Motiv weiter unklar

Angeschossener Eindringling liegt im künstlichen Koma

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Das Kraftwerk in Grokrotzenburg.

Großkrotzenburg - Drei Tage nach Polizei-Schüssen auf einen Eindringling auf dem Kraftwerksgelände in Großkrotzenburg ist das Motiv des Mannes weiter unklar.

Dieser liege im künstlichen Koma und habe noch nicht vernommen werden können, sagte Dominik Mies von der Staatsanwaltschaft Hanau. Ein 32-jähriger Deutsch-Pole war am Samstagabend widerrechtlich auf das Staudinger-Gelände eingedrungen. Er sei über den Zaun des Kohle- und Gaskraftwerks nahe der bayerischen Grenze geklettert, habe ein Messer sowie einen Hammer bei sich getragen und habe sich aggressiv verhalten. Der Sicherheitsdienst entdeckte ihn und rief die Polizei. Es gab eine Auseinandersetzung, in deren Verlauf geschossen wurde, wie die Polizei mitteilte. Die Staatsanwaltschaft konnte noch keine Angaben dazu machen, wie viele Schüsse abgefeuert wurden und wie es dazu kam. Der Verletzte wurde in eine Klinik gebracht und operiert. (dpa)

Bilder zum Atomkraftwerk in Biblis

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