Schwer verletzt

Spaziergänger fällt 60 Meter in die Tiefe und verletzt sich dabei schwer

Feuerwehrleute und Sanitäter stehen an einem Berghang im Wald. Sie ziehen einen schwer verletzten Mann nach oben.
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26 Einsatzkräfte der Feuerwehren retteten den schwer verletzten Mann.

Ein Mann ist alleine in einem Waldstück unterwegs. Dann rutscht er 60 Meter in die Tiefe und verletzt sich dabei schwer.

Ellenberg - Glück hatte ein Mann aus Körle am Sonntagnachmittag (18.10.2020), dass er sein Handy dabei und auch Empfang hatte. Er war gegen 14 Uhr am Wanderweg bei Ellenberg, oberhalb des Fuldaufers bei Büchenwerra unterwegs, als er in einem Steilgelände abrutschte.

Er verletzte sich dabei und rutsche immer weiter den Steilhang hinab auf das Fuldaufer zu. Durch seine Verletzung konnte er nicht mehr aus eigener Kraft zurück auf den Weg gelangen. Mit seinem Handy alarmierte er über Notruf die Retter und informierte sie über seine missliche Lage. Seinen Standort konnte er dabei nur vage angeben.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Freiwilligen Feuerwehren aus Ellenberg und Guxhagen, sowie den Rettungswagen des DRK aus Guxhagen und den Notarzt aus Melsungen.

Mehrere Rettungswagen waren zur Unfallstelle geeilt.

Die Feuerwehren hatten einige Zeit zu tun, bis sie den Mann in dem unwegsamen Waldstück gefunden hatten. Er lag etwa 60 Meter unterhalb des Weges in einem Steilhang. Bei dem Sturz hatte er sich zwischen den Bäumen schwer verletzt.

Mit Leinen sicherten die Feuerwehrleute den Weg zu dem Mann. Rettungssanitäter, Notarzt und Feuerwehrleute hangelten sich an der Leine entlang zu dem Verletzten. Er wurde dann, nachdem Büsche und Äste, zwischen denen er eingeklemmt war, entfernt waren, auf die Schleifkorbtrage gehoben und den steilen Hang hochgetragen. Die Feuerwehrleute und Sanitäter waren nach dem kraftraubenden Transport, den sehr steilen Hang hoch, total erschöpft.  

Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte der beiden Feuerwehren an der Einsatzstelle. Der Einsatz wurde von dem stellvertretendem Guxhagener Gemeindebrandinspektor Frank Guido Schäfer geleitet. Der Mann wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. (Helmut Wenderoth)

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