SPD fordert mehr Geld für Lehrerausbildung

Lorz verteidigt Schulkonzept

Wiesbaden -  Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat die Maßnahmen der Landesregierung zur Sicherung der Qualität an Hessens Schulen verteidigt.

Die Bildungspolitik von Schwarz-Grün werde von zwei Grundsätzen geprägt, betonte Lorz gestern in seiner Regierungserklärung im Landtag. „Das ist zum einen die Bewahrung des Bewährten. “ Außerdem gehe es um Innovationen mit Augenmaß überall dort, wo es sinnvoll und notwendig sei. Die Landesregierung gewährleiste weiter die durchschnittlich 105-prozentige Lehrerversorgung: „Und wir arbeiten mit aller Kraft daran, alle diese Stellen auch tatsächlich mit qualifizierten Lehrern zu besetzen.“ Das sei im Grund- und Förderschulbereich nicht ganz einfach, schränkte Lorz ein. Aber deshalb seien etwa die Ausbildungskapazitäten im Studium beider Lehrämter um 50 Prozent erhöht worden.

Die SPD-Fraktion warf der Landesregierung vor, zu spät, halbherzig und ungenügend auf den Lehrermangel zu reagieren. Es müsse mehr in die Ausbildung investiert werden, so der SPD-Bildungsexperte Christoph Degen. Derweil fordert der Philologenverband mehr Unterstützung für Grundschulen. Diese arbeiteten immer mehr an der Überlastungsgrenze. (dpa)

Studie: Diese Jobs bringen weniger als Hartz IV

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare