Während eines Vermissten-Einsatzes

Laserpointer blendet Pilot eines Polizeihubschraubers

Wiesbaden - Die Besatzung eines Polizeihubschraubers ist während eines Einsatzes von einem Laserpointer geblendet worden.

In der Nacht auf Montag war der Hubschrauber an einer Suchaktion beteiligt, wie die Polizei mitteilte. Dabei habe ein grüner Laserpointer die drei Besatzungsmitglieder geblendet, der Hubschrauber musste dem Licht ausweichen. Die Besatzung konnte mithilfe von Kameras an Bord den Ursprung des Lasers ermitteln und eine Streife dorthin lotsen. Vor Ort stellten die Polizisten einen 13-Jährigen als mutmaßlichen Täter. Der Junge setzte den Blendstrahl demnach von der heimischen Wohnung aus ab. "Der Junge meinte sich einen Spaß daraus machen zu können. Aber das ist ein Straftatbestand, der Leib und Leben gefährdet. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Absturz kommen", sagte Polizeisprecher Martin Schäfer.

Ein Ermittlungsverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr wurde von Amts wegen gegen den noch strafunmündigen Jungen eingeleitet. Der Polizeihubschrauber war unterwegs, um die Suche nach einer vermissten Person zu unterstützen. Eine geistig eingeschränkte 16-Jährige war aus einer Fuldaer Wohneinrichtung verschwunden. Die nur mit einem Schlafanzug bekleidete junge Frau wurde in der Nacht von der Bundespolizei am Karlsruher Hauptbahnhof aufgegriffen. Sie wurde wohlbehalten und unversehrt zurück nach Fulda gebracht. (dpa)

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Rubriklistenbild: © dpa

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