Hochwasser

Einsatzkräfte aus Hessen helfen bei Unwetterkatastrophe in Nordrhein-Westfalen

Einsatzkräfte aus Hessen helfen im Raum Köln. In Nordrhein-Westfalen bringt das Hochwasser die Rettungskräfte an ihre Grenzen.
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Einsatzkräfte aus Hessen helfen im Raum Köln. In Nordrhein-Westfalen bringt das Hochwasser die Rettungskräfte an ihre Grenzen.

Das Hochwasser in Nordrhein-Westfalen bringt die Rettungskräfte an ihre Grenzen. Feuerwehr und THW aus Hessen sollen helfen. Die Führung kommt aus Offenbach.

Hessen – Nordrhein-Westfalen hat Hessen um Unterstützung bei der Bewältigung der Unwetterkatastrophe gebeten. Insgesamt sendet das Land daher 650 Kräfte des Katastrophenschutzes aus 16 Landkreisen und freien Städten. Die Führung des Kontingentes übernehmen dabei Kräfte aus Offenbach und dem Hochtaunuskreis, wie aus einer Pressemitteilung der Stadt hervorgeht.

„Wir fühlen uns durch das Vertrauen sehr geehrt“, kommentiert Offenbachs Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke die konkrete Aufgabe. Zur allgemeinen Beteiligung am Einsatz sagt Schwenke: „Es ist auch ohne Einsatzbefehl eine Selbstverständlichkeit, dass wir in einer so schwierigen Katastrophenlage Einsatzkräfte zur Hilfe schicken. Den Toten und deren Angehörigen in den betroffenen Gebieten gilt meine große Anteilnahme. Wir denken zudem auch an die Last derer, die beispielsweise ihr Haus verloren haben.“ Die Führungsgruppe „Technische Einsatzleitung“ besteht aus 11 Personen der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren.

Einsatzkräfte aus Hessen helfen beim Hochwasser in Nordrhein-Westfalen

Auch aus dem Main-Kinzig-Kreis haben sich am Donnerstag (15.07.2021) Einsatzkräfte auf den Weg in den Regierungsbezirk Köln gemacht, um in besonders von Unwetter und Hochwasser betroffenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen persönlich sowie mit technischem Gerät und Fahrzeugen zu unterstützen. Ein Löschzug des Katastrophenschutzes und Teileinheiten des ersten und zweiten Betreuungszuges des Main-Kinzig-Kreises sollen das Hochwasser bekämpfen und gleichzeitig bei der Versorgung der Bevölkerung helfen.

Landrat Thorsten Stolz richtete über das Gefahrenabwehrzentrum seine Anerkennung und die besten Wünsche aus. „Wir stehen solidarisch an der Seite der Betroffenen und helfen nach Kräften. Und just diesen Kräften sind wir zu Dank verpflichtet, die am Donnerstag alles haben stehen und liegen lassen, um jetzt dort zu helfen, wo die Not groß ist“, sagte Stolz, auch im Namen der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler und des Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann. „Die Nachrichten aus den Einsatzgebieten machen auch uns im Main-Kinzig-Kreis betroffen. Es ist unfassbar, mit welcher Wucht die Naturgewalten ganze Wohnviertel verheert haben.“

Einsatzkräfte aus Hessen erhalten Marschbefehl – Hilfe für Nordrhein-Westfalen

Der Einsatzbefehl des Landes Hessen, ein Voralarm, erreichte den Main-Kinzig-Kreis am Donnerstagvormittag. Die einberufenen Verbände haben danach den Einsatz vorbereitet und abgestimmt, unter der Leitung der Unteren Katastrophenschutzbehörde des Main-Kinzig-Kreises. Rund 60 Frauen und Männer haben sich dann um 15.30 Uhr zunächst an zentraler Stelle im Main-Kinzig-Kreis getroffen, um schließlich später am Nachmittag und mit offiziellem Marschbefehl gemeinsam mit Verbänden aus den Landkreisen Fulda, Offenbach und Groß-Gerau in den Regierungsbezirk Köln aufzubrechen. Die genauen Einsatzorte wurden den Helferinnen und Helfern aus dem Main-Kinzig-Kreis bis zum Abend mitgeteilt. Schon kurz nach der Ankunft am Abend sollten die Verbände dann in die Einsätze vor Ort eingebunden werden. (pm)

Auch in Offenbach sorgte Anfang Juni Starkregen für Überschwemmungen*. Zahlreiche Keller wurden geflutet. *op-online.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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