Landeskriminalamt und THW suchen nach Hinweisen

Fachwerkhaus niedergebrannt: Fünf Schwerverletzte

Fachwerkhaus in Gudensberg komplett ausgebrannt
1 von 19
Bilder vom Einsatzort in Gudensberg
Fachwerkhaus in Gudensberg komplett ausgebrannt
2 von 19
Bilder vom Einsatzort in Gudensberg
Fachwerkhaus in Gudensberg komplett ausgebrannt
3 von 19
Bilder vom Einsatzort in Gudensberg
Fachwerkhaus in Gudensberg komplett ausgebrannt
4 von 19
Bilder vom Einsatzort in Gudensberg
Fachwerkhaus in Gudensberg komplett ausgebrannt
5 von 19
Bilder vom Einsatzort in Gudensberg
Fachwerkhaus in Gudensberg komplett ausgebrannt
6 von 19
Bilder vom Einsatzort in Gudensberg
Fachwerkhaus in Gudensberg komplett ausgebrannt
7 von 19
Bilder vom Einsatzort in Gudensberg
Fachwerkhaus in Gudensberg komplett ausgebrannt
8 von 19
Bilder vom Einsatzort in Gudensberg
Fachwerkhaus in Gudensberg komplett ausgebrannt
9 von 19
Bilder vom Einsatzort in Gudensberg

Gudensberg - Ein Fachwerkhaus in der nordhessischen Kleinstadt Gudensberg brennt komplett aus. Dort lebten Arbeiter aus Bulgarien und Polen. Die Polizei hat zunächst keine Erkenntnisse über die Brandursache. Hinweise auf einen Anschlag oder eine fremdenfeindliche Tat gibt es jedoch keine.

Zwölf Menschen sind beim Brand eines Fachwerkhauses in Nordhessen, in dem Ausländer wohnten, verletzt worden. Fünf von ihnen zogen sich schwere Verletzungen zu, wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte. Einige der verletzten Bewohner erlitten Rauchgasvergiftungen, andere Brandwunden an den Füßen, weil sie Menschen aus dem Feuer retten wollten. Manche zogen sich Knochenbrüche zu, als sie vor den Flammen aus dem Fenster sprangen. In dem Haus hätten laut Polizei  überwiegend bulgarische sowie einige polnische Arbeiter und ihre Familien gelebt. Flüchtlinge waren dort nicht untergebracht. Warum das Gebäude am Montagabend in Brand geriet, war zunächst unklar. Die Polizei hat nach ersten Erkenntnissen jedoch keinen Hinweis auf einen möglichen Anschlag oder fremdenfeindlichen Hintergrund. Das Haus in der Innenstadt des Ortes brannte fast komplett aus und stürzte ein. Nur eine Giebelwand zum Nachbarhaus blieb stehen.

Der Polizei zufolge entstand ein Schaden von mindestens 500.000 Euro. Das Feuer war am späten Montagabend gelöscht, einzelne Glutnester gab es noch. In dem Gebäude waren 48 Menschen gemeldet. Sie arbeiten in einem nahe gelegenen Betrieb. Es gelte nach derzeitigen Erkenntnissen niemand als vermisst, sagte der Sprecher am Dienstag. Flüchtlinge waren in dem Haus nicht untergebracht. Zunächst war von rund 40 Verletzten die Rede gewesen. Die angrenzenden Häuser waren vorsichtshalber evakuiert worden.

Am Dienstagmittag trafen Ermittler des hessischen Landeskriminalamts in der Stadt rund 20 Kilometer von Kassel ein. Sie sollen zusammen mit dem Technischen Hilfswerk (THW) nach und nach den Schutt des Mehrfamilienhauses abtragen und nach Hinweisen auf die Ursache des Feuers suchen. Dies könne ein oder zwei Tage dauern. Da das Haus zu großen Teilen eingestürzt sei, werde es frühestens am Mittwoch erste Ergebnisse geben, erklärte der Polizeisprecher.

dpa

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion