Viele Veranstaltungen digital

Corona schränkt Fastenmonat ein: Muslime in Fulda begehen Ramadan in ungewohnter Weise

In der Bait-ul-Hameed-Moschee in Fulda herrscht Maskenpflicht und der nötige Abstand. Viel findet derzeit aber auch nur digital statt.
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In der Bait-ul-Hameed-Moschee in Fulda herrscht Maskenpflicht und der nötige Abstand. Viel findet derzeit aber auch nur digital statt.

Nachdem die Christen hierzulande das zweite Osterfest hintereinander unter Pandemiebedingungen bestreiten mussten, ergeht es aktuell den Muslimen im Ramadan ähnlich. In Fulda geht man dabei mit dem Thema Corona sensibel um.

Fulda - Einen Monat lang fasten die Muslime tagsüber, widmen sich verstärkt dem Gebet und kommen in der Regel dafür sowie für das abendliche Fastenbrechen in größeren Gruppen zusammen. In diesem Jahr sei das aber – genauso wie schon im vergangenen Jahr – nicht im gewohnten Umfang möglich, berichtet Ijaz Janjua, Imam der Ahmadiyya-Gemeinde in Fulda, die am 14. April mit dem Ramadan* begonnen hat. Das freiwillige Abendgebet werde nicht in der Bait-ul-Hameed-Moschee in der Edelzeller Straße verrichtet. „Das Abendgebet findet aber statt, da es nicht länger als 15 Minuten dauert. Alle anderen Veranstaltungen, außer den Gebeten, finden online statt“, führt der Imam aus.

Das Risiko, dass die Moscheebesuche während des Ramadans die Inzidenzen nach oben treiben könnten, werde „strengstens unterbunden“. Janjua führt aus: „Die Gläubigen haben die Corona*-Regeln schon lange eingeübt: Abstand halten, Maske tragen, sich in Anwesenheitslisten eintragen und immer den eigenen Gebetsteppich mitbringen.“ *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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