Audi und BMW

Illegales Rennen? Viel zu schnell und gefährlich unterwegs - Raser auf B45 bei Groß-Umstadt gestoppt

Rennen B45 Groß-Umstadt Darmstadt-Dieburg
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Das mutmaßliche Rennen fand auf der B45 im Kreis Darmstadt-Dieburg statt.

Ein Audi- und ein BMW-Fahrer haben sich am Freitagabend mutmaßlich auf der B45 ein Rennen geliefert.

Groß-Umstadt – Ein 26-Jähriger und ein 33-Jähriger haben sich am Freitagabend (16.10.2020) ein mutmaßliches Rennen auf der B45 im Landkreis Darmstadt-Dieburg geliefert. Wie die Polizei berichtet, hatten Zeugen gegen 18.30 Uhr zwei Fahrer in einem weißen Audi A6 und einem schwarzen BMW X5 gemeldet, welche auf der B45 von Groß-Umstadt nach Höchst fuhren.

„Deutlich überhöhte Geschwindigkeit“ auf B45 im Landkreis Darmstadt-Dieburg

Die beiden Fahrer sollen nicht nur mit „deutlich überhöhter Geschwindigkeit“ bei erlaubten 70 Kilometer pro Stunde unterwegs gewesen sein. Vielmehr sind sie auch mehrfach über die durchgezogene Mittellinie gefahren und haben Sperrflächen ignoriert. Bei dem mutmaßlichen Rennen auf der B45 im Kreis Darmstadt-Dieburg sei es auch zu gefährlichen Situationen mit dem Gegenverkehr gekommen, berichtet die Polizei. Beim Abbiegen auf die Kreisstraße 104 soll der Audi außerdem an einer Verkehrsinsel vorbei auf die Gegenfahrbahn gefahren sein, um den BMW zu überholen.

Polizist in Zivil stoppt Fahrer nach mutmaßlichem Rennen auf B45

Im Bereich der Forsthausstraße in Groß-Umstadt-Heubach konnte dann ein Polizist die beiden Fahrer stoppen. Der Polizist war privat unterwegs, hat sich dann aber „in Dienst gesetzt“, wie die Polizei berichtet, und die beiden Fahrer gestoppt. Er konnte den Audi- und den BMW-Fahrer bis zum Eintreffen seiner Kollegen festhalten. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verdachts auf ein „verbotenes Kraftfahrzeugrennen“ gegen die beiden 26- und 33-jährigen Männer ein.

Wer das mutmaßliche Rennen beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die zuständige Dienststelle ist unter der Rufnummer 06071/96560 zu erreichen.

Tödliche Gefahr durch illegale Straßenrennen

Erst vor wenigen Wochen war bei einem Rennen in Hanau ein 55-Jähriger schwer verletzt worden. Bei einem mutmaßlichen Rennen auf der A66* war am 12. Oktober eine Frau in ihrem Auto verbrannt. Ein dritter Unfallverursacher ist auch nach mehreren Tagen noch nicht gefasst. Allerdings wurden zwei Beteiligte wieder aus der Untersuchungshaft entlassen, da der genaue Hergang und ihre Schuld wieder in Zweifel geraten sind. (Marcel Richters) *24auto.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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