19-Jähriger stirbt bei versuchter Festnahme in Mörfelden-Walldorf

Ermittlungen gegen Polizisten nach tödlichen Schüssen

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Ein Polizeiwagen steht hinter einer Polizeiabsperrung in Mörfelden-Waldorf.

Darmstadt/Mörfelden-Walldorf - Nach den tödlichen Schüssen auf einen mit einem Messer bewaffneten Mann in Mörfelden-Walldorf ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen drei Polizeibeamte. Es geht um den Verdacht des Totschlags. 

Das Verfahren sei gesetzlich vorgeschrieben. Es sei noch fraglich, ob ein schuldhaftes Verhalten vorliege. Die drei Männer seien nicht vom Dienst suspendiert worden. Bei dem Getöteten handele es sich um einen 19 Jahre alten Deutschen. Zu den Schüssen sei es bei einer versuchten Festnahme am frühen Samstagmorgen in der Stadt im Kreis Groß-Gerau gekommen. Der junge Mann habe zuvor einen ihm vermutlich unbekannten Pakistaner (24) mit Messerstichen schwer verletzt und dessen Rücksack mitgenommen. Das Motiv für diese Tat sei weiterhin unklar.

Die Obduktion habe ergeben, dass der 19-Jährige acht Mal getroffen wurde. Ein Schuss in den Oberkörper sei tödlich gewesen, die anderen sieben hätten Füße, Beine und Arme getroffen. Bisher sei unklar, was sich vor der Abgabe der Schüsse abgespielt habe. Die Ermittlungen gegen die drei Polizisten könnten einige Monate dauern. (dpa/lhe)

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