Verbindung unterbrochen 

Katwarn alarmiert: Notruf gestört

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Diese Regionen sind derzeit betroffen.

Ausgerechnet die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr sind zwischenzeitlich nicht zu erreichen. Am frühen Abend gibt die Telekom Entwarnung und informiert auch über die Ursache der Störung.

Update, 16. Juli, 19.44 Uhr: In großen Teilen Hessens ist es am Dienstag zu einer Störung des Telefonnetzes gekommen - und dadurch auch der Notrufe. "Wir bedauern es sehr, dass unsere Kunden heute zeitweise nicht wie gewohnt Telefonie nutzen konnten", erklärte der Netzbetreiber Telekom am frühen Abend. Die Störung sei inzwischen behoben worden. Als Grund nannte die Telekom Probleme an einem Knotenpunkt in Frankfurt. "Zeitweise waren davon auch die Notrufe 110 und 112 kurzfristig betroffen", hieß es.

Die Feuerwehr Wiesbaden sprach von Störungen bei allen Vorwahlen, die mit der Ziffernfolge 06 beginnen. "Wenn ihr Notruf nicht zustande kommt, ruft unsere Leitstelle Sie zurück", hieß es in einer Mitteilung: "Halten Sie in den folgenden Minuten ihr Telefon frei!" Auch andere Rettungskräfte informierten per Twitter über die Störung.

Katwarn alarmiert: Notruf gestört

Das hessische Innenministerium empfahl, es mehrmals zu versuchen. "Es kann sein, dass die Verbindung beim ersten Mal nicht zustande kommt. Beim zweiten oder dritten Anruf klappt es momentan." In Notfällen werde daher empfohlen, es öfter bei Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdiensten zu probieren.

Auch Teile im angrenzenden Bayern waren von der Störung betroffen. Dort war die 112 teilweise nicht erreichbar. Die Integrierten Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst in Aschaffenburg hatte die Bevölkerung über Facebook gebeten, in Notfällen die Notrufnummer 110 der Polizei zu wählen.

Erstmeldung, 16. Juli, 16.01 Uhr: Aktuell bestehen Störungen beim Rufaufbau im Telefonnetz. In unserer Region sind vor allem Frankfurt und Hanau betroffen. Dies betrifft auch den Notruf (112/110). Falls im Notfall der Anruf nicht beim ersten Mal aufgebaut wird, soll der Anruf erneut durchgeführt werden, so der Hinweis der Polizei Hessen. 

red/dpa

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