Großeinsatz der Polizei

Ein Schwerverletzter nach Streit auf Kirmes: Polizei nimmt drei Verdächtige fest

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Symbolbild: Auf der Krimes in Marburg ist ein Streit eskaliert.

Auf der Kirmes in der Innenstadt von Marburg ist am Freitagabend ein Streit zwischen zwei Gruppen eskaliert. Dabei wurde ein Mann schwer am Hals verletzt. Die Polizei hat drei Männer festgenommen. 

Update vom Sonntag, 13.10.2019, 11.58 Uhr: Nach dem Streit zwischen zwei Gruppen und Waffengewalt auf einer Kirmes im mittelhessischen Marburg sollten am Samstag drei Festgenommene dem Haftrichter vorgeführt werden, wie ein Polizeisprecher sagte. Dazu wollte die Polizei am Sonntag keine weiteren Angaben machen. Die Verdächtigen sind 16, 21 und 29 Jahre alt. Was ihnen konkret vorgeworfen wird, konnte der Polizeisprecher auch am Sonntag nicht sagen. Der Fall liege bei der Staatsanwaltschaft, die sich am Montag äußern wolle. 

Weiterhin unklar ist auch der Hintergrund der Auseinandersetzung und die Größe der beiden Gruppen, die am Freitagabend aufeinander losgegangen waren. Der 16-Jährige, der bei dem Streit schwer am Hals verletzt wurde, konnte das Krankenhaus indes wieder verlassen, teilt die Polizei mit. 

Polizei nimmt drei Tatverdächtige fest – Hintergründe der Auseinandersetzung noch unbekannt

Update vom Samstag, 12.10.2019, 14.04 Uhr: Die drei Männer, die nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung auf einer Kirmes in Marburg festgenommen wurden, sind laut dpa 16,21 und 29 Jahre alt. 

Was ihnen konkret vorgeworfen wird, konnte der Sprecher am Samstag nicht sagen. Auch zum Hintergrund der Auseinandersetzung machte er keine Angaben. „Wer auf welche Weise involviert ist, kann ich noch nicht sagen“, sagte er. Ebenfalls unklar blieb, wie groß die beiden beteiligten Gruppen waren.

Update vom Samstag, 12.10.2019, 11.33 Uhr: Die Hintergründe der blutigen Auseinandersetzung auf der Kirmes in Marburg sind weiterhin unbekannt. Doch wie die Polizei am Samstag mitteilte, konnten am Freitagabend noch drei Menschen festgenommen werden. Sie verbrachten die Nacht in Polizeigewahrsam und sollen am Samstag dem Haftrichter vorgeführt werden, berichtet hessenschau.de. 

Marburg: Polizei nimmt drei Männer fest 

Aufgrund der Auseinandersetzung zweier Gruppen und mehrerer Schüsse aus einer Gaspistole war es auf der Kirmes zu tumultartigen Szenen gekommen. Die Lage war laut Polizei zunächst sehr unübersichtlich. Eine Person wurde bei der Auseinandersetzung schwer am Hals verletzt. Einer der Streithähne hatte ihn offenbar mit einem Gegenstand niedergestochen. 

Erstmeldung vom Samstag, 12.10.2019, 9.22 Uhr: Marburg - Bei einem Streit zwischen zwei Gruppen auf einer Kirmes in der Innenstadt von Marburg ist am Freitagabend ein Mann durch einen Stich oder Schnitt in den Hals schwer verletzt worden. Er sei in ein Krankenhaus gebracht worden, befinde sich aber nicht in Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher. Im Zuge des Streits sollen Schüsse gefallen sein, deswegen sei die Polizei alarmiert worden. Über weitere Verletzte ist nichts bekannt.

Die nach dem Geschehen entsorgte Waffe, eine Gaspistole ohne Magazin, sei aufgrund einer Zeugenaussage aus der Lahn geborgen worden. Auf der gut besuchten Kirmes habe ein großes Durcheinander geherrscht, Menschen seien aufgeschreckt hin- und hergelaufen, Kinder hätten geweint, mittlerweile habe die Polizei aber "die Gefahrenlage gelöst".

Nach Streit auf Kirmes in Marburg: Mehrere Personen mit auf Wache genommen 

Es seien mehrere Personen mit auf die Wache genommen worden, es stehe aber nicht fest, wer Opfer, Täter oder Zeuge sei, sagte der Polizeisprecher. Das werde nun ermittelt. Er betonte, es handele sich nicht um einen terroristischen Anschlag.

Wie die "Oberhessische Presse" berichtete, hatte es eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gegeben, bei der der eine dem anderen mit einer Waffe in den Hals stach. Der Verletzte sei von einer Imbissmitarbeiterin bis zum Eintreffen eines Rettungswagens versorgt worden. Der Polizeisprecher konnte noch nicht sagen, um was für eine Tatwaffe es sich handelte. Derzeit stehen den Angaben zufolge weder der Ablauf des Geschehens, noch einzelne Tatbeteiligte oder Tathandlungen, noch die genaue Anzahl der Beteiligten fest.

Frau vor Rewe niedergestochen und tödlich verletzt

Am Donnerstagabend hat ein 42 Jahre alter Mann seine 24 Jahre alte Ex-Freundin in Frankfurt vor einem Rewe-Markt mit einem Küchenmesser niedergestochen. Kurze Zeit später verstarb die junge Frau im Krankenhaus. Die Anteilnahme der Bevölkerung ist groß. 

Am Samstag kam es am Flörsheimer Bahnhof zu einem gewaltsamen Übergriff - Weil ein Mann am Bahnhof in Flörsheim kein Feuerzeug für jemanden hatte, der danach fragte, wurde er brutal zusammengeschlagen. Der Täter wird nun gesucht.

msb/dpa

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