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Mehr als 60 Bäder beteiligen sich am Schwimmabzeichen-Tag

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Schwimmabzeichen
Verschiedene Schwimmabzeichen liegen in einem Schwimmbad auf einem Startblock am Beckenrand. © Matthias Balk/dpa/Illustration

Mit dem ersten hessenweiten Schwimmabzeichen-Tag wollen die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der hessische Schwimm-Verband und die Landesregierung die Schwimmausbildung von Kindern voranbringen. Im gesamten Land wollen sich am Sonntag mehr als 60 Bäder an der Aktion beteiligen, wie Sportminister Peter Beuth (CDU) mitteilte. „Schwimmen zu können macht nicht nur Spaß, sondern ist vor allem auch enorm wichtig“, erklärte Beuth.

Wiesbaden - Weil die Bäder während der Corona-Pandemie zeitweise geschlossen waren, hätten die Eltern in dieser Zeit kaum Möglichkeit gehabt, ihren Kindern das Schwimmen beizubringen. Das sollte jetzt nachgeholt werden, so der Minister.

Nach den Worten von Michael Hohmann, Präsident des DLRG-Landesverbandes, konnten rund 75.000 Kinder pandemiebedingt nicht schwimmen lernen. Inzwischen belaufe sich der Rückstau noch auf rund 50.000 Kinder. „Wir kriegen diesen Rückstau nicht aufgelöst und müssten eigentlich doppelt so schnell sein. Das ist eine Riesenaufgabe, die die Schwimmverbände und die Schulen vor der Brust haben.“

Es sei aber auch schon viel erreicht worden: Seit vergangenem Sommer hätten DLRG, Bademeister und Schwimmvereine hessenweit rund 10.000 Schwimmabzeichen abgenommen, deutlich über 1000 weitere erhofft sich Hohmann durch den Schwimmabzeichen-Tag - auch wenn genaue Zahlen erst am Montag (23. Mai) genannt werden können.

Die aus Hessen stammende Idee griffen auch Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz auf. Für das kommende Jahr wird ein bundesweiter Schwimmabzeichen-Tag angepeilt. dpa

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