Eichenprozessionsspinner

Gefährliche Raupe weiter auf dem Vormarsch

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Eichenprozessionsspinner

Frankfurt - Der Eichenprozessionsspinner breitet sich immer mehr aus. Wegen der giftigen Raupe des Nachtfalters müssen auch in Hessen immer wieder Spazierpfade oder Radwege abgesperrt werden, bis die Gefahr beseitigt ist.

Der BUND in Hessen berichtet, die einheimische Art des Eichenprozessionsspinners befinde sich seit einigen Jahren auf einem "Bestandshoch". Menschen sollten die Nähe zu befallenen Bäumen meiden, wie ein Sprecher der Umweltorganisation mitteilte. Allerdings könne man nicht von einer Plage sprechen. "Da die Probleme lokal, befristet, natürlich und wiederkehrend auftreten, fehlt meines Erachtens das herausragende Moment, um von einer Plage zu sprechen", fügte der Sprecher hinzu.

Bei den Problemen, die das kleine Tierchen regelmäßig bereitet, handle es sich nur um ein saisonales Phänomen: "Wenn die Raupen sich verpuppen, ist das Problem vorbei." Der Eichenprozessionsspinner ist eigentlich nur ein unscheinbarer Nachtfalter mit einer Flügelspannweite von 25 bis 30 Millimetern. Aber die die Raupen des kleinen Tierchens beschädigen nicht nur Bäume, sie stellen auch für Menschen eine Gefahr da. Die feinen Brennhaare der Raupen können bei Kontakt zu Hautjucken, Atemnot oder auch zu einem allergischen Schock führen. Die feinen Haare brechen außerdem leicht ab und können über die Luft weitergetragen werden. (dpa)

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