Keine anonyme Bestattung

Letzte Ruhe unter Bäumen: 2022 soll der erste Waldfriedhof im Raum Fulda entstehen

Hinter der Fatima-Kapelle beginnt der Waldbereich, der für den Ruheforst vorgesehen ist.
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Hinter der Fatima-Kapelle beginnt der Waldbereich, der für den Ruheforst vorgesehen ist.

Immer mehr Menschen entscheiden sich für ein Begräbnis im Wald. Im Raum Fulda gibt es aber noch keinen Forst, in dem Urnen beigesetzt werden dürfen. Das wird sich bald ändern. Die Waldgenossenschaft Kerzell hat entsprechende Pläne.

Kerzell - Die Friedhofskultur wandelt sich – auch im Kreis Fulda*. In den Friedhöfen geht die Zahl klassischer Gräber, in denen die sterblichen Überreste eines Menschen in einem Sarg oder in einer Urne beigesetzt werden, zurück. Im Trend sind Bestattungsformen, bei denen sich die Nachkommen möglichst wenig um das Grab der Eltern oder der Großeltern kümmern müssen.

Eine solche Bestattungsform ist das Begräbnis im Wald. Hier wird eine kompostierbare Urne an einem Baum beigesetzt – durchaus auch in einer kirchlichen Zeremonie, sofern die Familie des oder der Toten das wünscht. Eine Grabpflege ist danach nicht mehr notwendig. Ein solcher Waldfriedhof soll 2022 in Kerzell entstehen*. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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