Corona-Trend Fahrrad

Immer mehr Menschen mit E-Bike im Wald in der Rhön und im Vogelsberg

Ein Mountainbiker Damian springt mit seinem Mountainbike auf dem sogenannten Deister Trail „Ü30“ bei Wennigsen (Niedersachsen).
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Mit Beginn der Corona-Pandemie sind immer mehr Menschen mit dem Fahrrad im Wald unterwegs - auch in der Rhön und im Vogelsberg.

Durch den Fahrrad-Boom in der Corona-Pandemie und die steigende Zahl an E-Bikes stellen die Förster in den Wäldern im Landkreis Fulda und im Vogelsberg immer mehr Radfahrer fest. Oft sind diese illegal unterwegs.

Hofbieber/Schotten - „Das Fahrradfahren hat deutlich zugenommen“, berichtet Axel Norgall, Leiter des Forstamtes Schotten im Vogelsberg*. Sein Forstamtsleiter-Kollege aus Hofbieber im Landkreis Fulda*, Florian Wilshusen, stimmt dieser Aussage zu - vor allem seit dem Beginn der Corona*-Pandemie: „Der Fahrrad-Tourismus im Wald hat deutlich zugenommen*.“

Während allerdings beispielsweise der Habichtswald bei Kassel laut Matthias Schnücker, Bereichsleiter beim Forstamt Wolfhagen, quasi durchzogen von nicht genehmigtem Downhill-Routen mit errichteten Steilkurven und Sprungschanzen abseits der festen Wege sei, sei dieses Problem so in diesem Ausmaß in der hessischen Rhön und im Vogelsberg nicht zu beobachten. So gebe es aktuell im Bereich des Forstamtes in Schotten zwei jeweils etwa 500 Meter lange illegale Downhill-Strecken im Wald, allerdings nicht in Naturschutzgebieten. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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