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Ehefrau getötet: Verdächtiger stirbt selbst im Krankenhaus

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Von: Jörg Paulus

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In Gemünden (Landkreis Waldeck-Frankenberg) wurde eine Frau durch Messerstiche getötet - die Polizei nimmt den Ehemann fest.
In Gemünden (Landkreis Waldeck-Frankenberg) wurde eine Frau durch Messerstiche getötet - die Polizei nimmt den Ehemann fest. © Kira Müller

Bluttat im Landkreis Waldeck-Frankenberg: Eine Frau wird getötet - die Polizei nimmt den Ehemann am Tatort fest. Dieser stirbt kurz darauf an seinen Verletzungen.

Update vom Mittwoch, 02.02.2022, 12.02 Uhr: Der 43-jährige Mann, der am Dienstag in Gemünden mutmaßlich seine Ehefrau erstochen hat, ist am Dienstag (02.02.2022) selbst seinen eigenen Verletzungen erlegen. Wie die Kriminalpolizei am Mittwoch auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigte, starb der Tatverdächtige bereits am Dienstagnachmittag im Krankenhaus in Marburg. Wie berichtet, hatte sich der Mann am Dienstag laut Polizei „selbst mit einem Messer erheblich verletzt", nachdem er zuvor offenbar seine 41 Jahre alte Ehefrau durch Messerstiche getötet hatte.

Die alarmierte Polizei hatte vor der Festnahme auf den Mann geschossen, wie Polizeisprecher Dirk Richter am Mittwoch nochmals bestätigte. Woran der Mann Stunden später genau gestorben ist - durch seine eigenen Stichverletzungen oder womöglich durch Schüsse der Polizisten - müssten die weiteren Ermittlungen zeigen, erklärte Richter.

Kripo und Staatsanwaltschaft hatten bereits am Dienstag mitgeteilt, dass die genauen Umstände der Festnahme Bestandteil der laufenden Ermittlungen seien: „Wie üblich nach dem Schusswaffeneinsatz durch Polizeibeamte ist das Hessische Landeskriminalamt mit den weiteren Ermittlungen betraut.“ Auch die Hintergründe der Tat selbst seien noch nicht aufgeklärt: "Nach den bisherigen Ermittlungen gehen wir von Streitigkeiten im familiären Umfeld aus", sagte Polizeisprecher Dirk Richter.

Gemünden/Wohra (Kreis Waldeck-Frankenberg): Frau getötet – Polizei nimmt verletzten Ehemann fest

Erstmeldung vom Dienstag, 01.02.2022, 14.51 Uhr: „Nachdem ein 43-jähriger Mann heute Morgen mutmaßlich seine 41 Jahre alte Ehefrau durch Messerstiche getötet hat, konnte dieser durch eingesetzte Polizeikräfte nach dem polizeilichen Schusswaffengebrauch am Tatort festgenommen werden“, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Marburg und der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg von Dienstagnachmittag (01.02.2022).

Gegen 9.40 Uhr am Dienstagmorgen ging ein Notruf bei der Rettungsleitstelle ein, dass eine Person durch einen Messerangriff in Gemünden verletzt worden sei. Am Einsatzort fanden die Einsatz- und Rettungskräfte eine 41-jährige Frau auf, die nach ersten Erkenntnissen durch Stichverletzungen ums Leben kam.

Gemünden/Wohra (Kreis Waldeck-Frankenberg): Tatverdächtiger verletzt sich selbst mit Messer

Zudem trafen die Polizeibeamten auf den tatverdächtigen 43-jährigen Ehemann, der sich zuvor offenbar selbst mit einem Messer erheblich verletzt hatte. Der Beschuldigte konnte durch Polizeibeamte festgenommen werden, die auch von ihrer Dienstwaffe Gebrauch machten. Die schweren Verletzungen des Tatverdächtigen wurden stationär in einem Krankenhaus behandelt.

„Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar und sind ebenso Bestandteil der laufenden polizeilichen Ermittlungen wie die genauen Umstände der Festnahme“, heißt es in der Presseerklärung. „Wie üblich nach dem Schusswaffeneinsatz durch Polizeibeamte ist das Hessische Landeskriminalamt mit den weiteren Ermittlungen betraut.“

Frau in Gemünden/Wohra (Kreis Waldeck-Frankenberg) getötet: Keine Gefahr für die Bevölkerung

Weitere Personen wurden nicht verletzt. Eine Gefahr für die Bevölkerung lag laut Polizei nach der Festnahme des Mannes nicht vor. Der Bereich um den Tatort war aber auch am Dienstagnachmittag noch weiträumig abgesperrt. Mehrere Polizisten waren vor Ort, Ermittler der Spurensicherung im Haus. Auch ein Fahrzeug des DRK hielt noch in der Straße. (Jörg Paulus)

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Korbach, Tel. 05631/9710, die Polizeistation Frankenberg, Tel. 06451/72030, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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