Schlafmittel und Teppichmesser

Ehemann vergiftet und verletzt? - Angeklagte in Peru statt im Landgericht

Die Angeklagte wird beschuldigt, einen Mann mit Schlafmittel betäubt zu haben. (Symbolfoto)
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Die Angeklagte wird beschuldigt, einen Mann mit Schlafmittel betäubt zu haben. (Symbolfoto)

2016 soll eine damals 30-Jährige versucht haben, ihren von ihr getrennt lebenden Ehemann umzubringen. In Fulda soll ihr deshalb nun der Prozess gemacht werden, aber auch zum zweiten Termin blieb sie dem Landgericht fern – sie weilt in ihrem Heimatland Peru.

Fulda - Der Vorwurf klingt grausam und heimtückisch: Als die damals 30-Jährige im Jahr 2016 erfahren habe, dass ihr zu jener Zeit von ihr getrennt lebender Ehemann sich in eine andere Frau verliebt hatte, soll sie den Entschluss gefasst haben, ihn aus Eifersucht zu töten.*

Nach einem Suizid habe die Tat in Fulda* aussehen sollen. Dazu habe sie ihm Benzodiazepin – ein Schlafmittel – in ein Getränk gemischt, um ihn zu betäuben. Dann, so die Anklage, habe sie ihm mit einem Teppichmesser die Pulsader aufgeschnitten und dabei die Beugesehnen seiner Finger durchtrennt. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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