Pleiten, Pech und Pannen der Kriminellen

Bilder: Zehn kuriose Kriminalfälle 2015 in Hessen

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Platz 10: Durstig statt beutegierig ist ein Dieb in Breuberg (Odenwaldkreis). Im August bricht er ein Auto auf einem Parkplatz auf. Doch das einzige, was er stiehlt, ist ein Bierkasten für 13,99 Euro. Das viel wertvollere Navigationssystem lässt er im Wagen zurück.
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Platz 9: Nicht sonderlich sachkundig gehen im September in Dietzenbach (Kreis Offenbach) zwei Ganoven vor, die einen Bankautomaten knacken wollen. Der Versuch, mit einer eingefüllten Flüssigkeit eine Explosion herbeizuführen, geht gründlich daneben. Stattdessen geraten Gerät und Teile des Filialenvorraums in Brand. Die Gangster rufen laut "Feuer" und machen sich im Fluchtauto aus dem Staub.
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Platz 8: Einmal wie ein Gangster-Pärchen richtig auf den Putz hauen - diese Fantasie erfüllt sich ein Paar im Juli in Rotenburg an der Fulda (Kreis Hersfeld-Rotenburg). Sie logieren in einem vornehmen Hotel und führen für einige Tage ein Luxusleben in Saus und Braus. Die Kosten summieren sich schnell auf 2000 Euro, die Rechnung bleibt unbeglichen. Die Polizei rückt an und ermittelt wegen Einmietbetrug.
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Platz 7: Blätter führen im Juni die Polizei in Raunheim (Kreis Groß-Gerau) auf die Spur von Pflanzendieben. Diese stehlen nachts vor einer Arztpraxis einen Buxbaum und einen Rosenstrauch. Sie bemerken jedoch nicht, dass der Strauch Blätter verliert - und so führt eine fein säuberliche Spur aus Blütenblättern die Polizei geradewegs zu den Dieben.
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Platz 6: Aufmerksamkeit ist beim Schmierestehen oberstes Gebot. Weil sein Komplize (22) beim Aufpassen unachtsam ist, wird im August in Frankfurt ein Fahrraddieb (17) erwischt, wie er gerade ein Schloss aufbricht. Sein Kumpel hat den herannahenden Polizeiwagen schlichtweg übersehen.
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Platz 5: Die ermüdende Wirkung von Alkohol unterschätzen Einbrecher im Juni in Nordhessen. In Vellmar dringen vier Jugendliche in eine Grillhütte ein, leeren eine Flasche Bier nach der anderen, nehmen auch noch Drogen - und schlafen allesamt am Tatort ein. Das gab ein böses Erwachen im Angesicht der Polizei.
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Platz 4: Tollpatschig präsentiert sich ein mutmaßlicher Einbrecher im Januar in Rödermark bei Offenbach. Ein Zeuge beobachtet,wie der Mann abends über einen Zaun steigt und ein Wohnhaus ansteuert. Auf dem Weg zur Terrasse stürzt er aber in eine Wassertonne - und tritt durchnässt und unverrichteter Dinge die Flucht an.
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Platz 3: Ungeschickt stellt sich im Juli auch ein betrunkener Mann in Frankfurt mit seiner Pistole an. Der 43-Jährige ist mit einer Kleinkaliberwaffe in der Hosentasche unterwegs, als sich ein Schuss löst. Der Pistolero ist ein echter Pechvogel und schießt sich in den Unterschenkel. Dass er keinen Waffenschein besitzt, verwundert bei diesem Missgeschick nicht.
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Platz 2: Eine zerbrochene Bahncard wird im Oktober einem Einbrecher in Mühlheim zum Verhängnis. Der Mann will mit der Karte eine Tür aufbrechen. Der Versuch misslingt aber, und ausgerechnet die Kartenhälfte mit dem Foto des Inhabers klemmt fest. Der Mann flüchtet zunächst. Die Polizei ermittelt ihn anhand des Fotos.

Pleiten, Pech und Pannen: Verbrecher und Kleinkriminelle haben 2015 in Hessen nicht immer den cleversten Eindruck gemacht. Die Polizei berichtet von manch unfreiwillig komischer Ganoven-Geschichte.

Wenn Einbrecher am Tatort einschlafen oder ein Foto hinterlassen, freut sich die Polizei. Manchmal fallen Diebe auch in eine Wassertonne. In Hessen hat es auch im zu Ende gehenden Jahr zahlreiche kuriose Fälle gegeben. Hier eine Top-Ten-Liste:

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