansteckung mit dem Coronavirus handele. Hintergrund für die neue Priorisierung auch in Hessen ist die aktuelle Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die Mitte Oktober in Kraft trat.

Corona in Hessen: Land setzt auf PCR-Tests

Mit der zweithöchsten Priorität sollten Personen bei einer Aufnahme in Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sowie etwa vor ambulanten Operationen getestet werden, erklärte Klose. Das gelte auch bei einem Ausbruch in diese Einrichtungen sowie in Arztpraxen sowohl für die Patienten als auch das Personal. Genauso eingestuft werden Kontaktpersonen in einem Haushalt mit einem bestätigten Covid-19-Fall bei einem fünfzehnminütigen Kontakt. Empfohlen werde dabei ein sogenannter PCR-Test. Diese Tests dauerten zwar etwas länger als ein Antigen-Test, sie seien aber auch genauer, sagte Klose.

Unterdessen bietet in Gießen ein weiteres Labor jetzt Corona-Abstriche an*. Das Ergebnis der Corona-Testungen aus dem Labor an den Hessenhallen erhalten die Selbstzahler auf ihr Handy.

Corona-Krise in Hessen: Zwei weitere Todesfälle in Frankfurt

+++ 14.05 Uhr: Die Corona-Fallzahlen, die am Donnerstagvormittag (19.11.2020) vom Robert Koch-Institut für die Stadt Frankfurt gemeldet wurden, sind nicht korrekt. Laut diesen Angaben hat es in den vergangenen 24 Stunden keinen Corona-Fall in der Mainmetropole gegeben. „Die Fallzahlen zu gestern sind verspätet an das Land übermittelt worden, sodass auch das Land die Daten nicht mehr rechtzeitig an das RKI übermitteln konnte“, sagte Dr. Rebecca Zöllner vom Gesundheitsamt in Frankfurt auf Anfrage.

Auf der Homepage der Stadt Frankfurt sind nun die aktuellen Zahlen zu finden. Seit dem Ausbruch der Pandemie haben sich in Frankfurt 13.376 Menschen mit Covid-19 infiziert (Stand 19.11.2020, 6.30 Uhr). Das sind 331 mehr als am Mittwoch (18.11.2020). Es gibt zwei weitere Todesfälle. Damit sind in Frankfurt 158 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Derzeit gibt es 2.985 „aktive“ Fälle in Frankfurt, die zum jetzigen Zeitpunkt noch als infektiös gelten. 10.236 Menschen sind genesen.

Corona: Angespannte Situation in Frankfurts Kindertagesstätten

+++ 10.09 Uhr: Wegen der Corona-Krise ist die Lage in immer mehr Kindertagesstätten in Frankfurt* angespannt. Das berichtet fr.de. Die Zahl der positiv getesteten Erwachsenen und Kinder steige. Die Beschäftigten müssten wegen krankheits- oder quarantänebedingten Ausfällen an ihre Belastungsgrenzen gehen. Ein Viertel der Einrichtungen habe seine Öffnungszeiten verkürzen oder den Betrieb für mehrere Tage komplett einstellen müssen. 39 von 143 Einrichtungen in Frankfurt sind derzeit vom Coronavirus betroffen. Die Geschäftsführung des Kita-Trägers BVZ befürchtet daher „eine Überhitzung des gesamten Systems“.

Die Kitas in Frankfurt müssen mit Personalausfällen zurechtkommen. (Symbolbild)

Die Schulen in Frankfurt bereiten sich wegen Corona auf einen Schichtbetrieb* vor. Er könnte kommen, wenn sich die Corona-Situation nicht bald verbessert, berichtet fnp.de. Dies bedeutet die Klassen würden halbiert und in einem Wechselmodell zwischen Präsenz- und Distanzunterricht unterrichtet werden. Der Stadtschülerrat in Frankfurt, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Gesamtpersonalrat der Lehrer hatten schon in der vergangenen Woche auf eine Reduzierung der Klassengrößen gepocht.

Corona-Krise: 2.130 Neuinfektionen in Hessen

Update von Donnerstag, 19.11.2020, 06.17 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. In Hessen wurden 2.130 Neuinfektionen vermeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle liegt damit bei 70.200. Es gibt 26 weitere Todesfälle. Damit sind in Hessen seit Beginn der Pandemie 961 Infizierte gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz für ganz Hessen liegt bei 162,48. Sie ist im Vergleich zum Mittwoch leicht gestiegen.

In der Stadt Offenbach ist Lage weiter besonders angespannt. Laut Robert-Koch-Institut liegt dort die 7-Tage-Inzidenz bei 316,6. Es gibt insgesamt 2.454 Corona-Fälle und 22 Menschen sind bereits im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. In Frankfurt ist die 7-Tage-Inzidenz auf 178,2 gesunken. 12.156 Personen haben sich mit Covid-19 infiziert. Es gibt 156 Todesfälle. Für den Main-Kinzig-Kreis werden 4.996 Corona-Fälle und eine 7-Tage-Inzidenz von 222,3 vermeldet. Seit dem Ausbruch der Pandemie sind 67 Leute in Verbindung mit Corona gestorben. Im Landkreis Offenbach gibt 4.981 Infektionen und bislang 92 Tote. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 264,2.

Corona in Hessen: 7-Tage-Inzidenz leicht gesunken

+++ 15.48 Uhr: Das hessische Sozialministerium hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus für Mittwoch (18.11.2020) veröffentlicht. In Hessen werden 1.567 Neuinfektionen vermeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle liegt damit bei 68.070. Es gibt 30 weitere Todesfälle. Damit sind in Hessen seit Beginn der Pandemie 935 Infizierte gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz für ganz Hessen liegt bei 158,55 und ist somit im Vergleich zum Dienstag leicht gesunken.

Die Corona-Lage in Hessen spitzt sich zu: Pro Tag sterben derzeit rund 30 Menschen an oder mit dem Virus.

Corona-Hotspot bleibt die Stadt Offenbach mit einer 7-Tage-Inzidenz von 317, auch der Landkreis Offenbach weist eine Inzidenz von 256,5 auf. Die meisten Todesfälle haben die Stadt Wiesbaden mit 6 und der Kreis Bergstraße mit 5 zu vermelden. Insgesamt sind in Hessen seit dem Vortag 30 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben, schon am Dienstag war die Zahl der Toten innerhalb von 24 Stunden ähnlich hoch. Die meisten Neuinfektionen gibt es im Main-Taunus-Kreis mit 164 und im  Main-Kinzig-Kreis mit 155.

Corona in Hessen: Viele Neuinfektionen in Frankfurt

+++ 11.26 Uhr: Im Kreis Gießen gibt es jetzt das erste private Corona-Testcenter* der Region. Eine Tierärztin hat es eingerichtet. Sie bietet auf ihrem Hof zwischen Kleinlinden und Linden in einem Drive-in Antigen-Schnelltests und PCR-Tests an. Beides müssen Getestete vor Ort privat bezahlen. Die Kassenärztliche Vereinigung in Hessen sieht das nicht nur positiv. Es müsse sichergestellt werden, dass die Tests für „diejenigen zur Verfügung stehen, die sie wirklich brauchen“, sagte ein Sprecher.

Corona in Hessen: Viele Neuinfektionen in Frankfurt

+++ Mittwoch, 18.11.2020, 6.25 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. In Hessen wurden 1.567 Neuinfektionen vermeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle liegt damit bei 68.070. Es gibt 30 weitere Todesfälle. Damit sind in Hessen seit Beginn der Pandemie 935 Infizierte gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz für ganz Hessen liegt bei 158,55 und ist somit im Vergleich zum Dienstag leicht gesunken.

In Frankfurt gibt es 228 Corona-Neuinfektionen. Damit ist die Gesamtzahl auf 12.956 angestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 228,1. 115 weitere Personen haben sich im Landkreis Offenbach mit dem Virus infiziert. Damit gibt es dort seit dem Ausbruch der Pandemie 4.796 Fälle. Im Kreis Offenbach sind binnen 24 Stunden zwei Erkrankte in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Damit gibt es insgesamt 88 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 256,6. Für die Stadt Offenbach vermeldet das RKI 61 Neuinfektionen und einen weiteren Todesfall. Die Gesamtzahl der Infektionen liegt bei 2.389. Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 317,8 gesunken. In Darmstadt steigt die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen hingegen sprunghaft an – von 135,1 auf 158,9.

Die Corona-Neuinfektionen in Hessen nehmen stark zu – trotz umfangreicher Hygienemaßnahmen. (Symbolbild)

Corona in Hessen: 32 weitere Todesfälle

+++ 15.20 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen für alle Kreise und Städte bekannt gegeben. Landesweit kamen seit gestern (16.11.2020) 1.024 neue Corona-Fälle dazu, 32 weitere Menschen sind an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Allein in Frankfurt gab es sieben weitere Todesfälle. Auch in Kreis und Stadt Offenbach gibt es wieder Tote zu beklagen. Die 7-Tage-Inzidenz in der Mainmetropole Frankfurt liegt immer noch weit über 200..

Corona in Hessen: Frankfurter Virologe kritisiert die Strategie der Bundesregierung

+++ 12.46 Uhr: Der Frankfurter Virologe Martin Stürmer hat die Bundesregierung für ihren Entschluss, erst in der kommenden Woche über neue Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu entscheiden, scharf kritisiert. „Die Zeit der Freiwilligkeit und Appelle ist abgelaufen“, sagte Stürmer. Der Laborleiter und Dozent am Institut für medizinische Virologie der Uni Frankfurt hätte sich gewünscht, dass die Bundesregierung bereits bei ihrem Treffen am Montag (16.11.2020) strengere Maßnahmen getroffen hätte, „um private Kontakte zu beschränken“.

Jede weitere Woche ohne härtere Maßnahmen würde sich auf die Belegung der Intensivbetten auswirken, sagt Stürmer. Der Virologie vermutet, dass die Bundesregierung mit ihrem Entschluss versuche, „um härtere Beschränkungen herumzukommen“. Auch in Hessen wird es vorerst keine Verschärfungen der Corona-Maßnahmen geben.

Neue Corona-Zahlen des RKI – Vorerst keine neuen Maßnahmen in Hessen

Update vom Dienstag, 17.11.2020, 6.43 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. In Hessen wurden 1.024 Neuinfektionen vermeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle liegt damit bei 66.503. Es wurden zudem 32 weitere Todesfälle von an Covid-19 Erkrankten registriert. Damit sind in Hessen seit Beginn der Pandemie 905 Infizierte gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz für ganz Hessen liegt bei 163,42 und ist somit im Vergleich zu Montag zurückgegangen.

Corona-Hotspot in Hessen bleibt weiterhin die Stadt Offenbach mit einer sinkenden Inzidenz von 322,4 und 54 Neuinfektionen, gefolgt vom Kreis Offenbach mit einem derzeit steigenden Inzidenzwert von 267,6 und 125 neuen Fällen. In Frankfurt wurden in den letzten sieben Tagen 244,7 Infektionen pro 100.000 Einwohner bestätigt, ein sinkender Wert. Das RKI meldet heute 99 neue Corona-Fälle in der größten Stadt Hessens. Insgesamt lässt sich in den meisten kreisfreien Städten und Landkreisen in Hessen ein Rückgang des Inzidenzwerts erkennen.

In Hessen werden vorerst keine neuen Corona-Maßnahmen umgesetzt. Ein Frankfurter Virologe kritisiert diesen Entschluss der Regierung. Die Maskenpflicht in Frankfurt gilt aber natürlich nach wie vor.

Corona in Hessen: Vorerst keine Veränderungen der Corona-Maßnahmen

+++ 19:51 Uhr: In Hessen wird es zunächst keine Änderungen bei den Corona-Maßnahmen geben. Die hessische Landesregierung will die Beschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Pandemie vorerst in der aktuellen Form beibehalten. Nach der Video-Konferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und anderen Länderchefs sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Montag: „Wir haben gemeinsam die Feststellung getroffen, dass die Dynamik des Anstiegs gebrochen ist, aber die Zahlen steigen immer noch.“Deswegen sei man zu der Überzeugung gekommen, dass man die Infektionszahlen weiter beobachten müsse, um Entscheidungen über neue Corona-Maßnahmen zu treffen. Dies solle am nächsten Mittwoch (25. November) geschehen.

Das Gespräch zwischen der Kanzlerin und den Länderchefs am Montag hatte nach den Worten von Bouffier eine „engagiert-kollegiale“ Atmosphäre. Es gebe die gemeinsame Grundüberzeugung, „dass es uns gelingen muss, weiter die Kontakte zu reduzieren“, betonte Bouffier. Nun gehe es um die Frage, mit welchen Maßnahmen und in welchem Ausmaß. „Es spricht im Moment nicht allzu viel dafür, dass wir zu Öffnungen oder gar größeren Öffnungen Anfang Dezember kommen“, sagte er. Bei den Beschlüssen am Mittwoch kommender Woche erwarte er „keine grundsätzliche Kurskorrektur“.

Corona in Hessen: Wirtschaft braucht verlässliche Perspektive

+++ 15.49 Uhr: Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK), ist der Meinung, dass die Wirtschaft in Hessen nach dem Corona-Lockdown eine verlässliche Perspektive benötige. „Viele Betriebe, die von Schließungen betroffen sind, bangen um die nächsten Wochen. Der November wurde als Wellenbrecher für das Infektionsgeschehen verkauft. Sollten die Schließungen länger andauern, drohen sie stattdessen die Einkommensgrundlage vieler Menschen zu brechen“, sagt er.

Corona-Krise: Gesundheitsschutz ist auch Wirtschaftsschutz

Ein nicht kontrollierbares Infektionsgeschehen sorge für noch größere Verunsicherung, die die Wirtschaft in ihrer Breite treffe. Deshalb sei Gesundheitsschutz auch Wirtschaftsschutz. Trotzdem dürfe der politische Fokus nicht allein auf dem Umgang mit der aktuellen Corona-Situation liegen, wie Flammer mit Blick auf die Bund-Länder-Konferenz am heutigen Montag (16.11.2020) betont. „Hessen benötigt dringend schlüssige Konzepte für die kommenden Monate.“ Einen Start-Stopp-Modus, also das Schlittern von einem Lockdown in den nächsten, solle unbedingt vermieden werden.

„Die Corona-Maßnahmen müssen über die kommenden Winter-Monate durchhaltbar sein. Für Bürger, Betriebe, Beschäftigung und die Steuerbasis“, so Flammer. Der Staat könne nicht endlos so weitermachen und ein Rettungspaket nach dem anderen auflegen, da die Steuermittel endlich seien.

Corona: Verdi fordert Maskenpause für Beschäftigte

+++ 13.21 Uhr: Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft fordert die Gewerkschaft Verdi eine Masken-Pause für Beschäftigte im Einzelhandel. Ihrer Pressemeldung ist zu entnehmen, dass es sich um eine Tragezeitbegrenzung handeln soll. Das bedeutet: Die Beschäftigten gehen zwei Stunden einer Tätigkeit nach, bei der eine Maske getragen werden muss, zum Beispiel an der Kasse oder im Verkauf. Im Anschluss folgt eine 30-minütige „Erholungsphase“, also eine Tätigkeit, die das Tragen einer Maske nicht erfordert.

Weiter heißt es: „Zusätzlich zu den Pausen laut Arbeitszeitgesetz oder betrieblichen Vereinbarungen und der Vorgabe der BGHW (Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik) fordert der ver.di-Landesfachbereich Handel Hessen, dass die Arbeitnehmer im Handel nach einer Tätigkeit von höchstens 90 Minuten, bei der sie einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen, eine bezahlte Arbeitsunterbrechung zum Luftholen ohne Mund-Nasen-Schutz von 10 Minuten erhalten.“

Die Gewerkschaft ver.di fordert eine Masken-Pause für Beschäftigte im Einzelhandel.

Diese bezahlte Masken-Pause sei, zusätzlich zu den gesetzlich und betrieblich vorgesehen Pause, dringend nötig, damit die Beschäftigten das bevorstehende Weihnachtsgeschäft unter Corona-Bedingungen leichter fällt, ist der Pressemitteilung weiter zu entnehmen.

Neuer Corona-Schnelltest aus Hessen: Er ist „weltweit einzigartig“

+++ 10.30 Uhr: Die Gießener Firma ScheBo Biotech hat einen neuartigen Antigen-Test* entwickelt, der eine Infektion mit dem Coronavirus innerhalb von 15 Minuten nachweist und damit die Labore entlastet. Das berichtet giessener-allgemeine.de. Im Gegensatz zum derzeit üblichen PCR-Test sucht der Antigen-Test nicht nach Erbgut des Corona-Erregers, sondern nach einer Proteinhülle des Coronavirus.

Anders als die meisten Antigen-Tests stellt der neue Test aus Gießen eine Corona-Infektion nicht mittels Abstrich aus der Nase fest, sondern untersucht das Blut der Patienten. „Weltweit einzigartig“ ist der Test nach Angaben von Vorstand René Kröger wegen seiner Fluoreszenz-Technik, erklärt Kröger. Damit können kleinste Spuren des Virus sichtbar gemacht werden. Die Tests werden seit Oktober in Krankenhäusern, Pflege- und Seniorenheimen oder Rehazentren sowie Arztpraxen eingesetzt. Zu kaufen gibt es den Test für Privatpersonen nicht.

Ministerpräsidenten beraten über Corona-Maßnahmen – Bouffier informiert Hessen

+++ 08.34 Uhr: Die Ministerpräsidenten der Länder beraten am heutigen Montag mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über den seit zwei Wochen geltenden Corona-Teil-Lockdown. Im Anschluss an die Videokonferenz will Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in der Staatskanzlei Wiesbaden gegen 18 Uhr über die Ergebnisse berichten.

Bei dem Treffen sind keine Lockerungen zu erwarten – im Gegenteil könnten die Kontaktbeschränkungen noch verschärft werden. In einem Papier der Bundesregierung, das der ARD vorliegt, heißt es, Kinder und Jugendliche seien dazu anzuhalten, sich nur noch mit einem festen Freund in der Freizeit zu treffen. Auch bei Erwachsenen sollen private Zusammenkünfte mit Freunden nur noch auf einen festen weiteren Haushalt beschränkt werden.

Corona in Hessen: Inzidenz-Wert in Offenbach steigt stark an

Update vom Montag, 16.11.2020, 6.55 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Demnach wurden in Hessen im Vergleich zum Vortag 1.086 Neuinfektionen registriert. Die Gesamtzahl der Infektionen beträgt 65.479. Neun Todesfälle wurden bestätigt, vier davon in Frankfurt. Damit sind 873 an Covid-19 Erkrankte in Hessen gestorben. Rund 1.000 weitere Personen gelten als genesen (insgesamt 39.500). Die 7-Tage-Inzidenz für das ganze Bundesland liegt bei 174,03.

In Offenbach war die Inzidenz am Sonntag noch auf unter 300 gesunken, nun ist der Wert erneut stark angestiegen. Für die Stadt werden 90 Neuinfektionen (insgesamt 2.274) und somit eine 7-Tage-Inzidenz von 342,3 vermeldet. Offenbach bleibt der Corona-Hotspot von Hessen. In Wiesbaden (215,5) stieg der Wert erneut, auch in Darmstadt (137,6) und im Kreis Offenbach (253,5). In Frankfurt (254,5) blieb er unverändert.

Corona in Hessen: Lage kaum verbessert

+++ 15.30 Uhr: Noch immer scheint vor allem im Süden von Hessen kaum eine Verbesserung der Corona-Lage in Sicht. Das zeigen auch die aktuellen Fallzahlen des Sozialministeriums (Stand 15.11.2020, 00.00 Uhr). So wurden innerhalb von 24 Stunden in Hessen 1.913 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Zehn weitere Personen starben in Zusammenhang mit dem Virus.

Sorge im Süden von Hessen: Die Corona-Zahlen steigen weiter (Symbolbild).

Corona in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen des Sozialministeriums

Die meisten Corona-Neuinfektionen gibt es im Kreis Offenbach. 363 Neuinfektionen wurden für den Kreis gemeldet. Auch in der Stadt Frankfurt kamen binnen 24 Stunden 231 Infektionen mit dem Coronavirus hinzu. Die höchste 7-Tage-Inzidenz liegt noch immer in der Stadt Offenbach vor. 295,6 Menschen pro 100.000 Einwohner haben sich innerhalb der letzten sieben Tage infiziert.

Die Corona-Fallzahlen des Sozialministeriums können von denen der Städte und Gemeinden abweichen. Ein Grund dafür ist beispielsweise eine Verzögerung bei längeren Meldewegen.

Coronavirus in Hessen: Pandemie trifft Altenheime - Über 1000 Bewohner derzeit infiziert

+++ 12.13 Uhr: Die Corona-Fallzahlen in Hessen steigen. Immer mehr Menschen infizieren sich mit dem Virus. Auch in den hessischen Altenheimen gibt es wieder vermehrt Fälle. Laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sind derzeit rund 1030 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Das sind fast 1,8 Prozent der in den Einrichtungen lebenden Menschen, wie aus Zahlen des zuständigen Regierungspräsidiums (RP) Gießen hervorgeht (Stand 11. November).

Seit Beginn der Corona-Pandemie starben 368 Heimbewohner mit oder durch das Virus. Von den Mitarbeitern sind aktuell knapp 600 mit dem Erreger infiziert, fast 700 sind in Quarantäne. Corona-Ausbrüche gibt es dem RP zufolge in 181 von 835 Einrichtungen. „Die Versorgung in den von größeren Ausbrüchen betroffenen Einrichtungen ist gewährleistet, insbesondere auch durch überdurchschnittliches Engagement der nicht erkrankten Mitarbeitenden“, teilte das RP mit. Ein größerer Corona-Ausbruch in Hessen wurde beispielsweise in einer Frankfurter Einrichtung Anfang November bekannt: Dort hatten sich mehr als 60 Bewohner und rund 30 Mitarbeiter angesteckt.

In Altenheimen in Hessen sind derzeit rund 1030 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert (Symbolbild).

Coronavirus in Hessen: Hoffnung für die Städte? – RKI veröffentlicht aktuelle Fallzahlen

+++ 8.50 Uhr: Noch scheint sich die Corona-Lage in Hessen nicht zu beruhigen. Obwohl positive Corona-Testergebnisse am Wochenende meist etwas zeitverzögert gemeldet werden – Oftmals auch erst zu Wochenbeginn – sind die Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb der letzten 24 Stunden unverändert hoch. 1.926 Menschen haben sich in Hessen mit dem Virus infiziert, meldet das Robert Koch-Institut (Stand 15.11.2020, 00.00 Uhr). Zehn weitere Personen sind in Zusammenhang mit dem Virus, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslöst, gestorben.

Corona in Hessen: RKI veröffentlicht aktuelle Inzidenzen – Hoffnung für die Städte?

Die Inzidenzen wirken dagegen, zumindest an einigen Orten in Hessen, wie ein kleiner Silberstreif am Horizont, denn gerade in den großen Städten, die Stark von der zweiten Corona-Welle getroffen wurden, zeichnet sich ein leichter Abwärtstrend ab. So ist die 7-Tage-Inzidenz in Wiesbaden auf 205,8 gesunken. Und auch in Offenbach sinkt die Inzidenz wieder unter die 300. Inzwischen beträgt die Inzidenz in der Stadt 296,3. Auch in Frankfurt sinkt die Infiziertenzahl pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Die Inzidenz der Mainmetropole liegt mittlerweile bei 254,5, gestern lag sie noch bei 278,4. Und auch in Darmstadt (117,6) und Kassel (138,5) sind die Inzidenzen im Vergleich zum Vortag gesunken.

Coronavirus in Hessen: Aktuelle Fallzahlen – Vorbereitungen für Corona-Winter

+++ 15.15 Uhr: Noch immer wütet die zweite Corona-Welle in Hessen, das zeigen auch die aktuellen Fallzahlen des Sozialministeriums. 1.407 Neuinfektionen und 18 weitere Todesfälle seien in den vergangenen 24 Stunden hinzugekommen (Stand 14.11.2020, 00.00 Uhr). Zwei weitere Todesfälle hat dabei der Kreis Hersfeld-Rotenburg zu vermelden. Jeweils einen Toten in Zusammenhang mit dem Coronavirus müssen außerdem der Hochtaunuskreis, der Kreis Kassel, sowie der Schwalm-Eder-Kreis und der Vogelsbergkreis verzeichnen. Drei weitere Todesfälle gibt es im Wetteraukreis und im Kreis Marburg-Biedenkopf. Die mit Abstand meisten Toten wurden in Frankfurt gemeldet, sechs weitere Menschen sind in der Stadt in Zusammenhang mit Corona gestorben.

Die Corona-Fallzahlen des Sozialministeriums können sich von denen der Kreise und Städte unterscheiden. Grund können zeitliche Verzögerungen im Meldewesen sein.

Coronavirus in Hessen: Städte bereiten sich auf den Corona-Winter vor

+++ 13.05 Uhr: In Hessen sehen sich die großen Städte gut für den Winter gerüstet, um auch während der Corona-Pandemie ausreichend Schlafplätze für Obdachlose bereitzuhalten. Die Notunterkünfte müssen sich wegen der Corona-Krise auch an die Hygienevorschriften anpassen.

Corona-Krise in Frankfurt: B-Ebene einer U-Bahn-Station für Obdachlose geöffnet

Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden und Kassel rechnen trotz der Corona-Beschränkungen damit, dass die Betten reichen und niemand auf der Straße seine Isomatte ausrollen muss. Frankfurt hat bereits die B-Ebene einer U-Bahn-Station im Stadtzentrum für Obdachlose geöffnet. Dort stünden 150 Notübernachtungsplätze bereit, wie die Stadt mitteilt.

Um Corona-Ansteckungen entgegenzuwirken, sei der Platz in einer früheren unterirdischen Ladengalerie auf 1.500 Quadratmeter Fläche ausgeweitet worden. Die Schlafplätze seien mindestens 1,50 Meter voneinander entfernt. Vier Luftfilter sowie CO2-Ampeln seien angeschafft worden, berichtet die Stadt Frankfurt.

In Hessen sind die Vorbereitungen für einen Winter mitten in Zeiten des Coronavirus in vollem Gange. Gerade für Obdachlose wird es besonders schwer (Symbolbild).

Hessen: Die Corona-Fallzahlen steigen weiter – 1.407 Neuinfektionen

Update von Samstag, 14.11.2020, 9.10 Uhr: Weiterhin steigen die Corona-Neuinfektionen in Hessen rasant an. Wie schon in den letzten Tagen haben sich innerhalb von 24 Stunden in Hessen wieder über 1000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) sind die Infektionszahlen um 1.407 gestiegen. Im Vergleich zum Vortag sind in Hessen darüber hinaus die Todesfälle angestiegen. Insgesamt 18 Menschen starben innerhalb von 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslöst.

Betrachtet man auch die 7-Tage-Inzidenzen, dann zeigt sich schnell: Die zweite Corona-Welle ist in Hessen noch lange nicht überwunden. In Wiesbaden stieg die Inzidenz auf 214,7 Infizierte pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Auch im Kreis Groß-Gerau liegt die Inzidenz, laut RKI, bei 206,6. In der Stadt Offenbach ist die Inzidenz dagegen leicht gesunken, sie liegt mit 310,2 aber immer noch erschreckend hoch. Auch in Frankfurt ist die Inzidenz etwas gesunken, liegt mit 278,4 aber noch immer auf einen sehr hohen Niveau.

Corona in Hessen: Zahl der Neuinfektionen steigt weiter – Eilantrag einer Wirtin abgelehnt

+++ 14.05 Uhr: Die Gaststätten in Hessen dürfen nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichtshofes in Kassel wegen der Corona-Beschränkungen weiter nur Abhol- oder Lieferdienste anbieten. Ein Eilantrag gegen die seit 2. November für vier Wochen geltenden Bestimmungen im Rahmen des Teil-Lockdowns wurde abgelehnt, wie das Gericht am Freitag (13.11.2020) mitteilte. Eine Wirtin aus Rüsselsheim habe ihren Antrag hauptsächlich damit begründet, dass es sich um einen nicht zu rechtfertigenden Eingriff in ihre Grundrechte handele und die Schließung unverhältnismäßig sei. Dem folgte das Gericht nicht.

Die Beschränkungen seien voraussichtlich verhältnismäßig, teilte das Gericht mit. Zwar habe das Robert Koch-Institut keine signifikante Zahl von Corona-Neuinfektionen dem Umfeld von Gaststätten zuordnen können. Hieraus dürfe aber nicht geschlossen werden, dass es dort kein klares Infektionsrisiko gebe. Dagegen spreche schon die sehr hohe Zahl an Fällen, bei denen die Infektionswege nicht mehr nachvollzogen werden könnten. Die angeordnete Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung und der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens sei zumutbar.

Corona: 1.684 Neuinfektionen in Hessen

Update vom Freitag, 13.11.2020, 6.57 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen bekannt gegeben. In Hessen wurden demnach 1.684 Neuinfektionen im Vergleich zu Donnerstag registriert. Die Zahl der Infizierten steigt damit auf 61.055. In den vergangenen 24 Stunden sind darüber hinaus 15 weitere Personen gestorben (insgesamt 836). Die 7-Tage-Inzidenz in Offenbach ist weiterhin besonders hoch und in den vergangenen 24 Stunden noch einmal gestiegen. Sie liegt nun bei 335,4. Am Montag lag der Wert noch bei 245,6. Die zweithöchste Inzidenz hat Frankfurt (290,4) zu verzeichnen.

+++ 13.17 Uhr: Auch die Schulen in Hessen haben in der Corona-Pandemie zu Kämpfen. Der Präsenzunterricht soll jedoch so lange wie möglich angeboten werden, wie Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) erneut bekräftigte. Er wolle einen landesweiten Wechselunterricht zwischen Präsenz in den Klassen und Lernen von zu Hause aus verhindern, solange es gehe, sagte er am Mittwoch im Landtag in Wiesbaden.

Es gebe keinen Grund, dass bei hohen Infektionszahlen in Offenbach auch die Kinder im Vogelsberg zu Hause bleiben müssen. „Solange es infektiologisch vertretbar ist, werde ich für jedes Kind an jedem Ort in Hessen um jeden Tag Präsenzunterricht kämpfen“, sagte Lorz. Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Moritz Promny, forderte vom Land eine Bildungs- und Betreuungsgarantie. „Familien brauchen die Sicherheit, dass ihre Kinder nicht wieder wochenlang den Schulen fernbleiben müssen und währenddessen keinen adäquaten Distanzunterricht erhalten“, sagte er. Für ältere Schülerinnen und Schüler müsse dafür schnellstmöglich das Wechselmodell aus Präsenz- und Distanzunterricht ermöglicht werden. Eine gute digitale Infrastruktur sei dafür unabdingbar.

Corona-Krise: Wiederöffnung der Kinos mit verbesserten Abstandsregeln gefordert

Außerdem wird in dem offenen Brief an Ministerpräsident Volker Bouffier eine Wiederöffnung der Kinos mit verbesserten Abstandsregeln gefordert. „Die Erfahrungen zeigen, dass in bestuhlten Räumen, in denen das Publikum auf das Leinwand-Geschehen fokussiert ist, ein auf ein Meter oder einen Sitzplatz reduzierter Abstand ausreichend ist“, steht in dem Brief geschrieben.

Corona: Drei neue Todesfälle in Frankfurt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg

+++ 16.17 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte des Bundeslands gemeldet. Landesweit haben sich binnen 24 Stunden 1.722 Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Insgesamt gibt es damit in Hessen nun 57.466 bestätigte Covid-19-Fälle. Seit dem Vortag sind in Hessen 23 weitere Menschen mit oder an dem Coronavirus gestorben. Damit gibt es in Hessen nun insgesamt 809 Todesfälle.

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg und in der Stadt Frankfurt gibt es jeweils drei neue Todesfälle. Bei der 7-Tage-Inzidenz weisen weiter die Großstädte Frankfurt und Offenbach die höchsten Werte auf: Offenbach kommt auf eine Inzidenz von 310,1, die Mainmetropole Frankfurt auf 278,3.

Während in ganz Hessen die Corona-Zahlen weiter steigen, arbeitet das Personal in vielen Pflegeheimen auf Hochtouren. Im Altenzentrum Antoniusheim in Wiesbaden waren in den vergangenen Tagen sogar Angestellte im Einsatz, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Kreis Offenbach: Menschen infizieren sich wiederholt mit dem Coronavirus

+++ 13.35 Uhr: Aus dem Rhein-Main-Gebiet kommen beunruhigende Nachrichten. Demnach infizieren sich im Kreis Offenbach etliche Menschen zum wiederholten Mal mit dem Coronavirus, berichtet op-online.de. „Wir stellen inzwischen auch fest, dass sich Menschen ein zweites Mal infizieren, die sogenannten reaktivierten Fälle. Generell ist zu erwarten, wie Berichte aus Spanien zeigen, dass der Virus mutiert“, sagte Landrat Oliver Quilling kürzlich.

Doch dem Gesundheitsamt im Kreis Offenbach fehle schlicht und einfach die Zeit, diese Doppelinfektionen genauer zu überprüfen und eine Statistik darüber zu erstellen. „Wir arbeiten derzeit mit Mann und Maus an der Kontaktnachverfolgung“, sagt Kreissprecherin Ursula Luh. Die Eindämmung der Corona-Pandemie stehe im Vordergrund. Nach aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI, Stand Mittwoch, 11.11.2020, 0 Uhr) für Hessen haben sich im Kreis Offenbach im Vergleich zum Vortag 158 Menschen neu mit Corona infiziert, die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 220,9.

Corona in Hessen: Sozialministerium meldet aktuelle Fallzahlen

+++ 15.09 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte des Bundeslands gemeldet. Landesweit haben sich binnen 24 Stunden 1.701 Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Insgesamt gibt es damit in Hessen nun 55.744 bestätigte Covid-19-Fälle. Seit gestern sind 28 weitere Menschen mit oder an dem Coronavirus gestorben. Damit gibt es in Hessen nun insgesamt 786 Coronafälle.

Im Kreis Offenbach gibt es sieben neue Todesfälle, in den Kreisen Groß-Gerau und Marburg-Biedenkopf jeweils vier. Bei der 7-Tage-Inzidenz weisen weiter die Großstädte Frankfurt und Offenbach die höchsten Werte auf: Offenbach kommt auf eine Inzidenz von 297,8, die Mainmetropole Frankfurt auf 280,2.

Update vom Dienstag, 10.11.2020, 12.03 Uhr: Die Corona-Fallzahlen in Hessen steigen weiter an. Kliniken sind deshalb bereits in Alarmbereitschaft. Der Höchststand an Corona-Patienten in hessischen Krankenhäusern ist jedoch noch nicht erreicht. Erwartet wird er erst zum Monatswechsel. Derzeit würden 1.456 Covid-19-Patienten stationär in den Klinken des Landes behandelt, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne) in einem Hintergrundgespräch am Dienstag. 308 lägen auf Intensivstationen, 1148 auf normalen Stationen.

„Wir gehen davon aus, dass wir den Gipfel voraussichtlich etwa zum Monatswechsel erreichen werden“, sagte Klose. Durch Kontaktbeschränkungen, die seit etwa einer Woche gelten, scheine sich die Kurve der Neuinfektionen mit dem Coronavirus abzuflachen. Zwischen dem Rückgang der Infektionszahlen in der Gesamtbevölkerung und der Entspannung der Situation in den Kliniken lägen erfahrungsgemäß zwei bis drei Wochen.

Corona in Hessen: Höchststand der Covid-Fälle in Kliniken Ende November erwartet

In Hessen gibt es nach Angaben von Prof. Jürgen Graf, dem Leiter des Planungsstabes stationäre Versorgung Covid-19, 2400 Intensivbetten. 2078 davon seien aktuell betriebsbereit, der Rest könne bei Bedarf durch Umverteilung des Personals in Betrieb genommen werden. „Gegenwärtig sind wir zuversichtlich, dass wir die Kapazitäten nicht voll ausreizen müssen“, sagte Graf.

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hessen ist zuletzt wieder angestiegen an. Binnen eines Tages kamen 1.702 neue Fälle hinzu, wie das Robert Koch-Instituts (RKI) mitteilte (Stand: 00.00 Uhr). Damit liegt die Gesamtzahl bei nun 55.744. Auch die Zahl der Todesfälle ist stark gestiegen. Mit oder an Corona sind innerhalb eines Tages 28 Menschen gestorben. Insgesamt 786 Todesfälle wurden bisher mit dem Erreger in Verbindung gebracht. Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen in Hessen liegt die Stadt Offenbach mit einer 7-Tage-Inzidenz von 298,6 erneut an der Spitze. Danach folgt Frankfurt (280,5) und der Kreis Groß-Gerau (220,9).

Corona in Hessen: Infektionszahlen steigen weiter

Erstmeldung vom 09.11.2020: Frankfurt - Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Hessen veröffentlicht. Am Sonntag wurden 882 Neuinfektionen mit dem Coronavirus vermeldet (Stand 09.11.2020). Damit gibt es in Hessen nun insgesamt 54.043 bestätigte Infektionen. Zudem gab es fünf weitere Todesfälle. Insgesamt sind 758 Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 164,23. 32.100 Personen (+900 zum Vortag) gelten als genesen.

Die am stärksten von Corona-Neuinfektionen betroffene Region in Hessen ist die Stadt Frankfurt. Dort liegt die 7-Tage-Inzidenz, also die Neuinfektionen pro 100.000 Personen in den vergangenen sieben Tagen, am Montag (09.11.2020) bei 291,3. An zweiter Stelle steht die Stadt Offenbach mit einer 7-Tage-Inzidenz von 245, gefolgt vom Landkreis Marburg-Biedenkopf mit einem Wert von 224,7. (Luisa Ebbrecht mit dpa) *fnp.de, fr.de, giessener-allgemeine.de, hna.de und op-online.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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