Bierflasche in Mittelkonsole

Main-Kinzig-Kreis: Geisterfahrer rast mit mehr als 2 Promille auf Polizei-Streife zu

Der Fahrer eines Autotransporters fuhr mit mehr als zwei Promille als Falschfahrer auf eine Polizei-Streife zu (Symbolbild).
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Der Fahrer eines Autotransporters fuhr mit mehr als zwei Promille als Falschfahrer auf eine Polizei-Streife zu (Symbolbild).

Ein 63-Jähriger ist im Main-Kinzig-Kreis mit seinem Autotransporter betrunken im Gegenverkehr gefahren. Vorher hatte der Mann vermutlich noch einen Unfall verursacht.

Hammersbach - Ein Geisterfahrer fuhr am Samstagmorgen, 22. Mai, auf der A45 in Richtung Hanau im Main-Kinzig-Kreis*, einer Streife der Autobahnpolizei Langeselbold entgegen. Die Streife habe daraufhin Blaulicht und „STOP“-Symbol am Wagen angeschaltet, um den Falschfahrer zum Anhalten zu bringen*. Über Lautsprecher hätten die Polizisten zusätzlich auf den immer näherkommenden Autotransporter eingeredet. Trotzdem musste das Streifenfahrzeug laut Polizei am Ende voll abbremsen. „Der entgegenkommende Falschfahrer kam kurz vor dem Polizeiwagen zum Stehen“, erklären die Beamten.

Beim Öffnen der Fahrertür des Autotransporters hätten die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch wahrgenommen. „Eine geöffnete Flasche Bier stand noch in der Mittelkonsole“, heißt es. Der 63-jährige Autofahrer habe einem freiwilligen Atemalkoholtest zugestimmt, „der einen Wert von über zwei Promille anzeigte“. Wie die Beamten berichten, hatte der Autotransporter-Fahrer vor seinem Treffen mit der Streife einen Unfall mit einer Schadenshöhe von 2000 Euro verursacht: An der Tank- und Rastanlage Langenbergheim West wurde ein in seinem Lkw schlafender 39-Jähriger durch den Anstoß an seinem Fahrzeug geweckt und erblickte den davonfahrenden Autotransporter. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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