Notinterventionsteams sollen bei Anschlägen schnell eingreifen

Schutzausrüstungen für die Polizei im Kampf gegen Terror

Baunatal - Das Land Hessen rüstet seine Polizei besser für den Kampf gegen Schwerverbrecher und Terroristen aus. Innenminister Peter Beuth (CDU) übergab am Mittwoch im nordhessischen Baunatal symbolisch eine von 780 neuen Schutzausrüstungen für sogenannte Notinterventionsteams (NIT).

Diese Einheiten bestehen aus speziell geschulten Schutzpolizisten, die beispielsweise bei Anschlägen schnell eingreifen sollen. Die Schutzausstattung und Bewaffnung sei für die Polizisten überlebenswichtig, sagte Beuth: "Die Bedrohung durch den internationalen Terrorismus stellt nach wie vor die größte Gefahr für die Menschen in unserem Land dar."

Insgesamt stehen nun 1800 Ausrüstungen für Notinterventionsteams bereit. Die Kosten dafür beziffert das Innenministerium auf 3,6 Millionen Euro. Die neue Ausrüstung besteht aus Helmen und Kleidung mit Schutzplatten, die besonders gegen Gewehre und Maschinenpistolen schützen sollen.

Chemnitzer Terrorverdächtiger entkam der Polizei nur knapp

2500 Beamte haben in Hessen bisher eine NIT-Ausbildung durchlaufen. Einen Anti-Terror-Einsatz gab es laut Polizei in Hessen noch nicht. Allerdings seien die Notinterventionsteams bei Konflikten im Rockermilieu aktiv gewesen. (dpa)

Rubriklistenbild: © Arc hivfoto: Arne Dedert/dpa

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