Reaktionen aus Fulda

Union-Spitzenpolitiker in Osthessen machen Bundes-CDU für Wahlschlappe mitverantwortlich

Verantwortliche in der osthessischen Union fordern: Die CDU muss sich ändern. (Symbolfoto)
+
Verantwortliche in der osthessischen Union fordern: Die CDU muss sich ändern. (Symbolfoto)

Noch werden in Stadt und Kreis Fulda Stimmen für die Kommunalwahl ausgezählt, aber klar ist schon jetzt: Noch nie seit 1946 war die CDU schwächer, noch nie war der Gegenwind vom Bund stärker. Verantwortliche in der osthessischen Union fordern: Die CDU muss sich ändern.

Fulda - „Das schlechte CDU-Ergebnis in Stadt und Kreis Fulda* schmerzt, haben wir doch in den vergangenen 75 Jahren Fulda und Osthessen zur Boomregion gemacht“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Markus Meysner zur Schlappe bei der Kommunalwahl*.

„Dennoch gehen Landes- und Bundestrends an Fulda nicht vorüber*. Vielleicht sind die Auswirkungen nicht so extrem wie in anderen Regionen, dennoch verzeichnen wir Verluste. Und ja, ich mache auch die ,große Politik‘ mitverantwortlich“, sagt Meysner. „Gerade in den letzten Wochen vor der Wahl kam es dick in Bezug auf Masken-Raffgier, Impfprobleme, Geburtstagsfeiern ohne AHA-Regeln, Verzögerungen bei Hilfen, Schnelltests, Aussagen zu Merz und seinen Anhängern, alles nicht gerade eine Unterstützung.“ Insofern sei trotz der starken CDU-Basis im Fuldaer Land mit Einbußen zu rechnen gewesen. „Nun muss vor der Bundestagswahl etwas passieren. Ich schließe Änderungen im Kabinett nicht aus. Wir müssen deutlichen Veränderungswillen zeigen, um zumindest unzufriedene, aber eigentliche CDU-Wähler zurückzuholen“, erklärt Meysner. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare