Erfolg vor Gericht

Corona-Urteil: Grillfürst darf Filiale in Gründau öffnen - ohne „Click and Meet“

Grillfürst darf seinen Store in Gründau öffnen - ohne „Click and Meet“.
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Grillfürst darf seinen Store in Gründau öffnen - ohne „Click and Meet“.

Erfolg für die Firma Grillfürst: Ab sofort dürfen im Store Rhein-Main in Gründau trotz Corona wieder Kunden bedient werden – ohne vorher einen Termin vereinbaren zu müssen. Das Verwaltungsgericht Frankfurt gab einem entsprechenden Eilantrag des Unternehmens statt.

Gründau - Eigentlich durfte der Grillfachmarkt laut der hessischen Corona*-Verordnung nur nach dem sogenannten „Click and Meet“-Verfahren Kundschaft empfangen – also nach vorheriger Terminvereinbarung. Anders ein Garten- und Baumarkt direkt gegenüber der Filiale in Gründau, der – wie andere Baumärkte, Gartencenter und Buchläden – mit den neuen Corona-Lockerungen in Hessen ab 8. März öffnen durfte, ohne „Click and Meet“ und ohne die strengere Quadratmeterregelung.

Grillfürst-Geschäftsführer Joachim Weber sah darin einen „klaren Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz“, auch weil Baumärkte zum Teil ein ähnliches Sortiment führen und damit in unmittelbarer Konkurrenz zu Grillfürst stehen. Er reichte im Eilverfahren Klage beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel sowie den Verwaltungsgerichten in Gießen, Kassel und Frankfurt* ein. Und bekam jetzt von dem Frankfurter Gericht recht. Auch beim Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen und beim Verwaltungsgericht Düsseldorf sind noch Klagen anhängig. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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