Lebensgefahr für Taucher

Zu gefährlich: Suche nach Vermisstem in Badesee eingestellt

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Der 23-Jährige war gestern nach einem Sprung ins Wasser verschwunden.

Raunheim - Die Suche nach einem untergegangenen Mann in einem See in Raunheim bei Frankfurt ist am Mittwoch doch nicht mehr aufgenommen worden. Diese Entscheidung sei bei einer intensiven Besprechung der Retter gefallen, berichtete eine Sprecherin der Polizei.

Der 23-Jährige sei am Dienstagabend an einer Stelle des Sees untergegangen, die bis zu 14 Meter tief sei. Das Wasser sei wegen des dortigen Kieswerks unten sehr trüb, der Untergrund unbeständig. "Dort zu tauchen ist auch für unsere Rettungstaucher lebensgefährlich." Einer der Taucher sei bei ersten Rettungsversuchen am Dienstagabend kollabiert, ihm habe jedoch rasch geholfen werden können.

Der 23-Jährige aus dem Wiesbadener Vorort Kastel war am Dienstagabend zusammen mit vier Freunden an dem See mit Badestrand, der nach Angaben der Polizei eigentlich noch bis Ende Juni gesperrt ist. An der Stelle, an der der 23-Jährige ins Wasser gesprungen sei, bestehe wegen der Gefahren aber ohnehin Badeverbot, sagte die Sprecherin. Angehörige des Mannes hätten ausgesagt, dass er nicht schwimmen konnte. Nach bisherigen Erkenntnissen sprang der 23-Jährige von einer Anlage des Kieswerks ins Wasser, etwa vier Meter vom Ufer entfernt. Dann habe er laut auf sich aufmerksam gemacht. Bevor seine Begleiter eingreifen konnten, sei er jedoch untergegangen. (dpa)

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