Ein Jahr im Corona-Lockdown

Wie steht es um das Nachtleben in Fulda? Kneipen- und Clubbesitzer fordern Perspektive

Wann das Nachtleben in Fulda wieder aufblüht, steht aktuell in den Sternen. (Symbolfoto)
+
Wann das Nachtleben in Fulda wieder aufblüht, steht aktuell in den Sternen. (Symbolfoto)

Das Nachtleben in Fulda ruht. Wann es aus seinem Dornröschenschlaf erwacht, weiß keiner so recht. Inhaber der Clubs und Kneipen versuchen, die scheinbar aussichtslose Situation zu meistern.

Fulda - Die Party ist vorbei. Und das schon ganz schön lange. Bereits vor rund einem Jahr hatten wir uns bei den Clubs im Kreis Fulda über ihren Zustand in der Corona-Krise* informiert. Die vielen Monate seit dem letzten Zapfenstreich nutzen manche Kneipenbesitzer im Kreis Fulda*, um kreative Ideen umzusetzen. Andere möchten nicht einmal mehr mit unserer Zeitung sprechen: Es gebe nichts mehr zu sagen.

Wer noch etwas zu sagen hat, ist Michael Kling. Der Inhaber der Alten Piesel in Dirlos vermisst vor allem das Tanzen. Auch der Kontakt zu den Künstlern fehlt ihm. In seinem Lokal hat er oft Konzerte, Kabarett- oder Tanz-Performances veranstaltet. Aber das war vor Corona*. Für ihn ist die Pandemie bisher die größte Herausforderung seines Berufslebens. „Das Schlimmste ist, dass man es selbst nicht steuern kann“, sagt der 60-Jährige über die derzeitige Situation. Zurzeit bestehe der Alltag vor allem aus Verwaltung. Doch es gibt Hoffnung: „Wir planen zwei Open-Air-Konzerte im Sommer und erarbeiten gerade die Konzepte. Der Vorverkauf beginnt, sobald wir grünes Licht bekommen“, berichtet Kling. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare