Fall Johanna

Mordverdächtiger soll Schülerinnen gefilmt haben

Gießen - Der mutmaßliche Vergewaltiger und Mörder der kleinen Johanna aus der Wetterau soll vor der grausigen Tat junge Schülerinnen heimlich gefilmt haben.

Auf den rund 17 Millionen beschlagnahmten Dateien seien unter anderem Mädchen auf dem Weg zur Schule zu sehen. Weitere Sexual- oder Tötungsdelikte konnten dem Mann jedoch nicht nachgewiesen, wie ein Sprecher der Gießener Polizei am Freitag sagte. Wann dem Ende Oktober inhaftierten Verdächtigen aus Friedrichsdorf (Hochtaunuskreis) der Prozess gemacht wird, ist nach Angaben der Behörde weiterhin unklar. Er soll die damals Achtjährige im September 1999 in Ranstadt-Bobenhausen in sein Auto gezerrt, missbraucht und getötet haben. Hit Radio FFH hatte über die Auswertung des Beweismaterials berichtet. (dpa)

Die Chronologie des Mordfalls Johanna Bohnacker: Bilder

Rubriklistenbild: © dpa

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