Polizei vermutet Verbrechen

Keine heiße Spur nach Fund von Säuglingsknochen

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Viernheim/Darmstadt - Der Fund von Knochen eines Säuglings in einem Wald bei Viernheim in Südhessen gibt den Ermittlern weiter Rätsel auf.

Eine heiße Spur fehle noch, sagte eine Sprecherin der Polizei am Montag in Darmstadt. Die Ermittler vermuten ein Verbrechen und hatten am vergangenen Donnerstag einen Fahndungsaufruf gestartet. Eingegangen seien etwa 20 Hinweise. "Das ist eher wenig. Wir arbeiten sie ab", sagte die Sprecherin. Hinweise gebe es etwa zur Tasche, in der die sterblichen Überreste lagen, und zur Bekleidung des kleinen Jungen. Die Tasche war vor etwas mehr als drei Wochen von einem Pilzsammler entdeckt worden.

Bekannt ist bisher, dass das Baby etwa zwischen einer und drei Wochen alt war. Unklar ist neben der Identität des Säuglings auch die der Mutter. Die Kriminalpolizei Heppenheim hat die Arbeitsgruppe (AG) "Kitz" gegründet. Rund um die Uhr ist ein Hinweistelefon geschaltet. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat eine Belohnung von 2500 Euro ausgesetzt. Bilder sowie das Fahndungsplakat sind auf der Internetseite www.polizei.hessen.de zu sehen. (dpa)

Bilder zum Fund der Babyknochen in Viernheim

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