Explosion von Shisha-Bar

Angeklagte gehen gegen Urteil vor

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Archivbild vom Tatort.

Gießen - Die Explosion einer Shisha-Bar in Gießen beschäftigt auch weiterhin die Justiz.

Zwei der vier Angeklagten legten Revision gegen ihre Urteile ein, berichtete ein Sprecher des Landgerichts Gießen am Freitag. Nun muss sich der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mit dem Fall befassen.

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Vor zwei Wochen hatte das Landgericht drei junge Männer wegen besonders schwerer Brandstiftung und Körperverletzung zu Haftstrafen zwischen vier und achteinhalb Jahren verurteilt. Ein vierter Angeklagter erhielt wegen Beihilfe dazu eine Jugendstrafe auf Bewährung. Zwei Männer hatten bereits im Gerichtssaal erklärt, ihre Verurteilung zu akzeptieren.

Die Angeklagten hatten während des Prozesses die Tat eingeräumt. Der Inhaber der Bar hatte nach Überzeugung des Gerichts die anderen beauftragt, das Lokal in Brand zu setzen - er wollte so einen Versicherungsbetrug begehen. Bei der folgenden Explosion wurden mehrere Bewohner eines angrenzenden Hauses verletzt, ein aus Baden-Württemberg stammender Angeklagter erlitt Brandwunden. (dpa)

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