Fälle aus dem Kreis Offenbach wurden erst jetzt bekannt

Flüchtlinge häufiger von Salafisten umworben als gedacht

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Wiesbaden - Im Jahr 2015 wurden sehr viel mehr Flüchtlinge von Salafisten umworben, als bisher bekannt. Das Hessische Innenministerium musste heute seine Zahlen deutlich nach oben korrigieren. Auch neue Fälle aus Dietzenbach und Offenbach sollen auf der aktualisierten Liste stehen.

Das Hessische Innenministerium muss seine Zahlen, wie oft Flüchtlinge von Salafisten im Jahr 2015 umworben wurden, deutlich nach oben korrigieren. So sollen es nicht, wie bisher vom Innenministerium kommuniziert, zwölf Fälle, sondern insgesamt 38 Fälle, bei denen radikale Islamisten um die Gunst von Flüchtlingen geworben haben gewesen sein. Auch neue Fälle aus Dietzenbach und Offenbach sollen auf der aktualisierten Liste stehen.

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So soll es nach Medienberichten in Hessisch-Lichtenau ein namentlich bekannter salafistischer Prediger in der dortigen Erstaufnahmeeinrichtung als Wachmann und Dolmetscher gearbeitet haben. Allerdings sei dieser, nach bekannt werden seines religiösen Hintergrundes, umgehend vom Dienst entbunden worden. Wie erfolgreich die Werbungsversuche der Fundamentalisten waren, ist indes noch unklar. (ror)

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