Fall der getöteten Ärztin

Fulda: Mord an Ärztin - Zeugin revidiert Aussage über blutige Schuhe

Der Angeklagte im Fall der getöteten Ärztin wird in Hand- und Fußfesseln in den Gerichtssaal geführt.
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Der 31-jährige Angeklagte wird immer in Hand- und Fußfesseln in den Gerichtssaal geführt.

Bislang sind im Mordprozess der getöteten Ärztin hauptsächlich Freunde, Nachbarn und Arbeitskollegen der Getöteten als Zeugen gehört worden. Am jüngsten Prozesstag revidierte eine Zeugin ihre Aussage.

Die Ex-Partnerin des Bruders des Angeklagten stand vor der Tat in Verbindung mit dem Angeklagten. In ihrer Wohnung in Fulda soll der 31-Jährige zum Zeitpunkt der Tat untergekommen sein. In ebendieser Wohnung war der Angeklagte später auch von der Polizei festgenommen worden. Dabei stießen die Beamten auf Sneaker und eine Jacke, an denen sich Blutspritzer befanden.

Mehrfach angesprochen auf Schuhe und Jacke, die in der Wohnung gefunden wurden und mutmaßlich dem Angeklagten gehören, will sich die Zeugin nicht festlegen* : „Ich weiß nichts über seine Kleidung.“ Richter Josef Richter zitiert ihre Polizeiaussage vom Dezember, in der sie bestätigt, dass die weißen Sneakers, die in der Wohnung gefunden wurden, die des Angeklagten waren. So habe sie das nicht gesagt, betont sie im Gerichtssaal. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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