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Konzert im Kloster: Auftakt des Rheingau Musik Festivals

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Rheingau Musik Festival 2021
Ein Notenblatt liegt beim Rheingau Musik Festival im Jahr 2021 in der Basilika von Kloster Eberbach. © Andreas Arnold/dpa

Konzert im Kloster: In der ehemaligen Zisterzienserabtei Eberbach bei Eltville ist am Samstagabend der Auftakt des Rheingau Musik Festivals (RMF) über die Bühne gegangen. Dieses gehört zu den größten Veranstaltungsreihen dieser Art in Deutschland. Mit rund 1300 Zuhörern war das Eröffnungskonzert ausverkauft. Auf der Gästeliste standen nach Angaben der Veranstalter unter anderem Hessens neuer Regierungschef und RMF-Schirmherr Boris Rhein, sein Vorgänger in beiden Ämtern, Volker Bouffier (beide CDU), sowie Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD).

Eltville - Die ehemalige Zisterzienserabtei Eberbach im hessischen Rheingau ist als Drehort des Filmes „Der Name der Rose“ weithin bekannt. Auf dem Konzertprogramm mit dem hr-Sinfonieorchester und dem MDR-Rundfunkchor standen Werke von Antonín Dvořák sowie von Felix Mendelssohn Bartholdy, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 175. Mal jährt.

Eines der größten Musikfestivals Deutschlands geht laut den Veranstaltern in seiner 35. Saison bis zum 3. September mit 134 Konzerten und einer Gesamtauslastung von gegenwärtig rund 86 Prozent über die Bühne. Die Künstler präsentieren sich an 25 Spielorten, darunter auch in Schlössern, Kirchen und Weingütern, im Rheingau und in benachbarten Regionen, auch in Rheinland-Pfalz. Pandemie-Beschränkungen bei den Konzerten wie Mindestabstände und Sitzen im Schachbrettmuster gibt es vorerst nicht mehr.

Unter dem Leitgedanken „Zusammenhalt“ und mit einem Etat von acht Millionen Euro werden zahlreiche Ensembles erwartet. Im Fokus stehen die Violinistin Julia Fischer und der Pianist Jan Lisiecki. Zudem sind Konzerte mit Knabenchören geplant, darunter mit den Regensburger Domspatzen. Zu Gast sind auch Solisten wie die Violinistin Anne-Sophie Mutter, der Tenor Jonas Kaufmann und der Pianist Daniil Trifonov. Jazz soll ebenfalls zu hören sein. So tritt etwa der Schlagzeuger Wolfgang Haffner mehrfach auf. dpa

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