Diskussion mit CDU Osthessen

Corona-Pandemie: Kanzleramtschef Helge Braun tritt bei Lockerungs-Euphorie auf die Bremse

Helge Braun (CDU), Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben, im Kanzleramt.
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Helge Braun (CDU), Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben, im Kanzleramt.

Viele Fragen und deutliche Appelle zur Corona-Pandemie haben Mitglieder des CDU-Bezirksverbandes am Mittwochabend an den Kanzleramtsminister und für den Vogelsberg zuständigen Bundestagsabgeordneten Professor Dr. Helge Braun (CDU) gerichtet.

„Sie wissen, dass meine Amtsbezeichnung eigentlich Bundesminister für besondere Aufgaben lautet. Ich sage aber auch oft Minister für besondere Probleme“, sagte Kanzleramtschef Helge Braun, der gleichzeitig Bundestagsabgeordneter für den Vogelsberg* ist, den in der Spitze knapp 70 Teilnehmern an der Online-Konferenz der CDU Osthessen kurz vor der Kommunalwahl in Hessen*. Das größte Problem stellt für den Mediziner aus Gießen in Hessen* derzeit die Bewältigung der Corona*-Pandemie dar, ein Thema das nun auch seine Zuhörer umtrieb.

Optimismus und Perspektiven auf der einen Seite, aber auch eine deutliche Mahnung zur Vorsicht und zu noch ein wenig Geduld in der Corona-Pandemie gab der Kanzleramtschef den osthessischen Christdemokraten* mit auf den Weg. „Wir werden bis Sommer jedem ein Impfangebot unterbreiten können“, betonte Braun. Bis dahin wertete er die Schnell- und Selbsttests als wichtige Mittel für die Eindämmung des Corona-Infektionsgeschehens. Vor vorschnellen, umfassenden Lockerungen warnte Helge Braun jedoch. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot in IPPEN.MEDIA.

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